Kamen in alten Ansichten Band 1

Kamen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fred Kaspar
Gemeente
:   Kamen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2880-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kamen in alten Ansichten Band 1'

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69. In der Nordstraße, gegenüber dem Eckhaus Klinkmann, stand bis in unser Jahrhundert das ehemalige 'Hospital Zum Heiligen Geist', nach dem die benachbarte Straße' Am Geist' benannt wurde. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde es zu einem Armenhaus, später diente es auch als Altersheim. Um 1935 wurde das alte Haus abgebrochen und durch das Möbelhaus Reimer ersetzt.

70. An der Stelle, wo sich Ost- und Nordstraße sowie die Straße' Am Geist' treffen, hatte man diesen schönen Bliek in die Weststraße. Die 1909 in Kamen angelegte Straßenbahn fuhr von der Straße 'Am Geist' links in einer scharfen Kurve in die Weststraße. Diese Ecke hieß 'Heulende Kurve', da die Straßenbahn bei dieser scharfen Biegung quietschte und manchmal sogar aus den Schienen sprang.

71. Nun sind wir in der Weststraße. Diese Aufnahme von etwa 1890 zeigt einen kleinen verputzten Fachwerkbau an der Stelle, an der sich heute das Sporthaus Wesse1 befindet. Dieses Haus wird mittlerweile auch schon wieder zu den alten Gebäuden gezählt. Das kleine Haus rechts davon ist bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben. Wie bescheiden war damals noch ein Möbelgeschäft untergebracht!

72. Auf dieser Aufnahme von etwa 1900 ist das Haus mit dem Möbelgeschäft schon durch einen großen Neubau ersetzt, in dem nun Heinrich Jacobi eine Drogerie betreibt. Viele der Häuser, die man auf dieser Aufnahme sieht, stehen nicht mehr, zum Beispiel das zweite Haus rechts, an dessen Stelle heute die Buchhandlung Gennes liegt. Aber auch die beiden Häuser auf der linken Seite sind inzwischen durch Geschäftsbauten ersetzt worden.

73. An der Ecke Weststraße und Kampstraße stand bis etwa 1895 dieses herrliche alte Ackerbürgerhaus. Es war der Stammsitz der Familie Buxtorf. An Johannes Buxtorf, der in diesem Haus 1564 als Sohn eines Pfarrers geboren wurde, erinnert noch ein Straßennahme am Edelkirchenhof. Johannes Buxtorf wurde später durch seine grammatischen und lexikalischen Arbeiten berühmt. Seit 1590 war er Professor für Hebräisch in Basel, wo er 1629 auch starb.

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74. Um die Jahrhundertwende wurde das Haus Buxtorf abgebrochen und durch den Bau, der hier links am Bildrand steht, ersetzt. Zuerst war hier die Eisenwarenhandlung C. Müller, dann ein Schuhgeschäft, und heute betreibt hier die Commerzbank eine Filiale. Auch das nächste Gebäude wurde später abgebrochen. Hinter dem Pferdefuhrwerk kommt gerade die Straßenbahn aus der 'Heulenden Kurve' gerollt.

75. Schräg gegenüber, an der Ecke Weststraße und Weerenstraße, dort, wo heute das Geschäft Schmitz & Rogall liegt, stand bis in die zwanziger Jahre noch eine Scheune. Sie gehörte zum Gasthof Weißes Roß am Markt, dessen Nebengebäude die ganze Weerenstraße entlanglagen. Rechts auf der Aufnahme steht die Scheune, dahinter der Gasthof.

76. Im Jahre 1901 entstand diese Postkarte, denn nur in diesem Jahr existierte der Lokal-Anzeiger, der hier seine Geschäftsstelle hatte. Jetzt ist in diesem Bau das Textilhaus Schwakenberg untergebracht. In dem Giebelhaus dahinter, heute Stadtkrug Jansen, war schon damals eine Gastwirtschaft von Friedrich Hausemann. Die beiden nächsten Gebäude, bei dem Baum, sind heute durch das Co-op-Center ersetzt. Die Häuser auf der rechten Seite haben sich fast alle erhalten.

77. Etwa an der gleichen Stelle wurde dieser Schnappschuß gemacht. Straßenmusikanten, die damals noch das Radio ersetzten, spielen mit Geigen, Trompete und Kontrabaß auf der Weststraße. Sofort sind sie von einer Schar Kinder umringt. Im Hintergrund das 1892 gegründete Textilhaus Gerdts, seit 1944 Schwakenberg.

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78. Gleich nebenan, an der Stelle der heutigen Brunnenanlage, stand bis 1956 der Schützenhof. Dieser herrliche alte Fachwerkbau war lange Zeit ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens von Kamen. In dem Saal des Schützenhofes wurde damals Theater gespielt, Schützenfest gefeiert und jede andere Gelegenheit festlich begartgen.

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