Karlsruhe in alten Ansichten

Karlsruhe in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Ernst Otto Bräunche
Gemeente
:   Karlsruhe
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5999-9
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Karlsruhe in alten Ansichten'

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79 Erst mit der Anlage des Eisenbahnerstadtteils, der heutigen Sûdstadt, seit 1860 wuchs die Stadt Karlsruhe über die Kriegsstraße hinaus nach Süden. Eisenbahnerstadtteil oder Bahnhofsviertel hieß das Quartier wegen seiner Lage hinter dem 1843 eröffneten Karlsruher Hauptbahnhof an der Kriegsstraße. Viele Bewolmer waren zudem bei der Bahn beschäftigt.

Die Rüppurrer Straße führte ursprünglich von Karlsruhe nach dem 1907 nach Karlsruhe eingemeindeten Dorf Rüppurr. Die Postkarte aus demjahr 1912 mit Pferdewagen und spielenden Kindern vermittelt einen Blick in das ruhige Leben in der Südstadt

in dieser Zeit. Heute bestimmen Straßenbahnen und Autos dort das Bild.

80 Die Augartenstraße wurde am 6. April 1864 offiziell benannt, die nach Prinz Wilhelm von Baden benannte Wilhelmstraße entstand

1866. Anfang der achtziger [ahre wohnten bereits mehr als IS 000 Personen in der Südstadt, die in ihrer Sozialstruktur ein reines Arbeiterviertel war.

Die Postkarte um 1900 zeigt die Ecke Augarten-/ Wilhelmstraße mit dem Restaurant 'Zum Alpenhorn' und dem Kolonialwarengeschäft Ernst Deuble.

Gruss aus Karlsruhe

Restaurant zum Alpenhom

A ugartenstr

Wilhelmstr.

81 Das Erbgroßherzogliehe Palais wurde in den [ahren 1893 bis 1897 nach Planen von Iosef Durm im Erbprinzengarten anstelle des 1817 erbauten Palais der Großherzogin Sophie gebaut. Das Gebäude stand zunächst viele Iahre leer, ehe es nach einem vollständigen Umbau im Innern von dem damaligen Erbgroßherzog Friedrich bezogen wurde. Der Repräsentationsbau blieb nach der Revolution 1918/19 wiederum einige Zeit ungenutzt, ehe das neugebildete Arbeitsministerium dort untergebracht wurde.

Als 1950 die Entscheidung fiel, den Bundesgerichtshof in Karlsruhe anzusiedeln, wurde das im Krieg stark zer-

störte Gebäude in Rekordzeit wiederaufgebaut und am 8. Oktober 1950 feierlich eingeweiht.

Die Postkarte aus dem Iahr 1915 zeigt das Gebäude von der Kriegsstraße aus. Mit dem

Ausbau der Kriegsstraße mußte die Kaskade und ein Teil des südlichen Gartens weichen.

82 Im jahre 1875 fanden die Großherzoglichen Staatssammlungen für Altertunisund Völkerkunde sowie die Hof- und Landesbibliothek in dem von Karl Ioseph Berckmüller erbauten Sammlungsgebäude am Friedrichsplatz ein neues gemeinsames Domizil. Zu den Beständen gehörten unter anderem die Sammlung der badischen Landesaltertümer, die Antikensammlung und die Türkenbeute des Markgrafen Ludwig Wilhelm von BadenBaden, besser bekannt als "Iürkenlouis' .

Unter der Leitung des langjährigen Direktors Ernst Wagner wurden die Sammlungen so ausgebaut, daß sie 1919 gemeinsam mit den Bestän-

den des Kunstgewerbemuseums den Grundstock des nunmehr im Schloß angesiedelten Badischen Landesrnuseums bildeten.

In dem im Zweiten Weltkrieg zerstörten Sammlungsge-

bäude am Friedrichsplatz ist heute das Naturkundemuseum untergebracht.

Sarnmtungsgebtiude.

83 Daß in Karlsruhe heute eines der bedeutendsten deutschen Kunstmuseen angesiedelt ist, verdankt die Stadt ihrer Funktion als Residenzstadt. Von der Rolle des Hofes als Käufer der Kunstwerke zeugt auch heute noch der umfangreiche Fundus der Staatlichen Kunsthalle. 'Was in den Räumen der von Hübsch erbauten Kunsthalle damals untergebracht war, entstammte zum größten Teil fürstlichem Sammeleifer, durch den sich vor allem die kunstfreudige und kunstbegabte Markgräfin Karoline Luise, die erste Gemahlin Karl Friedrichs, ausgezeichnet

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