Karben in alten Ansichten

Karben in alten Ansichten

Auteur
:   Wilfried Rausch
Gemeente
:   Karben
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3066-0
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Karben in alten Ansichten'

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39. Im Jahre 1734 erbaut, beinhaltete das spätere Café und die Bäckerei Reibling auf der Hauptstraße 62 eine der friihesten Schulen Okarbens. Dort wo sich später das Café befand, war der alte Schulraum. Die Tür dorthin besaß ein Guckloch zur Kontrolle der Schüler. An der Decke der Küche war eine Wölbung vorhanden, in der vermutlich die Schulglocke hing. 1898 erwarb das Ehepaar Friedrich und Lisette Reibling das Anwesen, um es 1938 ihrem Sohn Friedrich zu vererben. 1953 übernahm Kar! Bertram Bayerer, Vetter von Friedrich Reiblig Il., die Bäckerei. Das Café blieb jedoch geschlossen. 1971 ersetzte ein Neubau einen Teil des alten Hauses. Unser Bild von 1930 zeigt in der Türöffnung Friedrich Reibling 11. In den Fenstern, von links: Mutter Lisette, Lena Reibling und Freundin Emma Groh. Die spätere 'alte Schule' in der Untergasse wurde um 1970 abgerissen.

40. Bis zur Errichtung der neuen Schule in der Frankfurter Straße um 1900 gingen die Kloppenheimer Schiller in das oben abgebildete alte Schulhaus in der Straße 'Am Schloß' Nr. 2 gelegen. Unsere Aufnahme von 1940 zeigt das schon zu Wohnzwecken umgebaute Haus. Der frühere Schuleingang war von der oberen Straßenseite her.

41. Aus Kloppenheim stammt diese Klassenaufnahrne von 1894 die vor der alten Schule in der Straße 'Am Schloß' 2 entstand. Abgebildet sind, von links beginnend, in der Türöffnung: Lehrer Rückert. Hintere Reihe: Heinrich Ullrich, Franz Ullrich, Otto Kling, Heinrich Bassmann, Heinrich Momberger, Karl Mom berger, Alois Harth und Josef Heuring. Zweite Reihe: Anna Bassmann, Gertrude Weigand, Fräulein Heuring, Fräulein Höck, Maria Weigand, Franziska Schaaf, Maria Heuring, Maria Schaaf und Fräulein Weigand. Dritte Reihe: Heinrich Mertens, unbekannt, Karl Ullrich, Franz Ullrich, Heinrich Harth, Josef Weigand, Tobias Harth, August Rühl und Wilhelm Rühl. Vordere Reihe: Anna Kling, Käthe Ullrich, Gertrude Weigand, Anna Weigand, Fräulein Mertens, Margarethe Kaiser, Anna Harth, Fräulein Weigand und Justina Siebert.

42. Erst recht spät, Ende des 17. Jahrhunderts, dringen Nachrichten über eine Schule in Burg-Grafenrode zu uns, Zuerst in dem Gebäude in der Weißenburgstraße 9 gelegen, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts in dem neuen Amtshaus auf der Berliner Straße ein Schulraum eingerichtet. Im Jahre 1885 konnte dann das hier dargestellte Schulhaus auf der Berliner Straße 12 errichtet werden. 1951 nochmals aufgestockt, diente es bis zu Schulauflösung im Jahre 1973 seinem Zweck. Unsere Aufnahme von 1920 zeigt den damaligen Lehrer Vetter vor dem heute vorwiegend durch Vereine genutzten Schulgebäude.

43. Schon recht früh verfügte die Gemeinde Groß-Karben über ein stattliches, mehrgeschossiges Schulgebäude, Unsere Aufnahme zeigt dieses Gebäude der Grundschule Groß-Karben in der Parkstraße 8 in seiner ursprünglichen Gestalt, Heute ist es zu Wohnzwecken umgebaut. Der alte Eingang von der Straße, vor dem sich Generationen von Schülern mit ihren Lehrern haben fotografieren lassen, ist verschwunden und hat einem Fenster Platz gemacht.

44. Im Jahre 1910 wurde das alte Petterweiler Schulgebäude in Kirchennähe errichtet, vor dem unser Klassenfoto von 1919 entstand. Darauf zu sehen sind, von links beginnend, hintere Reihe: Lehrer Rullmann, Gustav Reuhl, Heinrich Weinmann, Ernst Sauer, A!fred Cost, Kar! Paul, Karl Schies, Kar! Halbig und Heinrich Halbig. Zweite Reihe: Heinrich Deh!er, Kar! Bässe, Philipp Pau!, Kar! Wien, Kar! Jann, Kar! Emmerich, Fritz Lehr und Karl Breiter. Dritte Reihe: Kätha Will (stehend), Berta Heß, Elisabeth Heß, Kätha Becker, Emilie Friedemann, Minna Heß, Luise Lenhard, Kätchen Heß, Maria Weinmann, Anna Bender, Frieda Jann und Lisette Lenhard (beide stehend). Vordere Reihe: Marie Zimmermann, Anna Zimmermann, Elise Grein, Marie Will, Kätchen Jann, Mathilde Adler, Frieda Wien, Wisa Müller und Frieda Heß.

45. Zum Knüpfen der ersten zarten Bande, diente die obligate Tanzschule. Hier eine Aufnahme von 1913 mit Tanzlehrer Ort in Petterweil, vor der, 1906 von Georg Gottfried Weber erbauten und 1963 geschlossenen, Gaststätte mit Saal in der Alten Heerstraße 22. Zum Schlußball wurde ein spezieller bayrischer Tanz einstudiert. In der hierfür notwendigen Tracht sind zu sehen, von links, hintere Reihe:

Gretchen Weber, Emil Jann, Elisabeth Hofrnann, Wilhelm Lehr, Elise Cost, Wilhelm Willgoß, Minna Mehler und unbekannt. Mittlere Reihe: Heinrich Groß, Otto Willgoß, Georg Jann, Albrecht Gauterin, Tanzlehrer Ort, Hermann Hofmann, Wilhelm Weinmann, Heinrich Hermann, E. Merz und Jakob Groß. Vordere Reihe: Kätha Gauterin, Minna Wien, Marie Vogt, Marie Weber, Luise Wien, Elise Lenhard und Anna Groß.

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46. Ein altes Haus mit enger Verbindung zur Geschichte Petterweils ist die Gastwirtschaft 'Zur Rose', deren Name sich auf einen, früher vor dem Gebäude stehenden, Rosenstock bezieht. Im 18. Jahrhundert errichtet, ist es seit vielen Generationen im Besitz der Familie Cost. Hier war in dem Revolutionsjahr 1848 Robert Blum zu Gast, als er auf Einladung Pfarrer Flicks am 9. Juli auf der Bauchwiese eine zündende Ansprache hielt. Nach seinem tragischen Tod im gleichen Jahr errichtete die Gemeinde ihm hier ein Denkmal. Unsere Karte von 1880 zeigt die Gaststätte sowie das Denkmal des daneben abgebildeten Mitgliedes der Deutschen Nationalversammlung, Robert Blum.

Grosockarten

47. Im alten Ortskern von Groß-Karben befanden sich, in unmittelbarer Nähe der Kirche, zwei, heute nicht mehr bestehende, Gastwirtschaften. Eine davon war die Wirtschaft 'Zum goldenen Stern' in der heutigen westlichen Ringstraße 1 gelegen. Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet, besaß sie ursprünglich einen Saal, der 1914 abbrannte. Ihn ersetzte ein kleinerer Neubau, auch das 'Sälchen' genannt, Der letzte Besitzer ab 1904, Jakob Fuchs, schloß die Gaststätte im Jahre 1920. Unsere Postkarte von 1916 zeigt die Wirtschaft mit Sälchen und Gartenlaube, Links am Rand ist die ehemalige Schnapsbrennerei des Leonhardischen Schlosses zu erkennen. Die Frau auf der Straße ist Frau Eckert, genannt die 'Lepser Marie'.

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48. Die zweite Gaststatte 'Zur Linde' lag, an dem Platz vor der Kirche angrenzend, in der Burg-Grafenröder-Straße. Der Name leitete sich von der alten Linde ab, die über viele Jahre diesen Dorfplatz schmückte und deren Geäst wir am rechten Rand unserer Postkarte von 1916 erkennen. Hier fanden die Kirchweihfeste statt und ließen in dem Saal der Wirtschaft der 'Schlepper Philipp' die Klarinette, der 'Geiste Martin' die Trompete und der junge Schütz die Geige zum Tanz erklingen, traf sich hier Jung und Alt. 1m Jahre 1890 durch Karl Konrad Strauch 1. eröffnet, schloß dessen gleichnamigerSohn diese beliebte Groß-Karbener Gastwirtschaft 1926. Bis 1975 wurde in dem Haus noch eine Metzgerei betrieben.

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