Kennenburg in alten Ansichten

Kennenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Eberhard Kenner
Gemeente
:   Kennenburg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5314-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennenburg in alten Ansichten'

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26. Das Haus von Kar! Roth

Das schlichte und gleichermaßen stilvolle kleine Haus in der Kennenburger Straße 43 (Bezeichnung ab 1906) wurde 18991900 errichtet, als die Kennenburger Wiesen noch kaum bebaut waren und die Straße noch ein Vicinalweg (Nr. 16) war. Sein Besitzer war der Landwirt und Flaschner Karl Christian Roth (1867-1938), der das Haus zusammen mit seiner Ehefrau Ernstine Dorothee geborene Hägele (1869-1944) bewohnte. Das Paar war von Esslingen nach Kennenburg gekommen. Karl Roth richtete sich eine Flaschnerwerkstatt ein und betrieb nebenher eine kleine Landwirtschaft. Seine Eigenarten und seine humorvollen Sprüche machten ihn zu einem Kennenburger Original. So sollen seine Frau und er aufgrund seiner Eßgewohnheiten getrennte Küche geführt haben. Sein Grammophon, damals etwas Neues, stellte er ans offene Fenster, um die Kennenburger zu unterhalten.

Die Giebel des Hauses trugen in den ersten Jahren (bis 1909?) eine Holzverkleidung. Ein kleiner Vorgarten ist, wie in der Aufnahme von circa 1914 zu sehen, der Straßenverbreiterung zum Opfer gefallen. Im Bild ist die Kennenburger Straße noch ohnefesten Belag. Hinter dem Haus verlief der Wassergraben Nr. 485, dessen Furt heute noch erkennbarist.

1944 eröffnete der Gärtner und Baumwart Karl Heubach aus Esslingen eine Gärtnerei, nachdem das Anwesen auf verwandtschaftlichem Wege an seine Ehefrau Rosine geborene Zeeh, eine Nichte der Ehefrau von Karl Roth, übergegangen war.

Einige wenn auch fragwürdige Funde bei Grabarbeiten sprechen dafür, die Mauerreste der mittelalterlichen Kennenburg auf den südlich des Hauses Kennenburger Straße 43 gelegenen Grundstücken der 'Kennenburger Wiesen' zu vermuten. Vom Großvater des Autors, Karl Wilhelm Kenner, der im Besitz des Grundstücks Kennenburger Straße 37 war, ist überliefert, daß er beim 'Stumpen graben' auf 'große Steine' gestoßen ist. Die Eigentümer benachbarter Grundstükke wissen anläßlich von Baurnaßnahmen von Verfärbungen, Holz-, Ziegel- und Steinplattenfunden im Boden zu berichten. Der Hausbau der fünfziger und sechziger Jahre sowie die Verlegung des 'Hauptabwasserkanals Hainbachtal' und seiner Anschlüsse 1962/63 dürften mögliche Baureste der Burg im Untergrund zumindest teilweise zerstört haben. Gleichwohl ist anzunehmen, daß durch archäometrische Prospektionen und gezielte Grabungen näheres über den exakten Standort des Bergfrieds in den Kennenburger Wiesen zu erfahren wäre.

27. Das Gasthaus 'Zur Rose'

Das stattliche Wohn- und Gasthaus im Stäffelesweg 1 (Bezeichnung ab 1906) wurde 1868/69 erbaut. Sein erster Besitzer und Wirt war Christof Friedrich Fischle von Liebersbronn, Polizeioffiziant in Esslingen. 1879 erwarb der Metzger David Roos das Haus und baute zehn Jahre später eine Schlachterei ein. Ludwig Breitwieser, ein aus dem Hessischen stammender Maurer, der Oberwärter in der Kennenburger Anstalt war, besaß ab 1896 das Gebäude und nannte sich Wirt 'Zum Baum'. 'Zur Rose' hieß die Wirtschaft erstmals

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