Kandern in alten Ansichten

Kandern in alten Ansichten

Auteur
:   Volker F. Scheer
Gemeente
:   Kandern
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2783-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kandern in alten Ansichten'

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59. Das Grabmal fûr die Aufständischen auf dem Friedhof in Kandern. Am Karsamstag 1848 werden auf dem Kanderner Gottesacker die auf der Scheideck gefallenen Aufständischen und der Soldat aus dem badischen 'Leib-Infanterie-Regiment' gemeinsam beerdigt. Während der Ereignisse von 1849 wird an der Begräbnisstätte eine Feier veranstaltet. Mehrer, der erste Kanderner Chronist, schreibt 1871: Dieses Grab wird noch jetzt von unbekannter Hand in Ordnung gehalten und jährlich mit Blumen geschmückt. Wann es verschwindet, ist nicht bekannt. Heute erinnert beim Gagernstein auf der Scheideck auch eine Tafel an die Freischärler und den Soldaten. Das hat der zweite Kanderner Chronist Albert Eisele veranlaßt.

60. Die katholische Kirche. Nach der Reformation müssen die Kanderner Katholiken den Gottesdienst in Schloß Bürgeln besuchen, wo selbst nach der Säkularisation ein Geistlicher bleibt, der die Gläubigen in der Umgebung betreut. 1850 wird die Friedhofskapelle den Katholiken für ihre Gottesdienste überlassen, Mit dem Bau der Kapelle oberhalb des Friedhofs wird 1860 begonnen, im Mai 1861 das erste Paar getraut und 1901 die Sakristei angebaut, die auf unserem Bild schon zu sehen ist. 1959/60 erfolgt ein großer Urn- und Erweiterungsbau sowie Anfang der achtziger Jahre eine gründliche Renovierung. Heute haben die katholischen Gläubigen ein stattliches Gotteshaus, das dem heiligen Franz von Sales geweiht ist, Im Untergeschoß der Kirche befindet sich ein Saal, der mit seinem Namen an den Patron der ersten Kanderner Kirche, den heiligen Clemens, erinnert.

Kandern, Schulhaus

Lvangel, Kirche

61. Die evangelische Kirche und die Schule. Aufzeichnungen von einer Kirche In Kandern sind aus dem Jahre 1102 erhalten. 1625 richtet man die 'Neuborkirch' auf, Zum Neubau entschließt man sich 1825. Der Anbau von 1720 wird sorgfáltig abgetragen und auf dem neu angelegten Gottesacker an der Straße nach Sitzenkirch als Friedhofskapelle wiedererrichtet. Der Türbogen am Eingang und der verzierte Balken unter dem Emporengeländer stammen vom abgebrochenen Hauptgebäude. Der Taufstein von 1726 kommt aus dem alten Gotteshaus über die Friedhofskapelle in die katholische Kirche und dient heute als Weihwasserbecken. Das 1722 von den Hammerschmieden und Schmelzern des Eisenwerks gestiftete Kruzifix hat seit der letzten Renovierung der neuen evangelischen Kirche, die ein gutes Beispiel des Welnbrenner-Stiles und nach wie vor der Mittelpunkt des Städtchens ist, dort einen schönen Platz erhalten.

62. Abschied von den Glocken im Ersten Weltkrieg. In Kriegszeiten früherer Jahrhunderte werden die Glocken immer wieder nach Basel in Sicherheit gebracht, sonst wäre die älteste von 1558 heute nicht mehr erhalten. Leider werden die meisten im Ersten Weltkrieg in Kanonen umgeschmolzen, während die älteste und die zweitälteste glücklicherweise bleiben können. Der Zweite Weltkrieg fordert auch letztere. Auf ihr steht: Einer christlichen Gemein zu Cander war ich gossen. 1696 zur Ehre Gottes ... Die 27 Zentner schwere mit dem Leben der Kirchengemeinde unzertrennlich verbundene älteste Glocke hängt noch im Glockenturm der evangelische Kirche und trägt die Inschrift: Bartolme Prisinger, Bürger zu Lindau, hat mich gassen, 1558 aus dem Fiir bin ich gflossen. Sie soll im Bifang, also auf dem Gelände der heutigen Tonwerke gegossen worden sein.

63. Die Mädchengruppe der Kinderschute 1918. Seit 1849 gibt es eine Kleinkinderschule, die lange Zeit im ehemaligen Fabrikgebäude der Herren Mez, dem Staffelgiebelhaus, besteht. Schon damals existiert eine Art Schulzentrum, denn schräg gegenüber befindet sich ja die Volksschule, 1865 wird die Kinderschule aufgelöst, als Privatunternehmen weitergeführt, bis sie die Stadt 1900 wieder übernimmt. Zuerst wirkt nur eine Schwester des eva

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