Kennt Ihr sie noch... die Dingolfinger

Kennt Ihr sie noch... die Dingolfinger

Auteur
:   Fritz Markmiller
Gemeente
:   Dingolfinger,
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2106-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die Dingolfinger'

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36. Im Gegensatz zu vorigem Betrieb besteht die Baufirma Schweiberger,jetzt in dritter Generation, bis heute. Ihr Gründer Georg Schweiberger (1889-1972) hat in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen das Gesicht der Stadt weitgehend mitgestaltet, zumal er nicht bloß als ausführender Unternehmer, sondern auch als planender Architekt tätig war.

Jung, energisch und bereits erfolgsgewohnt figuriert er hier inmitten seiner Belegschaft vor einem Rohbau. Möglicherweise wollte man gerade eine Hebefeier begehen; jedenfalls sind neben den eigentlichen Handwerksgeräten der Maurer auch die Maßkrüge mit von der Partie.

(Stadtarchiv.)

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37. Ebenfalls Baugeschäftsinhaber und Planfertiger war in den zwanziger und dreißiger Jahren unseres Jahrhunderts Maurermeister Putz. Er bewohnte arn Marienplatz das Haus Nr. 20.

Auf unserem Foto hat er sich vor seinem Arbeitstisch mit Reißbrett, Schiene, Winkel und Zeichenstift porträtieren lassen.

Auch von Putz sind verschiedene Häuser und Nebengebäude erhalten, die - zwar meist stark verändert - noch das zeittypische Erscheinungsbild vorn ersten Drittel des 20. Jahrhunderts aufweisen.

(Stadtarchiv.)

38. Die Zukunft des technisierten Zeitalters begann für Dingolfing im Jahr 1905. Damals eröffnete der Schmiedemeister Andreas Glas (1857-1942) aus Pilsting einen Filialbetrieb als Reparaturwerkstätte für Landmaschinen. 1908 wurde die gesamte Firma nach Dingolfing verlegt; in neuerbauten Produktionsräumen nächst dem Bahnhof begann die Anfertigung von Sämaschinen. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg blieb unser Ort als 'Stadt der Sämaschinen' weit über Bayern hinaus bekannt. Anschließend kam es zur Produktion von Motorrollern und sogar von Automobilen. Seit 1968 stellt hier nach übernahme dieser Fabrik die Bayerische Motoren Werke AG den größten und wichtigsten Industriekomplex mit dem derzeit modernsten Autowerk Europas dar. Er ist wirtschaftlicher Lebensnerv nicht nur für die Stadt Dingolfing, sondern für die gesamte Region.

Ein historisches Foto erinnert an die Anfänge: Andreas Glas inmitten der Belegschaft seiner Dingolfinger Filiale um das Jahr 1907. Links außen sitzt sein Sohn Hans (1890-1969), der als Nachfolger die steile Aufwärtsentwicklung einleiten, gestalten und auch beenden sollte.

Der glücklich vollzogene übergang bildete die Schwelle zu unserer heutigen Gegenwart.

(Stadtarchiv.)

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