Karlsfeld in alten Ansichten

Karlsfeld in alten Ansichten

Auteur
:   Ilsa Oberbauer
Gemeente
:   Karlsfeld
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4800-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Karlsfeld in alten Ansichten'

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29. Die Münchner Straße in Richtung Dachau gesehen, mit dem Ludl-Anwesen und dem Kirchlein, etwa 1901.

30. Die LudI-Kapelle - hier 1901 - liegt an der Münchner Straße. Rechts und links der Straße sind Alleebäume zu erkennen, die schon 1802 standen. Das Anwesen Hausnummer 12 übernahm das Ehepaar Ignaz und Anna LudI im Jahre 1897. Die Kapelle steht als einziges Gebäude Karlsfelds unter Denkmalschutz.

31. Eine Privatstiftung war der Anfang der kirchlichen Entwicklung Karlsfelds. Um die Jahrhundertwende wurde das Kirchlein von den Realitäteneheleuten Ignaz und Anna Ludl zu Ehren der heiligen Mutter Anna erbaut. Die neu errichtete Andachtskapelle wurde damals von den etwa 170 Einwohnern Karlsfelds und Umgebung als 'große Wohltat erkannt und namentlich an Sonn- und Feiertagen eifrig benützt', Aber erst in den zwanziger Jahren durften heilige Messen gelesen werden. Prof. Göttler aus Augustenfeld zelebrierte sie; Josef Blümel aus Karlsfeld war sein erster Ministrant.

32. Wer mag wohl dieser kleine Junge sein, der hier an der Tür der Ludl-Kapelle rüttelt?

33. Der Landwirt Alois LudI (1893-1956) war viele Jahre Bürgerrneister der Gemeinde Augustenfeld, zu der Karlsfeld gehörte. Als Karlsfeld 1939 zur selbständigen politischen Gemeinde ernannt wurde, übernahm er bis 1945 das Bürgermeisteramt. Er lebte mit seiner Familie im Haus Nummer 12.

34. Im Jahre 1891 ersteigerte Johann Ludwig Ritthaler aus Pulling bei Freising das Haus Nummer 13. Er war mit der Bauernstochter Creszenzia Mühlich vom Haus 14 verheiratet. Die Familie Ritthaler gehörte wie die Familie Mühlich zu den evangelischen Christen Karlsfelds. Um den Gottesdienst besuchen zu können, mußten sie nach Dachau gehen. Johann Ludwig Ritthaler war um 1900 als Vermögensverwalter für die Ortschaft Karlsfeld zuständig.

35. An der damals noch unbefestigten Straße von München nach Dachau ließ sich die Familie Ritthaler vor ihrem Hoffotografieren (urn 1900).

36. Die Familie Ritthaler hatte zwei Kinder: Kreszenzia (*1897) und Friedrich Ludwig (*1906), in Karlsfeld geboren. Die Bilder zeigen Kreszenzia bei ihrer Konfirmation etwa 1911 und um 1925.

37. Seit den Gründungsjahren Karlsfelds vererbt sich das Mühlich-Anwesen an der Münchner Straße, Hausnummer 14, von Generation zu Generation; hier um 1920. Schon 1856 wurde auf dem Hof Kartoffelschnaps gebrannt. Zweimal versuchten sich Störche auf dem Kamin der Brennerei niederzulassen. Die Nester wurden aber immer wieder durch Stürme zerstört.

38. Zu den ersten evangelischen Christen, die sich in Karlsfeld niederließen, gehörte die Familie Mühlich (Millich), die aus Württemberg stammte. Sie wurden als 'freundliche, wohlwollende' Leute bezeichnet. Das Bild zeigt die Familie Mühlich um 1915: die Eltern Christian und Friederike Mühlich (Stiefmutter), Amalie (*1903), Rosina (*1899), Gottfried (*1895), der den Hof übernahm; vorne Justina (*1901) und Christian (*1905).

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