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Karben in alten Ansichten

Karben in alten Ansichten

Auteur
:   Wilfried Rausch
Gemeente
:   Karben
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3066-0
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Karben in alten Ansichten'

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19. Auch an den Kirchen befanden sich häufig Brunnen, wie hier in einer Aufnahme der Petterweiler Kirche von 1935 zu sehen ist. Vermutlich seit dem 8./9. Jahrhundert besteht dort eine Kapelle. Für das Jahr 1295 ist eine Pfarrei bezeugt, deren Kirche Mutterkirche für Kloppenheirn, Okarben und die ausgegangenen Orte Oberpetterweil und Hulshofen war. Das aus dem 12. Jahrhundert stammende Gebäude wurde mehrfach umgebaut. So sind mit dem rundbogigen Westportal, einem sechseckigen steinernen Weihwasserbecken und einem fischgrätbemusterten Eekquader noch eindeutige romanische Baureste vorhanden. Der Grundriß bildet die seltene Form einer zweischiffigen romanischen Kirche ohne besonderen Chor, Der Längsunterzug der inneren Flachdecke ruht auf einem reich verzierten Holzpfeiler. Vor der Kirche befinden sich alte Grabplatten und ein gotischer Taufstein.

20. In Okarben bestand seit 1295 eine Kapelle. Auf Bitten der Bewohner wurde sie damals von der Pettenweiler Mutterkirche abgetrennt und eine eigene Pfarrei gegründet. Bis 1548 war in Okarben die Reformation abgeschlossen. Die 1708-1710 erbaute heutige Pfarrkirche gehört stilkundlich in das Barock, wobei die vorgebildete Grundrißform noch deutliche Merkmale der Renaissance aufweist. Ein hoher Saalbau mit eingezogenem dreiteiligem Chor wird im Westen von einem dreistöckigen Haubendachreiter gekrönt. Die Innenausstattung ist einheitlich und stilvoll. Die Empore besitzt eine gute Brüstungsmalerei. Unsere Aufnahme von 1920, der im Zentrum des ehemaligen römischen Kastells stehenden Kirche, zeigt ebenfalls eine alte Pumpe. Das Gewände dürfte noch aus der Zeit stammen, als hier ein offener Ziehbrunnen war.

21. Auf ihrem Besitz in Kloppenheim errichtete die Deutschordenskommende Frankfurt den 1409 erstmals erwähnten Ordenshof. Im Jahre 1446 erlaubte der Generalvikar in Mainz die Haltung der Heiligen Messe an einem dort befindlichen Altar, Zwischen 1708 und 1718 wurde das heutige Schloß errichtet, in welchem sich die 1714 dem heiligen Nepomuk geweihte Kapelle befindet, die den Einwohnern Kloppenheims lange Jahre zur Andacht diente. Nach Aufhebung des Ordens 1809 kam die Kommende an das Großherzogturn Hessen. Die katholische Kirchengemeinde wurde bis zum Jahre 1967 Filiale von Vilbel. Das Schloß ist heute, nach mehreren Eigentümern, in Privatbesitz, Unsere Aufnahme von 1913 zeigt das Anwesen mit den 1924 entfernten Dachgauben, Die jungen Damen sind, von links: K. Vogt, die Tochter des damaligen Pächters und Fräulein M. Harth, heutige Frau Biebricher.

22. Alljährlich begehen die katholischen Christen in Kloppenheim den Fronleichnamstag mit einem feierlichen Prozessionsumzug. Alle Häuser sind zu diesem Anlaß festlich geschmückt und in mancher Tür und Eingang ist ein Straßenaltar aufgebaut. Unser Bild zeigt den Umzugim Jahre 1930 in der Hauptstraße - heutige Frankfurter Straße - von der Schule aus fotografiert. Unter dem Baldachin geht der damalige Pfarrer Schlett.

23. Wieviel Mühe die einzelnen Besitzer darauf verwandten ihre Häuser festlich zu schmücken, zeigt unsere Aufnahme des alten Wohnhauses der Familie Harth, in der Frankfurter Straße 17, von Fronleichnam des Jahres 1904. Heute befindet sich das Haus im Besitz der Familie Kliem. Die Personen sind, von links: Maria Harth, Josef Kliem, Katharina Kliern, Ferdinand Kliem, Maria Kliem, Franz Kliem und Andreas Kliem.

24. Die St-Michaelis-Kirche in Klein-Karben entwickelte sich im Mittelalter zu einem kirchlichen Zentrum in unserem Raum. Bis zur Reformation 1540 war sie Mutterkirche von Groß-Karben, Burg-Grafenrode und Kaichen. Der älteste Beleg einer Pfarrei stammt von 1192. Das Gebäude besteht aus einer sehr alten Unterkirche und einer jüngeren Oberkirche. Der Grundriß der Kirche - ein griechisches Kreuz stammt vermutlich noch aus der ältesten Bauzeit um 1200. Zahlreiche Bauelemente im romanischen und gotischen Stil zeigen das hohe Alter der Anlage auf. Das erhöht liegende Kirchengelände war in früheren Jahrhunderten mit Mauern verteidigungsfähig befestigt. Unsere Bilder aus der Zeit um 1940 zeigen die Kirche mit dem Ehrenmal für Gefallene des Ersten Weltkrieges sowie den mit reicher Ornamentik und Malerei versehenen Innenraum.

25. Geht man in Klein-Karben die schmale Straße 'An der Treppe' ernpor, stößt man auf Reste dieser alten Wehrkirchenanlage. Dieser quadratische Flankenturrn gehörte zusammen mit der starken Böschungsmauer zu den Befestigungsanlagen des 15. und 16. Jahrhunderts, hinter denen die einheimische Bevölkerung in Kriegszeiten Schutz fand, Unsere Aufnahme von 1910 zeigt den Turm noch mit komplettem Fachwerk, welches später in der Westseite durch Mauerwerk ersetzt wurde.

26. Mit in dem umwehrten Bereich der Klein-Karbener Kirche steht dieses Haus in der Kirchgasse 18. In Kirchenbüchern schon Mitte des 16. Jahrhunderts erwähnt, dürfte es sich mit um das älteste Fachwerkhaus in Klein-Karben handeln, Vermutlich diente es im Mittelalter Mönchen als Unterkunft, Mitte des 19. Jahrhunderts eröffnete derVater von Georg Philipp Ochsenhirt hier eine Gaststätte, die von seinem Sohn bis zum Jahre 1908 weiterbetrieben wurde. Unser Bild zeigt die Gaststätte in einer Aufnahme von 1900. Im Jahre 1908 eröffnete Georg Philipp Ochsenhirt die neu erbaute Gaststätte an der Rendeier Straße 'Englischer Hof', welche heute unter dem Namen 'Zur Linde' von der Familie Wörner betrieben wird. In dem alten Haus eröffnete 1947 Walter Ochsenhirt einen Friseursalon, den seit 1978 sein Schwiegersohn Crigat weiterführt.

27. In Burg-Gräfenrode bestand schon kurz nach der Entstehung der Siedlung im 12. Jahrhundert eine Kapelle, die im Mittelalter Filialkirche von KleinKarben war. Für das 14. Jahrhundert ist ein Kaplan bezeugt. 1549 begarm mit der Reformation die Eigenständigkeit der Kirche. An Stelle der alten Kapelle wurde 1726/27 die heutige evangelische Kirche errichtet. Das Gebäude stellt einen schlichten, barocken Saalbau mit flacher Decke und hohen Fenstern dar. Vor der Kirche befinden sich mehrere alte Grabsteine der Familie 'von Carben'. Unsere Aussenaufnahme von 1909 zeigt die Kirche mit dem 1910 entfernten kleinen Spritzenhaus, der Brunnenpumpe und einer Steinöl-Straßenlaterne. Die Personen sind, von links:

Pfarrer Kalbhenn und Georg Ress. Die Innenaufnahme von 1930 gibt einen Eindruck des damals geschrnackvoll ausgeschmückten Kirchenraumes.

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28. Auch die Kirche von Groß-Karben war im Mittelalter Filiale von Klein-Karben. 1378 wurde an zwei Altären von einem Pleban aus Klein-Karben die Messe gelesen. Von 1425 an hatte Groß-Karben einen eigenen Pfarrer. Nach der Reformation um 1548 wurde die Kirche 1573 selbständig. Der spätgotische Bau wurde im 17./18. Jahrhundert unter Erhaltung seines Stilcharakters umgebaut. Die Empore stammt aus dieser Zeit. Um 1800 erfolgte der Einbau einer Herrschaftsloge. Die heutige Flachdecke resultiert aus einer Renovierung neueren Datums. Zahlreiche alte Grabsteine stehen an der Kirchenmauer. Unser Foto zeigt die Kirche um 1910 mit dem alten Kriegerdenkmal des DeutschFranzösischen Krieges 1870/71.

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