Kempen in alten Ansichten

Kempen in alten Ansichten

Auteur
:   Jakob Hermes
Gemeente
:   Kempen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3078-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kempen in alten Ansichten'

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lü9. Einsam und verlassen lag vor dem ersten Weltkrieg noch der Bahnhof am Rande der Stadt. Von einern Verwaltungsgebäude des städtischen Betriebsamtes, einern FeuerwehrGerätehaus und einem Bahnhofsvorplatz noch keine Spur. Die Verbindung von St. Huberter Straße zum Bahnhof hat noch keine glatte Straßendecke, wie die vielen Fahrspuren der Karren und Wagen bestätigen. Der Radfahrer scheint sich ob des miserablen Zustandes des Fahrstraße auf den Gehweg geflüchtet zu haben, um hier seine Fahrt ohne Sturzgefahr besser fortsetzen zu können.

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110. Links die Anfang der dreitsiger Jahre abgebrochene Windrnühle, die, urn dern Wind den Antrieb der Flügel zu erleichtern, erhöht auf einem aufgeschütteten Erdhügel, einer sogenannten Motte, aufgebaut war. Dahinter die Weite der Kempener Feldflur. Die Landstraße ist nur wenig belebt. Zwei Fußgänger und ein Fuhrwerk sorgen für etwas Abwechslung.

111. Eine Stadtansicht von Kempen aus dem Jahre 1912 vom Wasserturm aus gesehen. Wie die Zinnsoldaten reihen sich die Chausseebäume der Hülser Landstraße in gleichen Abständen aneinander. Bis zum alten Landratsamt unterbrechen nur einzelne Wohnhäuser die Gleichförmigkeit des Straßenbildes. Rechts beherrschen drei Schornsteine die Szenerie, von denen nur der mittlere die Zeit überdauert hat. Die beiden anderen haben schon anfangs der dreißiger Jahre ihr stolzes Haupt betrieblichen Neuerungen beugen müssen.

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112. Die Hülser Landstraße um 1907. Am Brückengeländer der Selder Ende der Pflasterung und Beginn der einfachen Basaltdecke, des damals üblichen Landstraßenbelages. Nur ein gelangweilter Junge und ein in Richtung Kempen fahrendes Fuhrwerk sind die einzigen Verkehrsteilnehmer. Links der Chaussee das 1905 erbaute Wasserwerk, dessen baumbestandene Umgrenzung noch junges Wachstum verrät. Umso majestätischer der hohe Wasserturm, der dem auf der anderen Straßenseite sich hochreckenden Mühlenturm die Beherrschung des Landschaftsbildes streitig zu machen scheint.

113. Eine vielsagende Luftaufnahme nördlich der St. Huberter Straße aus dem Jahre 1928 über die Veränderung der Landschaft. Im Vordergrund erfreuen wir uns noch an dem Reiz eines Freigeländes mit Schrebergärten, das vor Jahrzehnten zum Ausbau einer Wohnsiedlung genutzt wurde. Das vom Schienenstrang der Eisenbahn durchschnittene Gebiet zwischen der Arnold'schen und der Elektrochemisehen Fabrik liegt noch in der unberührten Weite einer üppigen Feldflur, die seit Jahren einer vielschichtigen Industrielandschaft hat weichen müssen.

114. Ein beliebtes Ausflugsziel war anfangs der dreißiger Jahre die Gartenwirtschaft des Stadtwaldschlößchens mit der besonderen Attraktion des 1928 angelegten Stadtwaldweihers. Der Weiher, nicht mehr so gepflegt wie in den Anfangsjahren, zieht keine Besucher mehr an, weil Gastwirtschaft und Gartenanlagen wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen und vor Jahren beseitigt worden sind.

115. Freizeitparadies der Schuljugend war vor fünfzig Jahren das Krähenwäldchen im Vorfeld van St. Hubert. Der durchfließende Kendelbach erhöhte den Reiz einer Pirsch durch das kleine Wäldchen mit seinen schwer auszumachenden Schlupfwinkeln für WiJdwest- und sonstige Indianerspiele. Vor Jahren eingeebnet, lebt es nur noch in der Erinnerung der einstigen Abenteurer weiter als gern besuchter Turnierplatz für wild romantische Jugendspiele.

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116. Daß auch schon vor vier Jahrzehnten die Kempener Freiwillige Feuerwehr über eine beachtl

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