Kennt Ihr sie noch... die Elzer

Kennt Ihr sie noch... die Elzer

Auteur
:   Werner Müller
Gemeente
:   Elze
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6530-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die Elzer'

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6 Bezirkssängerfest

Umzug mit der Festkapelle Otto Becher: Am 30. Juni

195 1 wurde in Elze das 1. Bezirkssängerfest des Bezirkes III Alfeld gefeiert. Hinter der traditionsreichen Fahne des Männergesangvereins Viktoria schritten die Männer der Tanz- und Unterhaltungskapelle von Otto Becher.

Der ehemalige Militärmusiker Otto Becher gründete gleich nach dem Zweiten Weltkrieg im Iahre 1947 die Kapelle, die neun Iahre lang in Elze und Umgebung die Unterhaltungsmusik pflegte.

Anschließend musizierte Otto Becher als Jazztrompeter und Geiger mit vier Mitgliedern der ehemaligen Kapelle im Raum zwischen Hildesheim und Hameln.

Neben seiner Kapelle dirigierte er noch mehrere Chöre in der Umgebung. Bevor er sich imAlter von siebenundsiebzig Iahren zur Ruhe setzte, war er 1986 von der Landesgruppe Niedersachsen im DeutschenAllgemeinen Sängerbund zum Ehrenchorleiter ernannt worden.

Während seiner Dirigententätigkeit führte Otto Becher sehr sorgfältig eine Chronik über seine Tätigkeit, so daß wir durch sie auch die Namen der Mitglieder der Tanzkapelle kennen: In der vordersten Reihe blasen die Trompete Otto Becher selbst, ganz links, rechts neben ihm Hartwig, Sandrock und Ahrens.

Die Posaunen blasen Willi und Fritz Kemna, die Tuba Paul Buttrich, die Hörner Menne Koch und Arthur Wendtland, das Tenorhorn Helmut Ackermann, die Klarinetten Hans Mosch und Seppel Hübner, die große Trommel Hans Bruns und das Becken Heinz Rose.

7 Umzug der Schützen

Der Elzer FotografMeyer hat den Umzug der Schützen in der ehemaligen Fabrikstraße, der heutigen Heinrich-Nagel-Straße, vor dem Wohnhaus der Firma Neumann und Stutz aufgenommen. Weder die Firma, die mit dem Reißwolf alte Textilien 'recycelte' noch das Wohnhaus bestehen noch. Anstelle des neumannschen Hauses steht das Verwaltungsgebäude, das das Abfüllwerk Heinrich Nagel errichtet hatte.

Das Foto muß 1927 aufgenommen worden sein, denn der Chronist der Elzer Schützen Hans Joachim Heinemann berichtet, daß das Schützencorps sein erstes Fest nach dem Ersten Weltkrieg und nach der darauffolgenden Inflation im Iahre 1927 gefeiert hatte. Die hochdekorierten Herren gehen noch alle in ihren festtäglichen Privatanzügen. Erst 1928 hatte man im Schützenclub über eine einheitliche Joppe diskutiert.

Die meisten Schützen auf dem Foto sind noch bekannt: In der ersten Reihe gehen, von links: Heinrich Maßmann, Nicolaus und Friedrich Funke.

In der zweiten Reihe gehen: Conrad Niepoth, Hermann Kaune, Georg Denker und Heinrich Schrader.

In der letzten Reihe sind zu erkennen: ohne Hut Richard Oldendorf und ganz rechts Karl Wieland.

8 Elzer Schützenclub

Der Elzer Schützenclub feierte vom 2. bis 6. Juli 1936 sein fünfundsiebzigjähriges Vereinsjubiläum und zugleich das fünfundzwanzigjährige Bestehen des neuen Schießstandes.

1911 war der Umbau des alten Schießstandes durch der Maurermeister Kindervater durchgeführt worden, nachdem man seinen Kostenvoranschlag von 1 028,73 Mark akzeptiert hatte.

Das neue Haus war ein 8 x 5,40 m großer Fachwerkbau. Die Mitglieder des Schützenclubs, so wie sie sich hier haben fotografieren lassen, waren von links gesehen in der ersten Reihe sitzend: Hermann Oldendorf, Ernst Harke, Sanitätsrat Dr. Kuno N öller, Carl Helmer, Fritz Gödecke und August Jakuttek.

In der Reihe dahinter: Hermann Kemna, Hans Bruns, Carl Wielert, Willi Kaiser, Fritz Funke und Robert Jagau.

In der dritten Reihe: LudolfMeyer, Wegerneister Krüger, Fritz Röver, Hermann Kaune, Carl Brandes, Dr. Carl Wintzenburg, Josef Graaff, Georg Denker und Rechtsanwalt Otto Tiedge.

In der vierten Reihe: Heinrich Schrader, Heinrich Maßmann, Carl Oldendorf, Wilhelm Beverburg, Christian Bruns, Albert Bank, August Kasten, August Kesemeyer und Philipp Seibert.

Ganz oben schließlich stehen noch: Carl Creth, Heinrich Hennies und Werner Kaune.

9 Weihe der Schützenfalme

Für Elze ist dies ein wirklich historisches Foto. Weist es doch auf die Welfentreue unserer Einwohner hin, obwohl Elze gar nicht zum calenbergisch-hannoverschen Land, sondern zum Fürstentum Hildesheim gehört hatte.

Das Foto zeigt die Elzer Nachbarin, Ihre Königliche Hoheit Herzogin Viktoria Luise zu Braunschweig-Lüneburg während ihrer Ansprache bei der Weihe der Schützenfahne im Iahre 1954.

Der Chronist der Elzer Schützen Hans Joachim Heinemann berichtet von diesem Tag: 'Mit den Worten "Stah fast, kiek wiet und rög die" zog die Herzogin die Hülle von der Fahne. Später nagelte sie den ersten Fahnennagel an die Stange. Unter reger Beteiligung der Elzer Bevölkerung wurde in der ehemaligen Markthalle, die gerade von

der Firma Garvens geräumt worden war, bis in den frühen Dienstagmorgen gefeiert.'

Und die Herzogin feierte mit. Es war allgemein bekannt, daß sie gern Feste, besonders Schützenfeste, in der Umgebung besuchte und mitfeierte und mittanzte.

Zwar sind viele Gesichter auf dem Foto gut auszumachen, doch bekannt sind lediglich Hermann Kaune, Elzer Installateur, und Karl Heinz Brandt, der in der vorderen Reihe als zweiter von rechts steht.

10 ElzerTurner

Fast hundertjahre alt ist das Foto der ElzerTurner, das aus Anlaß eines Schauturnens zur Jahrhundertwende, also im Iahre 1900, aufgenommen worden war. Im Hintergrund sieht man die alte Turnhalle, die vom Männer- Turn- Verein mit viel Eigenleistung erbaut und im Iahre 1861 eingeweiht worden war. Zu dieser Zeit existierte das Königreich Hannover noch. Vor ihr sind fünfundzwanzig Turner postiert.

Über dem Turnhalleneingang hängt das Schild mit dem Turnergruß Gut Heil und den in Kreuzform gestalteten vier F, dem alten Iahnschen Turnermotto Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei.

Eine einheitliche Turnerkleidung ist noch nicht auszumachen. Vorherrschend ist das langärmlige weiße Hemd. Viele tragen aber einen Turnergürtel, der meist ein Geschenk aus festlichem Anlaß gewesen ist; oft prachtvoll gestaltet, farbig bestickt, konnte er gelegentlich auch mit farbigen Glasperlen ausgelegt sein.

Die Namen der Turner sind bekannt. Vorn links sitzen:

Cohen, F. Wenzel, Louis Münstermann, F. Kellner, Müller und Albert Cab us.

Dahinter stehen: Hans Wolfes, A. Schrader, H. Schrader,

W Nothnagel, F. Münstermann, Friedrich Dannhausen, Hermann Oldendorf, Cohnhoff, August Wente, H. Hogrefe und Gehrke aus Mehle.

Und erhöht stehen in der obersten Reihe: Rud. Sempf, Otto Wolfes, Georg Hafer, Wilhelm Freise, Wilhelm Buschbaunm, August Kesemeyer, Georg Beddig und Louis Freise.

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