Kempen in alten Ansichten

Kempen in alten Ansichten

Auteur
:   Jakob Hermes
Gemeente
:   Kempen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3078-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Kempen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  >  |  >>

89. Daß eine Fabrik mit schmucker Fassade sich geschmackvoll dem Straßenbild einer Ringstraße anpassen kann, zeigt uns die Front der ehemaligen Glashütte einer 1927 geschlossenen Kristallspiegelfabrik am Donkring. Das Gebäude beherbergte anschließend eine Wirkerei und Hosenträgerfabrik, um nach erneutem Besitzerwechsel ganz zu verschwinden.

90. Eine Stadtansicht um die Jahrhundertwende aus dem Bliekwinkel der Burgtürme. Im Vordergrund sind noch die parzellierten ehemaligen Schloßgärten zu erkennen, die allerdings schon als städtische Bleichen Verwendung finden. Wenig später werden sie in den Bereich des rund um die Burg angelegten Stadtgartens einbezogen. Die Nordfront des alten Franziskanerklosters ist mit einem frischen Anstrich versehen. An der Ostseite setzen fleißige Hände die Verschönerungsarbeiten fort.

91. Unter zahlreicher Beteiligung, namentlich aus den Kreisen der Landwirtschaft, fand am 15. J uli 1901 die feierliche Enthüllung des Denkmals für den Begründer und ersten Präsidenten des Rheinischen Bauernvereins, Felix von Loe, statt. Grafen und Freiherren, Präsidenten und andere hochgestellte Persönlichkeiten der rheinischen Bauernschaft sowie viele Bauern aus Nah und Fern waren in den Kempener Stadtgarten gekommen, um inmitten einer vielköpfigen Zuschauerkulisse unter Fahnen- und Blumenschmuck den verewigten Bauernführer durch ein Denkmal zu ehren.

KEf1PEN Gymnasium

92. Der Spaziergänger, der im Jahre 1907 von der Südwestecke her seinen Weg durch den neuen Stadtgarten nahm, stand unstreitig im Bann eines prächtigen Panoramas. Vor ihm das erhöht stehende von Loe-Denkrnal, von Strauchwerk und Blumenschmuck umgeben, im Hintergrund die mächtige Kulisse der ehemaligen kurkölnischen Burg. Den linken Teil der Burg verdeckt noch der lang gestreckte Bau einer in den dreißiger Jahren abgebrochenen Turnhalle, und rechts ist noch das an die Umfriedungsmauer angebaute und um die gleiche Zeit entfernte kleine Wohnhaus zu sehen.

CiRUSS fUS KE"t'lPE"1 PftRTlé 1'.,'1 GIM, ft51JM

93. Das Burgpanorama vor dem ersten Weltkrieg aus östlicher Sicht. Die Anlagen sind, nach Baumbestand und Strauchwerk zu urteilen, noch sehr jung. Feuchtfröhlich schießt ein Springbrunnen seine Fontäne in die Höhe, die von einem grottenumrandeten Becken aufgefangen wird. Die Umfriedungsmauer des Schulhofes des Gymnasiums hemmt durch ihre Höhe den Bliek nach Westen, was gewiß den Ausschlag zu ihrer späteren Entfernung gegeben haben mag.

94. Nordosteingang zur ehemaligen kurkölnischen Landesburg um 1910. Die vorburgartige Toreinfahrt mit ihren spitzbogigen Fensterchen, Zinnen bekrönten Mauertürmchen und zweiflügeliger Gittertür paßt sich dem Menumentalbau stilvoll an. Sie diente zur Zeit der Unterbringung des Gymnasiums in der Burg von 1863 bis 1925 zur Einrichtung der Toiletten, wie Ent1üftungsrohre und Luftschacht deutlich machen. Vor Jahren hat der historische Eingang einem nüchternen Stufenaufgang weichen müssen.

95. Ein Bliek in die Franziskanerstraße mit dem Abschluß des mächtigen Giebels der Paterskirche, die noch den dreitürigen Eingang des vor zwei Jahrzehnten abgebauten Barockvorbaus zeigt, Vorne rechts das weiß getünchte Wohnhaus eines Bauernhofes mit anschließender Toreinfahrt und Scheune. Vorne links schaut eine junge bezopfte 'Kindergärtnerin' nach Abstellung des ihr anvertrauten Kindersportwagens interessiert in Richtung Kirche. Nicht minder neugierig nimmt der kleine Fahrgast mit schmuckem Hütchen an dem Geschehen teil.

96. Der Polizeibetriebsassistent Heinrich Horster, * Kempen 5. Dezember 1859, t Kempen 26. März 1923, sorgte in den beiden ersten Jahrzehnten unseres Saeculums für Ruhe und Ordnung im alten Kempen. Ob seiner blitzsauberen Erscheinung und preußischen Zackigkeit war das kleine adrette Persönchen mit gezwirbeltem weißen Schnurrbart geachtet und beliebt. Zu seinen Obliegenheiten gehörte es, die amtlichen Bekanntmachungen mit Ortsschelle auszurufen und die Aufgaben des städtischen Vollziehungsbeamten wahrzunehmen. Sein Diensteifer wurde mit dem Verdienstkreuz belohnt.

Kempen, Rhein!.

Lehrersèminar

97. So stellte sich im ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts das imposante Bild des neuen Stadtgartens von Norden dar. Auf verschlungenen Pfaden ziehen sich die Spazierwege durch die Anlagen und winden sich kreisförmig um den massiven Denkmalblock des ersten rheinischen Bauernführers. Die langgestreckte Fassade des ehemaligen Franziskanerklosters und der hochragende Giebel der eingangs noch mit einer Barocklaube geschmückten Paterskirche runden die Silhouette wirkungsvoll ab.

98. Ein Bliek in den Burgwall um 1910. Die Häuser, zum Teil noch Fachwerkbauten mit vorgekragtem Obergeschoß, ducken sich im Schatten des machtigen Kuhtores. Eine Frau hält vor der Pumpe große Wäsche. In nächster Nähe steht die Gaslaterne, die auch nach Eintreten der Dunkelheit verspateten Wasserholern heimleuchtet.

<<  |  <  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek