Kamen in alten Ansichten Band 1

Kamen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fred Kaspar
Gemeente
:   Kamen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2880-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Kamen in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

49. So sah es an der Ostenmauer um 1920 aus. Der Bliek geht von der Einrnündung Güldentröge in Richtung Weiße Straße. Vor vielen Häusern standen noch Bäume, und bei der Familie Sauerland, die irn zweiten Haus wohnte, wurde noch Landwirtschaft auf den Wiesen vor dem Ostentor getrieben, Weil in den meisten anderen Häusern Handwerker wohnten, waren sie im allgemeinen recht klein.

50. Vor dem Ostentor, dort, wo die Oststraße in die Hammer Straße übergeht, wurde um 1820 ein Friedhof angelegt. Nachdem er 1866 geschlossen wurde, gestaltete man ihn 1891 in den Stadtpark um. Die Aufnahme von 1920 zeigt rechts den Stadtpark und in der

Mitte die Hammer Straße. .

51. Um 1900 wurde im Stadtpark ein 'KaiserWilhelm-Brunnen' errichtet. In einer Chronik heißt es dazu: 'Im letzten Jahr ist hier ein kleines Denkmal zum Gedächtnis unseres lieben alten Kaiser Wilhelm I aufgerichtet. Es kam durch fretwillige Liebesspenden zustande und ist mit dem Medaillonbild des Kaisers geziert. '

52. Gegenüber dem Stadtpark stand bis 1974 an der Hammer Straße dieses Gebäude. Es erfüllte im Laufe der Zeit verschiedene Zwecke. So war hier das Bergamt untergebracht und später ein Teil der Stadtverwaltung, wie das Jugendamt und die Stadtbibliothek. Heute beginnt hier der neue Grüngürtel um die Altstadt.

53. Ging man die Hammer Straße etwas weiter, so traf man an der Stelle der jetzigen Schulpavillons auf die Feuerwache. Sie wurde im Jahre 1896 gebaut und 1911 umgebaut. Seit 1876 stellte der 1856 gegründete 'Kamener Turnverein' die Feuerwehrleute. Daher stammt auch der Name 'Freiwillige Turnerfeuerwehr'. Erst in den zwanziger Jahren wurde die Bestimmung aufgehoben, nach der man in die Freiwillige Feuerwehr nur eintreten konnte, wenn man auch Mitglied des Turnvereins war.

54. Neben dem Spritzenhaus befand sich früher an der Hammer Straße auch ein Turm, in dem die Schläuche zum Trocknen hingen. Er wurde aber auch zu Rettungsübungen benutzt. Die Freude der Feuerwehrleute am Turnen ist auf diesem Bild wohl nicht zu übersehen!

55. Gleich nebenan wurde 1906 bis 1909 am Stadtrand ein großes Gebäude für die höhere Schule errichtet. Damals hieß sie noch Rektoratschule, seit 1908 Realprogyrnnasium, welches nur bis zur mittleren Reife führte, und seit 1937 Gymnasium. Im rechten Trakt lag die Wohnung des Direktors, in der Mitte befand sich die große Aula, und im linken Flügel waren die Klassen untergebracht.

56. Auf dieser Aufnahme von 1920 zeigt sich die Hammer Straße als richtige 'Land'Straße. Hier zweigt heute die Kastanienallee ab, und im Hintergrund erkennt man das letzte Haus der Oststraße. Der Gerüstturm rechts vom Gymnasium wurde von der Feuerwehr als Wachtturm benutzt.

57. Nur etwa zehn Jahre später, um 1930, entstand an der gleichen Stelle der Hammer Straße diese Aufnahme. Sie zeigt den Eingang zur 'Gartenstadt-Ost', die vom damaligen Stadtbaurat Reich entworfen wurde. Hinter den Toren beginnt die Kastanienallee. Die beiden originellen Häuschen mit den Kugeldächern und die Tore sind inzwischen verschwunden. Durch den zweiten Weltkrieg konnten von dem ursprünglich viel größeren Plan nur die beide Gartenplätze und der Beginn der Kastanienallee verwirklicht werden.

58. Bei dem Rückweg in die Stadt zweigt gleich rechts in der Oststraße die Nordenmauer ab. Diese Straße folgt dem Verlauf der ehemaligen Stadtmauer. Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Mauer größtenteils abgebrochen und durch kleine Bürgerhäuschen, wie sie auf der linken Seite zu sehen sind, ersetzt. Diese Häuser sind allerdings in den vergangenen Jahren größtenteils für den Grüngürtel abgebrochen worden. Der Bliek geht auf dieser Aufnahme zurück zur Oststraße.

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek