Kempen in alten Ansichten

Kempen in alten Ansichten

Auteur
:   Jakob Hermes
Gemeente
:   Kempen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3078-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kempen in alten Ansichten'

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9. Ein Bliek von der Ellenstraße auf die Pfarrkirche in den zwanziger Jahren. Der freie Zugang besteht seit dem Abbruch des alten Rathauses 1753. Bis dahin ging der Kirchenbesucher durch einen bogenförmigen Durchgang, der wie ein Tunnel in die Kurie eingebaut war. Der rechts gelegene Gasthof Lingen führte zu Recht den spaßigen Werbeslogan 'Zum Paradies' dank seiner gemütlichen Atmosphäre und seines guten Tropfens im Weichbild der Kirche.

KE.PEN (Rh.)

Mülhaus.r Straêe

10. Die Mülhauser Straße durfte schon vor dem ersten Weltkrieg für sich in Anspruch nehmen, auf kommende Verkehrsprobleme vorbereitet zu sein. Doppelte Fußgänger- und Fahrwege zu beiden Seiten der gepflasterten Verkehrsstraße lassen jedem Verkehrsteilnehmer genügend Raum. Im Gesamtbild wenig verändert, hat die Straße im einzelnen doch manche Wandlung erlebt. Vorne rechts und links die durch Bombentreffer im letzten Krieg vollkommen zerstörten Häuser und die nur sporadisch angelegten Bürgersteige mit Stufenaufgängen, den sogenannten Dölpern.

11. Das Hospital zum Heiligen Geist inmitten einer Gartenlandschaft im Jahre 1938. Der rechte Gebäudetrakt, das 1867 erbaute St. Ursulinenkloster, wurde elf Jahre später von der Stadt gekauft und zum ersten 'modernen' Krankenhaus umgebaut, dem 1913-1917 ein noch größerer Erweiterungsbau folgte. Heute ist dieser Doppeltrakt bereits Geschichte, nachdem seit 1959 ein neuzeitliches Krankenhaus im Gartengelände des alten Hospitals die Krankenbetreuung übernommen hat.

12. Thomas von Kempen, Ölgemälde 17. Jahrhundert. Der Mönch sitzt auf seiner Lagerstatt in der Klosterzelle mit einem offenen Buch in der Hand. Rechts unten gegen die Lagerstatt gelehnt, steht ein aufgeschlagenes Buch, auf dessen rechtem Blatt das Ende des Rosenkranzes sichtbar wird, darüber auf der Lagerstatt hinter Thomas in der Ecke ein Stapel Bücher. In Höhe des Fensters flattert ein beschriebener nicht lesbarer Pergamentstreifen. Am Fuße des Gemäldes die Inschrift: 'Vera effigies Thomae de Kempis t 1471 aetatis 92'.

13. Bliek in die Klosterstraße von Westen. Bis vor wenigen Jahren setzte das 500 Jahre alte ehemalige Kloster der Franziskanerinnen nach der dritten Regel des heiligen Franziskus dieser stillen Straße den baulichen Akzent. Im Zuge der Stadtkernsanierung mußte das alte Kulturdenkmal dem Bau einer neuen Straße geopfert werden.

14. Das alte Kuhtor vor der Restaurierung 1896-1898 von Süden gesehen. Der wuchtige Turm hat zwei mit Holzläden versehene Luken und schließt nach oben mit einfachem Zeltdach ab. Die Schornsteine rechts und links deuten auf beheizte Räume hin, die im 19. Jahrhundert als Bürgergefängnis dienten. Die Wohnhäuser zu beiden Seiten des Tores schließen fest an den Torturm an und lassen einen Durchgang nur durch den Torbogen zu. Im rechten Haus wohnte der Gefangenenwärter.

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15. Schon um die Jahrhundertwende war auf der Kuhstraße lebhafter Verkehr zu beobachten. Fußgänger, Radfahrer, Fuhrwerke, alle Verkehrsteilnehmer aus damaliger Zeit sind vertreten. Nicht minder wirkungsvoll das alte Straßenbild, das nach den Bombenschäden im letzten Krieg sich stark verändert hat.

16. Die Kuhstraße um die Jahrhundertwende. Bis auf vier unmittelbar in Tornähe gelegene Wohnhäuser sind alle anderen im zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer gefallen und durch dem Straßenbild angepaßte Neubauten ersetzt. Nicht wiedergekommen sind die an der linken Straßenseite stehende Pumpe und das dahinter liegende Fachwerkhaus, ein Blickfang bürgerlicher Wohnkultur aus dem 18. Jahrhundert.

17. Erhöhter Stufeneingang vor einem vornehmen Kempener Bürgerhaus um 1912. Ausgesparte Blenden an der Stirnseite des Steinmassivs mildern die Schwere des Podestes. In den zwanziger Jahren wurden die vorgebauten Hauseingänge wegen Behinderung des angewachsenen Fußgängerverkehrs allgemein in Kempen beseitigt. Auf unserem Bild der Eingang zu Haus Horten, Kuhstraße 31, das der Stammvater des bekannten Kaufrnannsgeschlechtes Heinrich Horten 1773 erbaut hat. Jahreszahl und Initialen seines und der Ehefrau Namen sind im Rankenwerk des Oberlichtes kunstvoll eingearbeitet.

· Café Peerbooms.

18. Im Gartencafé Peerbooms auf der Kuhstraße traf sich anfangs der dreißiger Jahre Jung und Alt zu Tanz und froher Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen, Wein und Spirituosen. Höhepunkt des Jahres der Tanz in den Mai bei wohl schmeckender Maibowle und stimmungsvoller Musik unter bunt illuminierten Lampions.

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