Kennt Ihr sie noch... die Dülmener

Kennt Ihr sie noch... die Dülmener

Auteur
:   Heinz Brathe
Gemeente
:   Dülmener,
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3020-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die Dülmener'

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36. Vom Antreten in der Stadt marschieren hier 1938 mit blumengeschmücktem Holzgewehr auf der Schulter die Schützenbrüder zum Außenwirt Bispinghoff. Ihre Namen, von links nach rechts:

Matthias Rassenberg, Franz Reinermann, Theodor Bissing, Dr. Paul Schmitz, Bernhard Idelmann, Dr. Joseph Popp, Fritz Mesem, Alfons König, Joseph Wieneke und Wilhelm Bote.

Außer Franz Reinermann sind alle Abgebildeten tot. Zwei von ihnen blieben in Stalingrad: Dr. Joseph Popp, der die Dülmener Zeitung redigierte, und Wilhelm Bote, der die Stadt und ihre Umgebung mit Coca-Cola bekannt machte. Ob für Bernhard Idelmann wohl schon der Entschluß gefaßt war, an diesem Tag den Königsschuß zu tun? Als letzter König der Bürgerschützen vor dem Zweiten Weltkrieg fand er erst 1951 einen Nachfolger.

37. 'Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen.' Kinderschützenfeste waren ein von den Eltern gern unterstützter Ferienspaß mit Kuchen und Limonade. Hier sind es um 1930 die Jungen und Mädchen der Schloß- und Marktstraße sowie der Kötteröde, die es den Älteren gleichtun. Das Königspaar ist bereits gekürt und gekrönt.

Heute befinden sich die Teilnehmer von damals, sofern sie Krieg und Krankheiten überlebt haben und nicht verunglückt sind, im Renten- oder Pensionsalter. Es bleibt nur zu hoffen, daß sich recht viele der jetzt Sechzig- bis Siebzigjährigen wiedererkennen. Das treffliche Erinnerungsfoto rettete Schuhmachermeister Franz Feldmann - er sitzt vorne rechts im dunkelblauen 'Kieler Anzug' über die Fährnisse der Zeit.

38. Vier Jahre nach der Gründung des Heimatvereins formierte sich 1928 in dessen Reihen eine Wandergruppe, die bald den Namen 'Pättkes-Club' erhielt. Es waren zumeist ältere Herren, die sich zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter an den Samstagnachmittagen versammelten, um auf Umwegen und über 'Pättkes' eine der vor der Stadt gelegenen Kaffeewirtschaften anzusteuern. Ein Butterbrot brachten sie stets mit. In den angelaufenen Lokalen - ob Bügelmann, Bispinghoff, Sewald oder Nordmann - bestellten sie lediglich den Kaffee, und meistens nicht mehr als eine Tasse. Das samstägliche Vergnügen, bei dem auch Neuigkeiten ausgetauscht wurden, dauerte in der Regel von 14 bis 18 Uhr. Wenn der Tod im Kreis der Wanderfreunde eine Lücke riß, fand sich bald ein zur Teilnahme an den Spaziergängen eingeladener Nachfolger. Als die Herren sich dem Fotografen stellten, war der 'Pättkes-Club' genau fünfundzwanzig Jahre alt. Von links nach rechts, sitzend: Dorr, Rössing und Reinermann. Stehend: Ballensiefen, Damschen, Haumann, Rüther, Hermanns, Kruse, ? , Grote, Fischer, Sievert, Goller und Busse.

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