Karlsfeld in alten Ansichten

Karlsfeld in alten Ansichten

Auteur
:   Ilsa Oberbauer
Gemeente
:   Karlsfeld
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4800-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Karlsfeld in alten Ansichten'

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69. Der Silberstadel gegenüber dem Forsthaus hat seinen Namen nach seinem Besitzer, Baron Silber, der in diesem Gebiet alljährlich auf die Entenjagd ging.

70. Förster Hetzei und sein Hund Arco durchstreiften die neu angelegten Baumkulturen, um den Wuchs auf dem moorigen Gelände zu beobachten. Bei den Birken zeigten sich Luftwurzeln, da der Boden durch die Entwässerung gesenkt wurde.

71. Zwischen Obergrashof und dem Schwarzhölzl wurde in den zwanziger Jahren Torf abgebaut. Überall sah man die malerischen Torfhütten, in denen die getrockneten Torfstücke gelagert wurden. Abnehmer waren besonders auch Münchner Brauereien.

72. Der Saubach gehörte zu den Entwässerungsgräben, die zur Kultivierung durch das Moor gezogen wurden. Die Pferde, die auf den nahe gelegenen Wiesen weideten, trugen an den Hufen tellerförmige, geflochtene 'Schuhe' , um im Morast nicht einzusinken.

73. Häufiger Gast im Försterhaus war der Schriftsteller Otto Ehrhart, der von Hetzei das Jagen und Fischen lernte und ihn auf seinen Wegen begleitete. Das Bild, das 1928 aufgenommen wurde, zeigt ihn beim Auslegen von Reusen im Saubach.

74. Vielleicht haben die Wanderungen durchs Moor, das Erleben der Trockenlegung und Kultivierung, das Vergehen dieser Landschaft Otto Ehrhart dazu angeregt, das Buch 'Das sterbende Moor' zu schreiben. Eindringlich schildert er, wie die Moorlandschaft durch den Zugriff des Menschen zugrunde geht.

75. Im Spätsommer 1910 fand in Wien eine internationale Jagdausstellung statt, in deren Rahmen die Löwenbrauerei München eine BierausschanksteIle eröffnete. Als die Ausstellung ihre Pforten schloß, sollte das Gasthaus abgebrochen werden. Da ließ die Brauerei einen Spezialwagen konstruieren, mit dem das Haus über 450 km weit nach Obergrashof transportiert werden sollte. Die Fahrt verlief nicht reibungslos: das Dach mußte abgebaut werden, um durch ein Tunnel zu kommen; das Wirtshaus rutschte auf einer abschüssigen Dorfstraße vom Wagen; drei Monate blieb es im sumpfigen Gelände am Chiemsee, bis es 1911 als Ausflugslokal mitten ins Moos in Obergrashof gestellt wurde. Die Karte zeigt das Lokal mit der unbefestigten Straße nach Schleißheim und den Schleißheimer Kanal.

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