Kennt Ihr sie noch... die Bockhorner

Kennt Ihr sie noch... die Bockhorner

Auteur
:   Dieter Horstmann
Gemeente
:   Bockhorner,
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1948-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die Bockhorner'

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31. Lehrer Kieselhorst mit der Klasse des ersten Schuljahres 1927.

Als der Verfasser dieses Bild herumreichte, hatte er Mühe mit denen, die sich auf dem Bild wiedererkannten: sie erlitten Lachkrämpfe. 'Lassen Sie die Namen weg', hieß es, nachdem die Betroffenen sich erhohlt hatten und mit belebenden Getränken gelabt worden waren. 'Lassen Sie doch die Leute raten.'

Nun ist dies ja kein Rätselbuch und darum folgen die Namen: Gerda Heinemeyer, Inge Backhus, Else Küper, Frieda Gerdes, Magda Helmers, Irmgard Schlalos, Alma Bohlken, Marga Köster, Hanna Schütte, Herta Ruseler, Heinz Albers, Willi Burow, Hermann von Harten, Gerd Hilbers, Georg Freers, Johann Janßen, Heinz Witt, Tini Schmidt und Bernhard Thümler.

Ehrlich: alle erkannt?

32. Extra aus Zetel kam der Fotograf K.R. Frerichs, um den Nähmaschinenkursus der Firma Pfaff in Bockhorn 1927 der Nachwelt zu erhalten. Natürlich verfolgte die Firma Pfaff damit auch den Hintergedanken möglichst viel Nähmaschinen zu verkaufen. Aus Reklamezwecken hatte man darum extra zwei Nähmaschinen vors Haus geschleppt und, damit es ja keinen Irrtum gab wer nun der Veranstalter sei, auch noch ein Plakat aufgestellt.

Vorn links die Kursusleiterin der Veranstalterfirma, die auch den Fotografen, die Aufnahme und sogar die Bilder bezahlte.

Unter den Damen, die aus der ganzen Umgebung nach Bockhorn gekommen waren um in die Kunst des 'Maschinennähens' eingeweiht zu werden, erkennen wir die Bockhornerinnen: Gesine Thöben, geborene Rosendal, Frau Faß, geborene Wieting, Mariechen Warnken, Frau Witting, Frau Wintermann, geborene Juilfs, Henny Schmidt und Gesine Ahlers.

übrigens war der Erfolg dieses Nähkursus sehr groß: die Ehemänner und Väter erstanden für ihre Frauen und Töchter Nähmaschinen und bald wurde in Bockhorn und in der Umgebung 'gepfafft' , wie man die neuerworbene Fertigkeit auf der neuerworbenen Nähmaschine nannte.

33. 'Haltet Frau Musika in Ehren' meinte 1928 der 'Eichenkranz'. Und alle sind sie versammelt, mit Fahne, Notenbücher und Taktstock. Feingemacht haben sie sich, die Herren Sänger, teils mit steifen Kragen - dem Vatermörder -, teils mit gestärktem Kragen und einer mit weichem Umlegekragen. Zwei ganz Verwegene tragen soger ein Einstecktüchlein.

Und das sind sie: Postbote Fritz Henschen, Stellmacher Georg Fleßner, Landwirt Evers, Uwe Meiners, Rudolf Junker - der Gastwirt -, 'der andere Meiners', der Sattler Niewehr, Hermann Schmidt, der auch sonst für Musik im Ort zuständig zeichnete, Erich Fleßner, Herrnann Ölrichs, der beste Sänger weit und breit, Klempner Fröhlich, der Gastwirt Ohmstede, der andere Niemeyer - der von der Eisenbahn -, der Bauer Rudolf Janßen, der Mann mit den zwei Berufen Heinrich Thöben - er war Holzhändler und Brauer -, Anton Schoon, Georg Janßen und der KaufmannJohannJuilu.

Und dann waren da noch: Reinhard Junker der Ältere, der Stellmacher Gerhard Witting, der Rektor und Chorleiter Heinrich Janßen, der erste Vorsitzende Fritz Osterloh, Heinrich Holljesiefken - Bahnhofsvorsteher -, Friedrich Behrens, der Kaufmann, und der Dentist des Ortes Hans Schwake.

Sie alle hielten 'Frau Musika' in Ehren.

34. Dieses Bild der soeben frisch uniformierten freiwilligen Feuerwehr von Bockhorn war eigentlich der Auslöser für dieses Büchlein. Immer wieder kam die Frage: und wer ist das eigentlich? Darum wollen wir hier einmal alle Namen aufführen,

Es sind in der oberen Reihe zu erkennen: der Malermeister August Hilbers, Stellmacher Johann Witting, Tischler Fritz Hellwig, Stellmacher Georg Fleßner, Zimmermeister Johann D. Eilers, Johann Carstens, der ein so hingebungsvoller Spritzenmeister war, daß er den Spitznamen 'Jan Füerwehr' erhielt, und der Malermeister Georg Hilbers.

An der Leiter steht der Friseur Willi Schmeil, weiter sind auszumachen der Gastwirt Dietrich Warnken, Bernhard Hurling, der Tischler, Franz Hurling, der das Sattlergeschäft betrieb, und der Maurer Hermann Wölbern.

In der nächsten Reihe präsentieren sich: Malermeister Karl Hurling, Klempnermeister Eduard (genannt 'Edo') Müller, der Tischlermeister Hermann von Harten, der Sattler Arnold Schütte, der Friseur Louis Schmeil, Maurer Heinrich Wiemken, Landwirt Johann WesseIs, der Kaufmann Karl Barfuß, Harm Hojer, der Gastwirt war, und Willy Hornbüssel, seines Zeichens Holzhänd1er.

Der freundliche Herr mit der Mütze hatte mit der ganzen Sache eigentlich nur deshalb zu tun, weil er als Inspektor Gast war, als die Aufnahme entstand - im Jahre 1928.

Zum Schluß die Herren, die in der untersten Reihe Platz genommen haben. Hier sehen wir: Heinrich Fangmann, Tischler von Beruf, den Gastwirt Arnold Junker, den Schmiedemeister Ludwig Wagner, genannt 'Louis mit dem Hammer'. Neben dem Sattler Anton Schütte hat es sich der Schuhmacher August Seghorn bequem gemacht. Es folgen nun die höheren Chargen - an den silbernen Schulterstücken zu erkennen: Malermeister Hermann Brunken, der Sattler Gustav Schürmann, Heinz Aschmann, Feuerwehrhauptmann und Schnapsbrenner, und der Auktionator von Harten.

Die letzten sind: Hermann Wölbern, Kaufmann, Wilhelm Röben, Auktionator, und Georg Küper,

Da fehlen doch einige, wird ein aufmerksamer Beobachter feststellen. Natürlich! In der oberen der siebte, das ist Erhard Neumann, und unter den Stehenden erkennen wir Heinrich Ruseler, Ernst Wenninga, Adolf Schütte und Gustav Tapken. Haben wir sie jetzt alle? Hoffentlich. (Hoffentlich haben wir nicht doch noch einen wichtigen Bockhorner freiwilligen Feuerwehrmann vergessen!)

35. Die Schützen! Alle auf einen Bliek, alle auf einem Bild.

Gerhard von Harten, der Schützenhauptmann, gibt seine Befehle, Eduard Müller hält die Fahne fest, damit sie nicht umfällt. Die anderen Schützen bemühen sich um 'Haltung'.

Und das sind sie, die Bockhorner Schützen: Willy Hornbüssel, Friedrich Behrens, Heinz Aschmann, Kar! Barfuß, Oskar Berg, Georg Küper, Karl Hurling, Werner Culos, Gustav Tapken, Diedrich Ohmstede und Heinrich Ruseler. Prächtig sehen sie aus, 1930!

Der Schützenverein ist der älteste Verein der Gemeinde. Er entwickelte sich aus der Bürgerwehr, die mit dem Abzug der Franzosen 1813 gegründet wurde. Das übungsgelände am Rande des Urwalds nannte man den 'Grünen Wald'. Hier lag ein kleines Gehöft, auf dessen Diele man nach dem Exerzieren gemütlich beisammen saß. Aus diesem Haus wurde später die Ausflugsgaststätte 'Grüner Wald'. Und hier war es, wo man 1848 den 'Schützenverein Bockhorn' gründete. Der erste Schützenkönig wird 'ausgeschossen', das erste Schützenfest veranstaltet.

In den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts werden Uniformen angeschafft. Bewohnern aus den urnliegenden Orten wird die Möglichkeit gegeben Mitglied zu werden, so können Bewohner aus allen Ortsteilen dem Verein beitreten, aber auch Schützen aus Neuenburg und Zetel, Driefel und Seghorn bewerben sich um die Mitgliedschaft. Kein Wunder: die Bockhorner haben einen piekfeinen Schießstand.

Im Jahre 1911 ist der Verein so reich, daß er sich eine echtgoldene Königskette zulegen kann. Bockhorner Sch

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