Kennt Ihr sie noch... die Gründauer

Kennt Ihr sie noch... die Gründauer

Auteur
:   Erwin Rückriegel
Gemeente
:   Gründauer,
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3083-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die Gründauer'

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16. Am 28. Januar 1934 heirateten Heinrich Rückriegel aus Rothenbergen und Margarete Knickel aus Hüttengesäß.

In der ersten Reihe erkennen wir: Marie Grasmück verh. Ullrich (Rn.), Ursula Wolfverh. Markowitz (Vonhausen), Liesel Leicher, verh. Löwer (Eidengesäß), He1mut Rückriegel (N.), Marie Habermann geb. Rückriegel (Hüttengesäß), Georg Rückriegel (Rn.), Gerhard Rückriegel (N.), Braut Margarete Rückriegel geb. KnickeI, Bräutigam Heinrich Rückriegel, Margarete Knickel geb. Neidhardt, Friedrich Knickel (beide Hü.), Wilhe1m Stumpf, Helmut Stumpf, Helga Kern (alle Rn.), Willi KnickeI (Hü.) und Paula Leicher verh. Mann (Eid.).

In der zweiten Reihe: Emmi Wolf geb. KnickeI, Kar1 Wolf (beide Vonh.), Marie Stumpf geb. Ruth, Heinrich Sell, Elisabeth SeH geb. Stumpf, Karl Weiß (alle Rn.), Georg Rückriegel, Marie Rückriegel geb. Schrodt (beide N.), Emilie Viehmann geb. KnickeI, Wilhe1m Viehmann (beide Bruchköbel), Marie Stumpf geb. Rückriegel, Heinrich Stumpf (beide Rn.), Heinrich Schweinsberger, Karoline Ruth geb. Fischer, Heinrich Köhler (alle Rn.), NN, Ferdinand Leicher (Eid.) und NN.

In der dritten Reihe: Konrad Rückriegel, Magdalene Rückriegel geb. Henning (beide N.), Gretel Joh verh. NoH (M.), Emma KnickeI (Eckartshausen), Anna Joh verh. Faß (M.), Marie Ruth verh. Rückert (Rn.), Auguste Rückriegel geb. Häfner, Karl Rückriegel (beide N.) und Kar1 Hölzinger (M.).

Die Aufnahme entstand im Hof Rückriegel ('enns Odde'), Rothenbergen, Obergasse 12. Links steht das 1925 erbaute Wohnhaus (Inschrift: Erbaut v. G. Rückriegel 1925 und dessen Ehefrau Wilhe1mine geb. Ott). Im Hintergrund sehen wir die Scheune, rechts die Wagenhalle und die Molkerei.

Bis etwa zum Zweiten Weltkrieg zogen die Hochzeitsgesellschaften in Rothenbergen 'im die Foireschzeit' (= zur Zeit des Fütterns) durch das Dorf und sangen Volks- und Eh'standslieder. Vor allem Kinder und junge Leute trugen bis in die dreißiger Jahre bei Hochzeiten, nicht bei obiger, Blumensträußchen am Kleid bzw. am Revers. Diese Sträußchen wurden vor dem Kirchgang angesteckt.

Schwarze Brautkleider waren bis Anfang der dreißiger Jahre die Regel. (Foto: W. Masur, Gelnhausen, Röthergasse.)

17. Am Freitag, dem 7. Dezember 1938, wurden Kar! Emmel aus Niedergründau und Anna Emmel geb. Kraft aus Schlotzau von Pfarrer Wilhelm Handwerk in der Bergkirche getraut. Die standesamtliche Trauung war am Tag zuvor durch den stellvertretenden Standesbeamten Kar! Semmel in dessen Wohnhaus (Büroraum), Untergasse 33, vorgenommen worden. Das Bild entstand im Hof (vor der Haustür) der Gastwirtschaft Emmel in Niedergründau, Liebloser Straße 6.

Wir sehen in der ersten Reihe: Johannes Schellhaas (Schlotzau), hinter ihm Kind Inge Faß verh. Ehresmann (Niedergründau), Peter Faß (Rothenbergen), Margot Klingenstein verh. Reichert, Margarethe Emmel geb. Faß (beide Niedergründau) Brautmädchen Elfriede Schellhaas verh. Mark (Schlotzau), Anna Emmel geb. Kraft, Kar1 Emmel, Brautmädchen Irrntraud Schellhaas verh. Weiß (Großauheim), Anna Kraft geb. Schellhaas, Georg Kraft, Dorothea Schellhaas geb. NN, hinter ihr steht Georg Kraft (alle Schlotzau), Reinhard Klingenstein, Leni Klingenstein verh. Pfannmül1er und Wilhelm Schneider (alle Niedergründau).

In der zweiten 'Reihe': Konrad Faß (Offenbach), Elisabeth Ruth geb. Ott (Rothenbergen), Frieda Schellhaas geb. Hain (Großauheim), hinter ihr Karl Schellhaas (Schlotzau), Marie Emmel geb. Wagner (Niedergründau), Heinrich Schellhaas, Anna Schrnidt geb. Kraft, Lischen Hemmelmann geb. Koch (alle Schlotzau), Katharine Koch geb. Faß (Rothenbergen), Else Schellhaas geb. NN (Schlotzau), Käthchen Schellhaas geb. NN (Bad Salzschlirf), Kurt Schellhaas (Großauheim), Kar! Gutmann (Sombom), Kar! Kalbfleisch, Mina Kalbfleisch geb. Faust (beide Rothenbergen), Mina Klingenstein geb. Faß (Niedergründau), Dorothea Willhardt (Rothenkirchen bei Burghaun), Anna Dietz verh. NN (Schlotzau), hinter ihr Susanne Gärtner geb. Lottich und Lenchen Henning geb. Habersack (beide Niedergründau).

In der letzten 'Reihe': Wilhelm Ruth (Rothenbergen), Jean Faß, Georg Lottich (beide Niedergründau), Fritz Koch (Rothenbergen), Emma Protzmann verh. Mangelsdorf (Langenselbold), Mina Leuchtenberger verh. Prinzhaus, hinter ihr Lise Habersack geb. Gärtner, Elsbeth Lottich verh. Merz (alle Niedergründau), Heinrich Sche1lhaas (Bad Salzschlirf), WilheIm Koch (Rothenbergen), NN, Fritz Kalbfleisch (Rothenbergen), hinter ihm in der Türöffnung Wilhelm Baumann (Eichen), Lena Faß geb. Emmel (Niedergründau), Katharine Noß geb. Kalbfleisch (Rothenbergen), Anna Noß geb. Lottich (Niedergründau), Lischen Sell verh. Gutzke (Rothenbergen), NN, Kar! Noß (Niedergründau), Emmi Kalbfleisch verh. Ullrich (Rothenbergen), Fritz Schneider, Gustel Klingenstein geb. Faß und Gretchen Schneider geb. Wilhelm (alle Niedergründau).

18. Die 'Kochschule' (Kochkurs) im Jahr 1921 vor der Mittelgründauer Schule.

Vorn erkennen wir: Elise Lott verh. Leistner, Anna Meininger verh. Diehl, Lina Meininger verh. Dörr, Elise Betz verh. Weinel und Else Müller verh. Helfrich (alle sitzend).

Hinter ihnen stehen: Lenchen Meininger verh. NN, Lina Lott verh. Rückriegel (alle Mittelgründau), Emma Hühn verh. Graul (Haingründau), Elise Weber verh. Hartwig, Mina Schwarzhaupt verh. Noß, Marie Lott verh. Raab, Kathinka Euler verh. Euler, Käthchen Dauth verh. Vaupel, Emilie Müller verh. Wilhelm, vor ihr Mina Volz verh. Weinel. Kochlehrerin Frau Bauer (Büdingen?), Erika Knecht verh. Boxheimer, Greta Fischer verh. Noß, Emma Knickel verh. Mohn, Greta Leistner verh. Bechtold, Marie Rieß verh. Nagelschmidt, Anna Jeckel verh. Weinel, Frieda Betz verh. Schwarz, vor ihr Gretchen Weinel verh. Wetzei und Kätha Meininger verh. Schwinn.

Die Kochschule im Rathaussaal der Mittelgründauer Schule bestand aus einem ganztägigen, vierwöchigen Lehrgang, der sich aber infolge des verspäteten Eintritts weiterer junger Mädchen um zwei Wochen verlängerte. Morgens (8.00 bis 12.00 Uhr) wurde gebacken und gekocht und, nach der halbstündigen Mittagspause, am Nachmittag (12.30 bis 17.00 Uhr) genäht, gestrickt und gehäkelt. Uber die geleistete Arbeit mußten die Teilnehmerinnen Tagebuch führen.

Zur Kochschule trugen die etwa 15· bis 17jährigen Mädchen 'bessere Kleidung', am Vormittag dazu eine Küchenschürze, am Nachmittag eine weiße Spitzenschürze für die 'Handarbeit' (siehe Foto). Einfachere Handarbeit lernten die Mädchen bereits vom zweiten Schuljahr an in der 'Schdreggschoul' (Strickschule) von Frau Anna Usinger und im Elternhaus.

19. Im Garten (später Standort der Gastwirtschaft Otto Rödiger) des Hauses Uffelmann sehen wir: Elise Rödiger geb. Uffelmann mit Greta Heßler verh. Schrodt (Niedergründau), Marie Dadt verh. Lott, Greta Hainbuch verh. Bock (beide Mittelgründau), Auguste Häfner verh. Rückriegel (Niedergründau), Lisbeth Lotz verh. Hofmann (Mittelgründau) und Lina Henning verh. Müller (Niedergründau).

Die Mädchen erlernten bei Elise Rödiger das Nähen für den Hausgebrauch; sie brachten Kleidungsstücke zum Ändern und Stoffe mit. Das Bild aus dem Jahr 1925 zeigt die Mädchen mit 'ihrer Arbeit', den zu bearbeitenden Textilien. Elise Rödiger hält eine Modezeitung in der Hand.

Mit vierzehn Jahren (im Jahr 1908), vier Wochen nach der Konfirmation, ging Elise Uffelmann in Stellung. Sie war in Haushalten in Bad Nauheim, Hanau, Darmstadt und Frankfurt tätig. 1912 erlernte sie das Nähen bei Schneidermeisterin Helene Riebeling in Büdingen, Am Marktplatz. Nach der abgeschlossenen einjährigen Ausbildung als Schneiderin ging Elise Uffelmann im Januar 1913 wieder in eine Pension in Bad Nauheim in Stellung, bis 1918. Nach ihrer Heirat am 27. Oktober 1918 mit Otto Rödiger aus Niedergründau schneiderte sie in Niedergründau sowohl in ihrer Wohnung als auch bei den Kunden, vor allem bei Bauern. Auch erfüllte sie den Wunsch von Müttern aus Niedergründau und Mittelgründau, die Töchter im Nähen auszubilden. Im Oktober 1924 zogen die Rödigers nach Mittelgründau in das 1923 erbaute Haus Uffelmann. Hier unterrichtete Elise Rödiger letztmals im Winterhalbjahr 1925/26 Mädchen im Nähen für den Hausgebrauch. Der Bau eines Wohnhauses (1927/28) mit einer Gastwirtschaft und einem Laden sowie anschließend die Bedienung der Gäste und Kunden ließen keine Zeit mehr für Nähkurse.

(Foto: Otto Rödiger, Mittelgründau.)

20. Säuglingspflegekurs für junge Frauen, in der Haingründauer Burgschule im Jahr 1935.

Am Wtckeltisch und am Bettehen sitzen: NN (Leiterin des Kurses), Kathinka Hirchenhein geb. Kalkhof und Frieda Neiter geb. Schmidt.

In der ersten und zweiten Reihe stehen: Emilie Wolf geb. Binsel, Marie Schäfer geb. Noß, Greta Weinel geb. Meininger, Emma Helbig geb. Loos, Käthchen Frühling geb. Laubach, Kätchen Helfrich geb. Hühn, Kathinka Betz geb. Meininger, Else Helfrich geb. Müller, Helene Loos geb. Helfrich, Lina Köhler geb. Helfrich, Ria Jäger geb. Hofmann, Anna Herd geb. Eberling, Mariechen Ritter geb. Hirchenhein und Anna Brill geb. Geiß.

In der dritten und vierten Reihe: Käthchen Meininger geb. Gerlach, Käthchen Köhler geb. Weinel. Marie Klipper geb. Weinel, Berta Reuter geb. Geiß, Marie Kalkhof geb. Gerlach, Mina Wolf geb. Hühn, Kätchen Hirchenhein geb. Schmidt, Anna Stübing geb. Koch, Pauline Herd geb. Meininger, Marie Laubach geb. Neiter und Auguste Bretthauer geb. Dönges.

Der Säuglingspflegekurs für junge Frauen - die Dauer des Kurses konnte nicht mehr ermittelt werden - fand im Rahmen der Arbeit der 'Frauenschaft' statt. Bei der wöchentlich einmal durchgeführten Zusammenkünften der Haingründauer Frauenschaft erhielten die Frauen unter anderem Anregungen und Ratschläge für die Führung des Haushalts und für die Erziehung der Kinder. So gab es zum Beispiel einen Fischkochkurs, einen Kurs zum Entsaften von Früchten und einen Nähkurs, in diesem wurde unter anderem das Zuschneiden, Nähen und Besticken von Kleidern gelehrt. Bei den Treffen der Frauenschaft wurden auch Reigentänze und Theaterstücke eingeübt sowie Volkslieder gesungen. An den Festzügen, zum Beispiel beim Erntedankfest, beteiligte sich die Frauenschaft.

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