Karlsfeld in alten Ansichten

Karlsfeld in alten Ansichten

Auteur
:   Ilsa Oberbauer
Gemeente
:   Karlsfeld
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4800-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Karlsfeld in alten Ansichten'

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59. Schwer war es für die Mösler, im unwirtlichen Moos ihre Häuser zu bauen und die Wiesen zu kultivieren. Manch einer verkaufte das Heu der Streuwiesen als Verpakkungsmaterial an die Porzellanmanufaktur in Nymphenburg.

60. Die Familie Dietrich sitzt hier vor ihrer Behausung im Moos, etwa 1925.

61. Hier im Moos befand sich eine der reichsten Torflagerstätten Bayerns. Das Gebiet wurde als gemeinschaftliche Viehweide genutzt. Erst im ausgehenden 19. Jahrhundert lernte man allmählich die Bedeutung des Torfes als Heizmaterial kennen. Von da an prägten Torfhütten und Torfstiche lange Zeit das Bild des Moores. Die Arbeit brachte den Möslern einen saisonalen Zugewinn von Mai bis Oktober. Heute sind die Torfvorkommen fast gänzlich erschöpft. Viele Sagen handeln vom Moor, wo böse Geister mit Irrlichtern hausen; das Moor verschlingt die Menschen und gibt sie nicht mehr her.

62. Mit einem besonderen Spaten, einem sogenannten Stechscheit, wurden die ziegelförmigen Torfstücke herausgestochen und auf den Schubkarren gelegt. Diese Torfkarren mußten breite Räder haben, um nicht einzusinken, die Vorderwand rechtwinklig stehen und die Bretter quer befestigt sein, um die Torfstücke beim Abladen besser rutschen zu lassen. Die Torfstücke wurden erst in Fünferreihen aufgeschichtet und nach 8 bis 10 Tagen zum weiteren Trocknen aufgekästelt. Fertig getrocknet kamen sie dann in die nach vorne offene Torfhütte zur Lagerung.

63. Seit es hier eine Bahnstation gibt - auf Münchner Grund - trägt sie den Namen Karlsfeld. Von 1902 bis 1930 hieB sie 'Bad Karlsfeld', nach dem Umbau in den dreißiger Jahren verschwand das Schild 'Bad'.

64. Im Jahre 1902 wurde nahe der Bahnstation 'Bad Karlsfeld' auf Karlsfelder Flur ein Schwimmbad eröffnet. Die Restauration, von der aus der Badebetrieb überwacht wurde, gehörte bereits zu Allach. Das Bad wurde von der Würm gespeist, ein Abwasserkanal zum Würmkanal gebaut. Zwei hölzerne Stege überquerten die Wasserläufe, 1926 übernahm Michael Irber das Bad, in dem sich im Sommer täglich bis zu 100 Personen vergnügten. Das Wasser wurde aber nur einmal in der Woche abgelassen! - 1938 mußte das Bad der Erweiterung des Bahnkörpers München-Ingolstadt weichen.

65. Das Schwimmbassin, etwa 25 x 10 m, war von Kabinen umgeben. Es kam auch zu Unfällen, wenn Mutige von den Kabinendächern in das etwa 1 m tiefe Wasser sprangen.

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Schloss Waldek.

66. Bliek über den Zaun: Die Häuserzeile, die hier zu 'Bad Kar1sfeld' zählte, gehörte bereits zu München-Allach, das Bad, das sich dahinter befand, und dieser Abschnitt der Würm, zu Kar1sfeld. Das Schloß Waldek, als Hauser-Schloß erbaut, liegt in MünchenLudwigsfeld.

67. In Obergrashof übernahm Adolf Hetzel1921 das Amt des Försters, das er bis zu seinem Tod 1954 ausübte. Mit seiner Familie lebte er in dem schon sehr alten Forsthaus. Teilweise waren die Wege ringsum noch mit Knüppeln befestigt, da der Boden morastig war. Der sogenannte Forellenbach, ein Entwässerungsgraben, floß am südlichen Ende der dazugehörenden Grundstücke entlang.

68. Neben dem Forsthaus standen noch einige Stadel, in denen die Wagen für die Feldarbeit untergebracht waren.

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