Kennt Ihr sie noch... die Unnaer

Kennt Ihr sie noch... die Unnaer

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Unnaer,
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2366-2
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die Unnaer'

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6. Einen historischen Augenblick, die Grundsteinlegung zum Bau des Landratsarntes am 24. September 1929, hält dieses Bild fest. Seit 1817 hatte die Stadt Unna dem Kreis Hamm angehört. Nachdem 190 1 die Stadt Hamm aus diesem Landkreis ausgeschieden war und seither einen eigenen Stadtkreis bildet, gab es immer Versuche, die Kreisverwaltung von Hamm in eine der noch kreisangehörigen Städte umzusiedeln. Im November 1927 entschied dann der Kreistag, die Kreisverwaltung nach Unna zu verlegen. Sogleich begann man in der Hellwegstadt mit Grunderwerb und Planung für das neue Verwaltungsgebäude, dessen Grundstein 1929 an der Burgstraße 30 gelegt wurde.

Bei diesem Akt waren zugegen, von links nach rechts: Bergmann Josef Kalthegener, Geschäftsführer Anton Beeker, unbekannt, unbekannt, Polier Konrad Redel, Klärmeister Wilhelm Hellwig mit Stock, Kreisbaurat Friedrich Feltmann, unbekannt, Bergmann August Lichterfeld, 2. Bürgermeister Heinrich Krieger, Landjägermeister Gustav Volland, Landrat Dr. Hans Bentlage, Landwirt Fritz Böckelmann aus Strickherdicke, die teilverdeckte Person ist unbekannt, dann mit Brille Bürgermeister Dr. Herbert Emmerich, Bäckermeister Peter Schnitger, Direktor der landwirtschaftlichen Winterschule Ernst Grüßner, unbekannt, Amtsbürgermeister Max Lehmhaus, mit Brille Amtsbeigeordneter Friedrich Honermeier aus Massen, Hotelier Wilhelm Niemeyer, Geschäftsführer Kurt Schimmel, Landmesser Hugo Strathmann, Sparkassendirektor Dr. Gustav Berg und Verwaltungsdirektor Wilhelm Niemann.

Am 20. September 1930 übernahm die Kreisverwaltung das Haus und einen Monat später wurde der bisherige Landkreis Hamm in 'Kreis Unna' umbenannt.

7. Mit dem 1. Oktober 1879 war auch die Stadt Unna Sitz eines Amtsgerichts geworden. Mit dem bald darauf errichteten Neubau Hertinger Straße 45 (heute Volkshochschule) erhielt es für nahezu neun Jahrzehnte sein erstes Dienstgebäude. Der alljährliche Betriebsausflug bot den Mitarbeitern schon in den dreißiger Jahren gesellige Abwechslung von ihrem strengen Justizdienst. Bei einem solchen Ausflug im Jahre 1936 zur Sorpetalsperre wurde dieses Foto aufgenommen. Es zeigt vorn auf der Bank Justizinspektor Heinrich Feltin, Obergerichtsvollzieher Max Schu1tze, Obergerichtsvollzieher Stegmann, Justizobersekretär Friedrich Jacobs, Justizinspektor Dollenkamp; hinter ihnen stehen Justizangestellter Wilhelm Hollmann, Justizoberinspektor Wilhelm Schmidt, unbekannt und Justizsekretär Krebber.

8. Das 25jährige Bestehen der 1908 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Hemmerde im Jahre 1933 bot den Anlaß zu diesem Gruppenfoto.

Vorn kniet das Trommlerkorps: K. Hüsing, H. Witte, W. Homkamp und F. Kiesenberg. Hinter ihnen sitzen: O. Wehlmann, K. Becker, H. Lohweber, F. Weber, W. Düllmann, D. Westervoß, stehend dann mit Ordenspange Dr. K. Bartels, F. Lente-Wernecke, K. Knäpper, L. Schröer, F. Droste, F. Beckmann, K. Buschulte und W. Rüter.

In der zweiten Reihe von vorn stehen: L. Raffenberg in Zivil mit Pfeife, F. Gangfuß, K. Goecke, F. Hellmann, E. Kampschulte, W. Kolter, W. Willeke, dann rechts neben Dr. Bartels H. Dieckmann, H. Homkamp, W. Evermann, P. Simonis, K. Tillmann, H. Kiesenberg, W. Herlemann und L. Weiß.

Die dritte Reihe beginnt links mit F. Weischede; es folgen: H. Bieling, F. Bieling, K. Knäpper, E. Schröer, W. Krämer, H. Steinweg, H. Berz, H. Herberg, P. Flessenkämper, O. Weischede, W. Hellmann und J. Homkamp.

In der vorletzten Reihe stehen: Spielmann H. Becker, F. Hüser, etwas verdeckt W. Monke, A. Heckmann, F. Rammelmann, F. Grevel, H. Hildebrand, K. Schürmann, W. Westerhoff, H. Benninghoff, F. Schneider, K. Stern, A. Bartmann, H. Tillmann, E. Hüsing und F. Bartmann. Oben in der letzten Reihe sind zu sehen: J. Jacobs, G. Wilke, O. Eckey, W. Tillmann, W. Bieling, A. Bieling, W. Diening, H. Hattebier, K. Düllmann, W. Malm, H. Himler sowie ganz rechts G. Hüsing.

Kirche

9. Um wertvolle Metalle für die Kriegsindustrie des Ersten Weltkrieges zu erhalten, hatten 1916 auch die Kirchen ihre Bronzegeläute abliefern müssen. Nur eine Glocke wurde jeder Kirche belassen. So hatten damals auch die evangelische und die katholische Kirche zu Unna sich von je drei Glocken trennen müssen. Stahlglocken ersetzten später die geopferten bronzenen. Für die evangelische Stadtkirche zu Unna hatte der Bochumer Verein dieses neue Stahlgeläut gegossen, das aus drei Glocken besteht, 'welche über dem Septimenaccord A, C, Es gestimmt sind'. Bei einer Prüfung des Geläuts im Januar 1919 wurde festgestellt, daß es, 'was Tonschöne und Tonreinheit angeht, das frühere bei weitem' übertrifft. Ebenfalls noch im Januar 1919 beschloß das Presbyterium eine neue Läuteordnung.

Unser Bild zeigt das neue Geläut vor der Stadtkirche nach seiner Ankunft in Unna. Erkannt wurden auf dem linken Wagen mit der großen Glocke der Zimmermann Louis Rommel, unten vor den Wagen von links nach rechts: Zimmermeister Heinrich Middendorf, unbekannt, Oberlehrer Professor Heinrich Vollmer und Landwirt Heinrich Schulze Höing. Nicht identifiziert werden konnte die Person rechts außen im Bilde.

10. Im Oktober 1930 fand in Unna die 36. Jahrestagung Evangelischer Kirchen-Gesangvereine für Westfalen statt. Aus diesem Anlaß veranstaltete der Evangelische Posaunenchor Unna unter Mitwirkung von Pfarrer Johannes Kuhlo aus Bethel (1856-1941), dem 'Posaunengeneral', am 26. Oktober 1930 eine Bläsermusik vom Turm der Stadtkirche, die vom Westdeutschen Rundfunk übertragen wurde. Nach dem Turmblasen ließ sich der Chor vor dem Hauptportal der Stadtkirche fotografieren.

Das Bild zeigt von links nach rechts: Wilhelm Höfer, Fritz Beckmann, Rolf Altenberg, Karl Weise, Erich Weltzien, Heinrich Weischer, Pfarrer Johannes Kuhlo, Karl Gosewinkel, Hans Bönker, Chorleiter Kurt Schimmel, Karl Wieschendahl, den Rundfunksprecher, Ernst Jacobs, Karl Heinz Altenberg, Wilhelm Zimmermann, Wilhelm Merz und Wilhelm Becker.

Hervorgegangen ist dieser Posaunenchor 1879 aus dem 1850 gegründeten evangelischen Jünglingsverein zu Unna.

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