Kempen in alten Ansichten

Kempen in alten Ansichten

Auteur
:   Jakob Hermes
Gemeente
:   Kempen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3078-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kempen in alten Ansichten'

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29. Zu den schönsten und wertvollsten Gebäuden des 18. Jahrhunderts zählte das alte Rathaus von 1749, das im zweiten Weltkrieg ein Opfer von Brandbomben geworden ist. Im Wandelgang der hübschen Laube, die dem Bauwerk Wirkung und Schönheit verlieh, hing bis um die Jahrhundertwende die alte Stadtwaage, die heute als Sehenswürdigkeit ehemaliger Stadtprivilegien im Stadtzimmer des Städtischen Kramer-Museums ausgestellt ist.

30. Der Marktplatz konnte die Menschen kaum f'assen, als am 7. Juli 1912 zur Erinnerung an die in den Kriegen 1864, 1866 und 1870/71 gefallenen Söhne der Stadt und der Gemeinde Schmalbroich der Sankt Georgs-Gedächtnisbrunnen eingeweiht wurde. Nach einem Festzug durch die Stadt hatten etwa 25 Vereine der Stadt und benachbarten Gemeinden mit wehenden Fahnen und klingendem Spiel im weiten Rund um das Denkmal Aufstellung genommen. Reden, Gesaug- und Musikvorträge gaben der Veranstaltung den patriotischen Glanz, wozu eine begeisterte Bürgerschaft den stimmungsvollen Rahmen gab.

31. Hoch zu Roß Sankt Martin im Ornat des streitbaren Ritters mit seinen nicht minder stolzen Herolden im Jubiläumsjahr 1959 des 1884 gegründeten Sankt Martinskomitees! Die aus drei angesehenen Kempener Bauersfamilien stammenden Darsteller der Sankt Martinsgruppe haben auf dem Buttermarkt Aufstellung genomrnen, um das leuchtende Schauspiel des lodernden Martinsfeuers abzunehrnen, während die singende Kinderschar mit brennenden Fackeln um den Platz zieht.

KEMPE - Rhein

Marklpla:z

32. Östlicher Teil des Marktplatzes um 1910 von Norden gesehen. Den auf der Straße spielenden Kindern und der einen Kinderwagen schiebenden Frau in langer weißer Schürze droht noch k e ine Gefahr von einem rnächtigeren Verkehrsteilnehmer unserer Tage. Wie sich doch die Zeiten ändern.

KEMPE' 'RK LATZ.

33. Der eigentliche baumumstandene Marktplatz nach der lahrhundertwende. Blickfang die auf Befehl der französischen Regierung 1804 gepflanzte und mit schmiedeeisernem Gitter umzäunte Friedenseiche, das sichtbare Zeichen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Auf Platzmitte ein stattlicher Kandelaber mit kunstvoll gearbeitetem Schaft und vier ebenso wertvollen geschmiedeten Leuchterarmen als Träger der Gasleuchten für die Festtagsbeleuchtung bei besonderen Anlässen. Die herumstehenden Kinder liefern uns ein überzeugendes Zeitbild der damaligen Mode.

34. Vor oder während des ersten Weltkrieges haben vorübergehend zwei Geschütze vor dem 1912 eingeweihten St. Georgsbrunnen Aufstellung gefunden. Ihre Rohre sind nach Westen gerichtet , was weniger symbolische als platztechnische Bedeutung gehabt haben dürfte. Die zwischen den Mörsern postierte Mannschaft macht in ihrer bürgerlichen Kleidung jedenfalls einen äußerst friedlichen Eindruck, der auch von dem behäbigen Ordnungshüter Blunden nicht gestört wird.

35. Bliek auf die Verkehrsstraße an der Ostseite des Marktplatzes. Sie zeigt reges Leben laufender. wartender und spielender Kinder und zugleich eine Modenschau in der Kinderbekleidung um 1912. Im Hintergrund rechts erspähen wir den hohen Rollwagen eines Fuhrunternehmers und weiter davor ein abfahrendes Pferdefuhrwerk mit einer nicht näher zu bestimmenden Ladung. Links aber ein herrlicher Seitenblick in den Laubengang des im zweiten Weltkrieg zerstörten alten Rathauses aus dem Jahre 1749.

36. Professor DI. Gerhard Terwelp, * Wissel 8. Februar 1843,'t 3. Januar 1916, warvon 1890 bis 1908 geistlicher Lehrer am humanistischen Gymnasium Thomaeum in Kempen. Er schrieb ein dreibändiges Werk 'Die Stadt Kempen im Rheinlande', womit er sich in Kempen ein bleibendes Denkmal setzte. Neben diesem Hauptwerk hat er sich durch viele andere heimat- und kirchengeschichtliche Veröffentlichungen einen Namen gemacht. Zeitlebens war er im Kulturleben der Stadt Kempen eine hochgeschätzte Persönlichkeit.

37. Ein stilles Wohnidyll im Herzen der Stadt war zu allen Zeiten der Acker, die Verbindung vom Markt zur Neustraße. Wo seit 1925 ein neuzeitliches Geschäftshaus auf der Ecke zur Neustraße steht, beherrschte seit dem 18. Jahrhundert ein langgestreckter Fachwerkbau den Straßenabschluß mit reizvollem dreifenstrigen Giebel, der irn Obergeschoß deutlich in die Straße vorspringt, gestützt auf kräftigen Eichenbohlen. Das Eckhaus bildete den Anfang einer hübschen Wohnzeile von Fachwerkhäusern an der Neustraße, die nach und nach von Steinbauten abgelöst wurden.

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38. Ein zur Ruhe mahnendes Stimmungsbild des alten Kirchplatzes nach der Jahrhundertwende. Die Grünanlagen sind durch Gitter von den Gehwegen getrennt. In der Mitte 'Golgotha', ein steinernes Monument des Gekreuzigten mit Gottesmutter und Johannes aus der Zeit um 1530, davor eine Gebetbank zu frommem Verweilen. Rechts daneben ein hoher in Kreuzform auslaufender Lichtmast vor dem Nardeingang zur Kirche. Im Hintergrund das 1901 errichtete Thomasdenkmal zur Erinnerung an den größten Sohn der Stadt, Thomas von Kempen, den Verfasser der Nachfolge Christi.

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