Kennt Ihr sie noch... die Unnaer

Kennt Ihr sie noch... die Unnaer

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Unnaer,
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2366-2
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die Unnaer'

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31. Der Evangelische Kindergarten am Nordring ist der älteste bestehende in der Stadt Unna. Durch Pfarrer Karl Prümers war diese Kleinkinderschule am 30. Juli 1882 eingeweiht worden. Der älteren Generation ist die 'Kleinkinderlehrerin' Erna Ufermann noch in guter Erinnerung, die hier 33 Jahre lang, von 1922 bis 1955, im Dienste an den Jüngsten segensreich gewirkt hat. Zum Gruppenfoto haben sich auf unserem Bilde die Kinder des Geburtsjahrgangs 1924/25 aufgestellt. Es dürfte um 1930 entstanden sein.

Zu sehen in der vorderen Reihe: hinter dem Puppenwagen Lieselotte Voß, Erwin Voßhoff, unbekannt und Leni Krähling. Nicht erkannt wurden die beiden nächsten Mädchen.

In der mittleren Reihe stehen: Herta Bangert, unbekannt, Willi Christiani, unbekannt, Emmi Filthaus, Gisela Andernacht, Wiegand Zappe, Hanna Schaufelberger, Werner Wittler, Luise Dörfer und Otto Sieger.

Hinten in der letzten Reihe stehen neben 'Tante' Erna Ufermann: Friedrich Wienpahl, Hans Günter Heinrich, Heinz Hedtfeld, Margot Mühlenkamp, Karl Heinz Muhr, Zappe, Thekla Grätz und Hans Dörsing.

32. Im Hof des Evangelischen Kindergartens am Nordring ließen sich 1937 die kleinen Darsteller eines österlichen Theaterstücks fotografieren.

In der vorderen Reihe hat die Osterhasenfamilie Platz genommen, von links nach rechts: Ilse Wortmann, Karl Heinz Hollmann, Heidi Tommes als Osterhasen-Mutter, Horst Engelhardt als Osterhasen-Vater, Konrad Brons und Herbert Hiddemann, die beide Ostereier anmalen.

In der hinteren Reihe links steht Hannelore Wild als 'Jäger aus Kurpfalz', neben ihr Emmy Klose, Ursula Steemann, Margret Hein, Gisela Hein, Marianne Unkhoff, Hannelore Wortmann und Dagmar Hilbk.

Militdr

33. Schon seit 1817 war die Stadt Unna Landwehr-Kompanieort. Eine neue militärische Bezirkseinteilung vom 17. September 1867 bestimmte Unna zum Stabsquartier für das 2. Bataillon des 3. Westfälischen Landwehr-Regiments Nr. 16. Als erster Bezirkskommandeur wirkte hier Major Freiherr von Blomberg, dem Oberst Lenze folgte. Am 15. Juni 1869 wurde diesem Unnaer Landwehr-Bataillon seine Fahne verliehen, die in der Bildmitte, links hinter den Trommeln, zu sehen ist. Die Zeremonie der Fahnenweihe, die auf dem alten Kokturhof der Saline Königsborn (im heutigen Kurpark) stattfand, ist auf diesem Bilde festgehalten.

Zu erkennen sind rechts neben den Trommeln der evangelische Pfarrer Theodor Brockhaus, ihm gegenüber der katholische Pfarrer Kar1 Hünnebeck. Gewiß werden auch der Unnaer Bürgermeister und andere Unnaer Persönlichkeiten an dieser Feier teilgenommen haben.

34. Der Verein ehemaliger Jäger und Schützen zu Unna war 1905 als militärischer Traditionsverband entstanden und später dem Reichskriegerbund 'Kyffhäuser' eingegliedert worden. Er bestand bis 1945 und wurde dann noch einige Jahre als Sterbekasse 'Immergrün' (angesichts der grünen Jägerfarbe) fortgeführt.

Zu einem Jägerfest um 1930 tragen auf dem Bilde Vereinsmitglieder die Traditionsuniformen der 'Totenkopf-Husaren' und des Westfälischen Jägerbatai1lons Nr. 7, der 'Bückeburger Jäger'. Zu sehen sind hier im Hof der Gaststätte Schmitz-Höhmann, Massener Straße 32, von links nach rechts: Heinrich Stratenwerth, Willi Hugo, Wilhelm Wegmann, Major Saatweber aus Wuppertal, Fritz Meininghaus mit EK 2, Fritz Kämper, Eduard Balve, Hans Wiemann, Schulte, Carl Herbrecht, Wi1li Timm sen. mit EK I, Fritz Kötter und Hans Crämer.

35. Die Stadt Unna hat eine alte militärische Tradition. 1614 ist zum ersten Mal von einer Garnison in Unna die Rede. Zu einer festen Garnisonstadt wurde Unna aber erst nach dem Bau einer ersten Kaserne an der oberen Iserlohner Straße in den Jahren 1934 bis 1938. Am 8. Juli 1938 übernahm als erste Truppe eine wenige Jahre zuvor in Berlin-Adlershof aufgestellte Nachrichtenabteilung die Unnaer Kaserne.

Beim Einmarsch der damals noch berittenen Abteilung (= Bataillon) entstand in der Wasserstraße dieses Bild. Es zeigt die hinter dem Trompeterkorps reitenden drei Fahnenoffiziere Sylvester Stadier, Erwin Prüß mit dem Feldzeichen und Arno Holz. Stadier war gegen Kriegsende Generalmajor und Kommandeur der 9. Panzerdivision 'Hohenstaufen' sowie Träger des Eichenlaubs mit Schwertern zum Ritterkreuz.

Von 1946 bis 1956 waren in dieser Kaserne belgische Besatzungstruppen stationiert; seit 1956 dient sie als 'Hellweg-Kaserne' der Bundeswehr.

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