Kennt Ihr sie noch... die Rintelner

Kennt Ihr sie noch... die Rintelner

Auteur
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeente
:   Rintelner,
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2107-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die Rintelner'

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6. Ein weiteres Bild der Glashütte Gebr. Stoevesandt zeigt auf dem Hof vor dem alten Kontor ein Treffen der Arbeiter-Gesang-Vereine der Nachbarhütten, und zwar zu Beginn des Jahrhunderts. Wir lesen 'Concordia Hameln' und 'Porta Westfalica'.

Preisfrage: Entdecken Sie Damen?

Der Autor: Ja - ein halbes Dutzend in der Mitte und drei Grazien am Fenster!

7. Hier sehen wir zwei weitere Berufe.

Links: ein Mollenhauer bei der Arbeit. Ein Baum wird in der Mitte gespalten. Man nahm meist einen Lindenbaum, denn das Holz ist weicher und kann besser bearbeitet werden. Die Mollen wurden für die Berufe der Fleischer und Bäcker angefertigt. Leider ist Mollenhauer ein aussterbendes Handwerk. Das Bild entstand um die J ahrhundertwende.

Auf dem rechten Bild sehen wir glühendes Eisen, das unter dem Eisenhammer bearbeitet wird. Auch ein ausgestorbener Beruf heutzutage. Das Bild stammt etwa aus dem Jahr 1900. Früher waren es manche mit dem Handwerk fest verwachsene Familien und die Arbeit, die hier mit der Hand geschaffen wurde, hatte in der engeren und weiteren Umgebung einen guten Ruf. Der rauchgeschwärzte Raum liegt im Halbdunkeln, Unablässig dröhnen, weit hörbar, die dumpfen und schnellen Schläge des Hammers. Hellleuchtet das Feuer unter der Esse und spendet dem Mann im Arbeitskleid das notwendige Licht. Die Eisenstücke und Stangen machen mehrere Gluten und Bearbeitungen durch, ehe sie durch die geschickte Hand des Meisters die Form der Werkzeuge annehmen, wie Spaten, Äxte, Sicheln und Gabeln.

Als Qualitäts- und Herkunftszeichen wurde jedes Erzeugnis mit dem Sinnbild des Lipper Landes, der 'Lippischen Rose', versehen. (Nach Max Worlitz, 1936.)

8. Hier zeigen wir einen Korbflechter bei der Arbeit. Fast in jedem Haus wurde früher geflochten und typisch war dieser Beruf auch für den Nachbarort Exten. Die Körbe waren nicht nur für den Hausgebrauch, sondern auch für die Glasfabrikation, Weserschlachten, Fischkörbe. So verkauften die Händler sie an Hauptstädte, Küstenländer, und so weiter.

Die Blütezeit der Korbindustrie waren die Jahre 1880 bis zum Zweiten Weltkrieg hin. Die Weidenzweige werden geschält oder ungeschält verarbeitet. In frischem Zustand zieht man sie durch eine elastische hölzerne Zange ('Klemme' genannt) und löst die geplatzte Rinde mit den Händen ab. Nach dem Schälen werden die Ruten an der Luft und Sonne möglichst schnell getrocknet. Beim Flechten fertigt man zuerst den Boden des Korbes und dann die Seitenwände. Korbflechter stellten außer Körben Möbel, Wagen, Kronleuchter, Bilderrahmen und zahlreiche Galanteriewaren her.

Aus Platzmangel fügen wir jetzt einen Balkenspruch dem Bild des Eisenhammers auf der Vorseite hinzu. Er stand über dem Eingang der alten Schmiede am Fuße des Taubenberges, die bereits 1936 schon über 200 Jahre im Besitz der Familie Wille war:

Laß den Neider sauer sehn, Gottes Wille mus doch geschehn!

Allen, die hier vorbeigehn und mich kennen, Gebe Gott, was sie mir gönnen! Anno 1783.

9. Links: Das Foto ist etwa aus dem Jahr 1900 und zeigt Häuser in der Bäckerstraße: Klempnermeister Netzer und Familie stehen vor ihrem Haus. Links entzifferten wir F. Vockroth, Buchbinder.

Das Bild rechts soll uns an das Café Laporte (Karl Laporte) erinnern. Familie und Bedienung stehen vor der Tür, am Fenster ist ein Familienmitglied zu sehen. Rechts entziffern wir gerade Minna (? ) Plöger, Hüte, und links den Namen Kottmann, also der Firma, die später Café Laporte mit zu ihrem Geschäft dazu nahm.

Café Laporte.

10. Vier Bilder eines bekannten Unternehmens: 'Mietsfuhrwerk Friedrich Ladage.'

Links oben: Unter der Laterne schaut Frau Karoline Ladage aus dem Fenster und oben links Frau Milde. Das war zwischen 1920 und 1930 in der Kreuzstraße 3.

Links unten: Nach dem Zweiten Weltkrieg sehen wir Herrn Ladage mit zwei Söhnen vor der Kutsche, auf dem Bock den Fahrer.

Rechts oben: Dann vor den Lichtspielen Herrn Graske (? ), dritter von rechts Herr Ladage, 1930.

Rechts unten: Vor dem Bahnhof Rinte1n Herr Georg Ladage ais Taxiunternehmer (er war der erste in Rinteln seinerzeit). Der Wagen könnte ein Wanderer sein ...

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