Kennt Ihr sie noch... die Hönninger

Kennt Ihr sie noch... die Hönninger

Auteur
:   Gregor Krämer
Gemeente
:   Hönninger,
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2302-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die Hönninger'

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11. Ein Foto des Kirchenchores 'St. Peter und Paul' bei einem Ausflug zum Mainzer Dom. Die Aktiven mit ihren Angehörigen und Freunden nahmen an dem Ereignis teil.

Links steht Pastor Helbach mit seiner Schwester Anna, neben ihn Apolonia Gerolstein, Maria Kaballo, Kesselheim, Therese Zeitz, Heinrich Zeitz, Heinrich Milz, Hans Kaballo, mit weißer Bluse Margarethe Krärner, vor ihr mit Tasche Christel Kösters, vor ihr sitzend: Josef Krärner, Lothar Sartor und Hans Kösters, vor ihnen stehend:

Josef Kratz, unbekannt, mit weißem Kleid unbekannt, hoekend Theo Wagner, Andreas Frorath mit seiner Frau Johanna, Josef Schäfer und Johann Pyra.

In der zweiten Reihe von links: Frau Sieburg, Sebastian Sieburg, Gertrud Schmidt, Elisabeth Besgen, Gertrud Mathy, Klara Klein, Veronika Jüttes, unbekannt, Gretchen Güls, Anna Marra, hinter den Sitzenden Weingarten, Adolf Both, unbekannt, Maria Hanenberg, Käthe Krämer, JosefFrorath, Matthias Drees, Frau Pera, Frau Strauß, Georg Strauß und Jakob Schmitz.

In der dritten Reihe von links: Johanna Krämer, mit Hut unbekannt, Johann Besgen, Gerda Euskirchen, Franz Schuhmann, Gretchen Braun, unbekannt, Anna Weißenfels, unbekannt, Maria Krämer, Elisabeth Bergmann, Franz Thür, Katharina Thür, Gertrud Amann, unbekannt, Heinrich Krämer, Wilhelm Graben, Heinrich Herrmann, Heinrich Rüssel und seine Frau, Peter Pera und Anna de Kiff.

Von links mit offener Jacke Paul Krämer, etwas rechts unter ihm Andreas Hoffmann, Änni Mannebach, Anna Theisen, Leni Pera, Frau Wagner, Maria Mertesacker, etwas verdeckt Kar! Pyra, Christina Pyra, Heinrich Rüssel, Sybille Lörsch, mit kariertem Stirnband Lena Weiler, Rüssel, vor ihm Rudi Both, unbekannt, Lisbeth Frorath, mit gepunkteter Krawatte unbekannt, Franziska Georg, Gretchen Krämer, unbekannt, EmU Kaballo, Frau Kratz, Hubert Kratz, Frau Frorath, J osef Frorath, unbekannt, Willi Güls und Helene de Kiff.

In der oberen Reihe von links: Jakob Arzdorf, Johannes Bündgen, Hermann Gülden, Theo Stein, Peter Ley, Josef Schuck, mit weißem Hut unbekannt, dahinter halb verdeckt Franz Sartor, Kesselheim, Ludwig Mertesacker, Lehrer Kesselheim, Heinrich Rey, Karl Graben, Peter Weiler, Josef Bündgen, Josef Schneider, Ursula Schmidt, mit weißem Hut unbekannt, unbekannt, Josef Hortmann, Weidemüller, rechts oben Frau Pyra, Wilhe1m Pyra und Toni Ley.

12. Links oben: Als die Kirchenglocken in St. Peter und Paul noch mit der Hand geläutet wurden, war es für einen Meßdiener zwischen acht und zechzehn Jahren wohl das 'Größte', selbst einrnal den Glockenstrang in Händen zu halten und die Glocke ertönen zu lassen. Oft genug geschah es, daß mehr Jungen irn Glockenturm standen als Glockenseile an den Haken hingen. Jeder wollte die größte der Glocken in Bewegung setzen. Diese durfte allerdings nur an Sonn- und Feiertagen läuten. Das schönste Erlebnis war immer wieder, sich nach dem Läuten am Seil festzuhalten und mit Schwung in die Höhe zu gleiten. Nicht selten machten zu Mutige mit der Decke des Glockenturmes Bekanntschaft und der Kopf brummte noch lange danach.

Von links: Hans Hecken (Homberg), Peter Schoop, Klaus Vogel, mit Seil Werner Gollos, Peter Willscheid, Wolfgang Bellartz-Kösters und Erwin Durst.

Links unten ein Bild aus den Rheinanlagen mit Blickrichtung Schloß. Herr Kaplan Friedgen verabschiedete sich 1925 von den 'Jungmännern'.

Von links: Josef Adenau, Aloysius Milz, Kaplan Friedgen, Josef Graben, Heinrich Milz, Heinrich Krämer und vor ihnen Johann Walsdorf.

In der zweiten Reihe, mit hellem Anzug Paul Krämer, Franz Thür, Hans Ossendorf, Peter Graben, Theo Stein und Peter Ley.

Rechts oben: Vor dem Kirchenportal haben sich zu einem Erinnerungsfoto die Jubilare zur fünfzig- oder sechzigjährigen Wiederkehr ihres Kommuniontages in Positur gebracht. In früheren Jahren war es auch in unserem Heimatbereich üblich, diesen Tag in würdiger Form zu begehen. Als äußeres Zeichen steckte man eine goldene Blume an.

Von links, sitzend: Frau Rüssel, Herr Pera, Herr Otten, Frau Probst, Herr Clernen, Frau Pütz, Frau Sartor und Herr Güls,

Stehend, mittlere Reihe: Herr Pastor Helbach, Herr Wölfing, Frau Nelles, aus Ariendorf Frau Zech, Fräulein Frömbgen, Frau Wagner, Frau Lacher und Frau Haas.

Hinter ihnen ein Herz-Jesu-Pater aus Arnstein und Herr Kaplan Johannes Pütz.

Hintere Reihe: Herr Kaplan Peter Schiefer und die Herren Ley aus Girgenrath, Bartholomäus Becker, Nelles aus Ariendorf, Peter Hömig und Hans Hörnig.

Rechts unten: sitzend von links: Frömbgen (Bäcker), Lötsch (Gärtner), Pütz (Schuhmacher), Lötsch aus der Marktstraße, Kaiser aus der Hofstraße, unbekannt, Wagner, Lacher aus der Neustraße, Ippendorf, Over aus Reidenbruch und ein Unbekannter.

Stehend: Pastor Helbach, Herr Both, Herr Meurer, Herr Pera, Herr Otten, unbekannt, Herr Braun, Herr Wiest, Herr Welch, Herr Walkenbach, Herr Probst, Herr Rüssel, Herr Clemen und Kaplan Heinrich Schmitz aus Hausen.

13. Die Mädchen stellten sich dem Fotografen vor der rechten Kirchentür. Rechts Kaplan Busenbender.

Untere Reihe von links: unbekannt, M. Stirnberg, Ä. Weiher, unbekannt, Z. Frorath, K. Klöckner, M. Krämer, E. Müh1höfer, Ä. Dietzler, A. Schmitz, A. Frings und H. Heumann.

Zweite Reihe: A. Hausen, U. Wißmann, H. Becker, die drei folgenden sind unbekannt, L. Rüssel, M. Ammerich, O. Stockhausen, H. Sauermann, A. Schmitz und M.A. Bernady.

Dritte Reihe: W. Ehrenstein, J. Gierenstein, A. Schmitz, A. Feltens, M. Klemen, Rutz, M. Kochems, R. Heinrichs, G. Dietzler, E. Otten und hinter ihr M. Müh1höfer.

Links oben N. Leder und in der Mitte E. Helmes.

Auffällig viele Kinder trugen die heute so seltenen Schürzen. Viele Mädchen flochten ihre Haare zu Zöpfen oder Gretchenfrisuren oder bevorzugten den Bubikopf mit Spängchen, Kniestrümpfe oder Söckchen sahen oft sehr nett aus.

14. Der Sonntag war für die Kinder immer verbunden mit der Christenlehre kurz nach Mittag. Streng geordnet saßen die Mädchen und Jungen in ihren Bänken. Der Pastor oder zuweilen auch der Kaplan benutzen einen erhöhten Stuhl, den größere Jungen stets in den Mittelgang der Kirche trugen. Fast immer anwesend war der 'Kirchenschweizer' in vollem Ornat, langem roten Rock mit schwarzem Samt abgesetzt und einem Hut mit flachem Abschluß. Nicht zu vergessen den obligatorischen Stab, den er des öfteren benutzte, um einige unruhige Kinder sanft oder auch etwas fester zur Ruhe anzuhalten. Der längst verstorbene Kaplan Walter Busenbender ließ sich nach einem Gottesdienst mit den Jungen fotografieren.

In der ersten Reihe von links: unbekannt, J. Weiler, A. Frömbgen, H. Rutz, J. Gierenstein, K.T. Boden, H. Kochems, H. Stirnberg, H. Kindling und P. Schlich.

Zweite Reihe: P. Schmitz, T. Amann, J. Amann, K. Jammel, F. Hermes, F.J. Greib, H. Krämer und M. Otten. Dritte Reihe: H. Weiler, W. Dommermuth, L. Kraus, unbekannt, G. Schneider, H. Wesener und E. Helmes.

Links oben: H. Frömbgen, J. Dommermuth, H. Schaap und J. Schmitz, unter ihnen W. Amann und rechts oben K. Drees und P. Klein.

Vielleicht achtet der Betrachter auf die Kniehosen, die in der Mehrzahl von Hosenträgern gehalten wurden.

15. Ein ehemaliger Hönninger, der einige Jahre in der Fremde zubrachte, kam zu einem Besuch in die Heimat. Plattdeutsch konnte er nicht mehr, zumindest tat er so. Einige frühere Bekannte unterhielten sich in der gewohnten rheinischen Art mit dem Heimkehrer und man wunderte sich über seine betont hochdeutschen Antworten. Daß die meisten aber in der Folgezeit mit dem Herrn nicht mehr viel zu tun haben wollten, ahnte der 'Simpel' nicht. Der Besucher betrat kurz nach seiner Ankunft das elterliche Anwesen, den Kopf so hochtragend, daß er fast einen Karst, der quer über dem Hof lag, übersah und mit seinen etwas auffälligen Schuhen daran anstieß. 'Was ist denn dies für ein komisches Ding da? ' fragte er einen jungen Mann, der ihm als erster auf dem Hof entgegen kam, 'und warum liegt dies hier?' stieß er mit seinem 'gestriemten Hochdeutsch' heraus, während er mit der Spitze seines Schuh's den Karst wegstoßen wollte. Durch die ausgelöste Hebelwirkung schlug der Karststiel hoch und ihm ins Gesicht. Mit schmerzverzerrter Miene stieß er wütend aus: 'Watt für en Dussellööß och der dreckije Kaasch su metten om Hoff leije!' So leicht verlernt man das 'Platt' doch nicht.

Zu Bad Hönningen gehörten - wie zu anderen Orten früherer Zeiten - Originale. Nicht alles, was sie taten, war lustig, dazu hatten sie auch keinen Grund.

In der Kirchstraße wohnte Frau Eva Schneider. Man sagt ihr nach, als sie ihren Ehemann kennenlernte, sie sei in der Wohnstube auf und ab gegangen und ihr späterer Gatte habe ihr anerkennend gesagt: 'Dau stähs mir ahn.' (Du paßt zu mir.) Foto rechts außen Frau Schneider am Dreschplatz.

Ein echter Hönninger war Andreas Weißenfels von der Neustraße. Jahrzehntelang schlachtete er im ganzen Ort Schweine. Seine Spezialität waren 'Hurzemännche', Endstücke der Wurst. Er betrieb außerdem eine kleine Landwirtschaft. Opa Weißenfels mit seinem Enkel Heinz beim 'Heuen', links oben.

Links unten: Ein schönes Motiv ist auch das Gespann von Willi Röhrig. Mit seinem Maulesel zog er in früheren Jahren manchen Hausabfall durch die Gassen zur Müllhalde. Nicht selten hörte er von übermütigen Mitbewohnern: 'Tach zesamme!'

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