Kennt Ihr sie noch... die von Drensteinfurt

Kennt Ihr sie noch... die von Drensteinfurt

Auteur
:   Werner Bockholt
Gemeente
:   Drensteinfurt,
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2088-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die von Drensteinfurt'

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11. Geschäftsleben in Drensteinfurt - so könnte man diese beiden Fotos betiteln, die zwei Läden zeigen.

Das Fachwerkhaus mit der Buchdruckerei und Buchhandlung Heinrich Fels stand an der Münsterstraße. Vor dem Haus, das für damalige Verhältnisse eine geradezu große Schaufensterfläche aufwies, steht der Besitzer, Heinrich Fels.

Das rechte Foto stellt ein typisches Haus dar, wie es in der Zeit während der Stadterweiterung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Es ist das Haus von Bernard Weidenbach an der Riether Straße, das im Erdgeschoß eine Kolonialwarenladen aufnahm. Vor der Eingangstür stehen Herr und Frau Weidenbach mit den Kindern Änne, Bernhard und Tina.

12. In Drensteinfurt hatte noch vor dem Zweiten Weltkrieg das Handwerk 'goldenen Boden'. Dieses beweist eine Aufnahme aus dem Jahr 1932, die alle Stewwerter Schuhmacher zeigt.

Zu sehen sind (untere Reihe von links): Wilhelm Lüchtefeld, eine Geselle von Bernhard Wibbeke, Bernhard Werring jr., Gerhard Wibbeke und Anton Krusel (Geselle bei Klaverkamp). Obere Reihe von links: Theodor Bregenhorn, Kaspar Neuer, Heinrich Klaverkamp, Theodor Hirsch, Bernhard Werring sr., Wilhelm Wibbeke und Bernhard Wibbeke.

Wenn man berücksichtigt, wie groß die Anzahl der Schuhmacher damals war und es in den anderen Handwerkszweigen ähnlich aussah, so wird deutlich, wie wichtig dieser gewerbliche Bereich für das wirtschaftliche Leben in Drensteinfurt war.

13. Von den Fotos, die die harte körperliche Arbeit der Handwerker demonstrieren, sind leider nur wenige vorhanden. Das liegt daran, daß Fotos eher von festlichen Anlässen gemacht wurden. So gibt es zahlreiche Bilder von Hochzeiten, Schützenfesten und Vereinsjubiläen.

Umso wertvoller erscheint dieses Bild, das in der Schuhmacherwerkstatt Klaverkamp an der Münsterstraße entstand. Anton Krusel können wir gerade bei der Arbeit zuschauen. Er sitzt am Werktisch, umgeben von Schuhen, die noch repariert werden müssen. Im Hintergrund ist die sogenannte Ausputzmaschine zu sehen. Bei den Handwerkern war eine 40 Stunden Woche undenkbar. Der einzige freie Tag war der Sonntag. Selbst am Samstag wurde noch bis zum späten Nachmittag gearbeitet.

14. Ein Bliek in die Münsterstraße der Vorkriegszeit: Vor dem Haus Klaverkamp, in dessen Eingangstür der Schuhmachermeister Heinrich Klaverkamp steht, haben sich zahlreiche Kinder der Nachbarschaft aufgestellt, um ins rechte Bild gerückt zu werden, darunter die Kinder der Familien Lackhoff-Jeising, Bockholt, Hüls, Haaler, Eusterwiemann und Limberg.

An der rechten Seite ist neben dem Schuhgeschäft Klaverkamp das Haus des Schneidermeisters Pellmann zu sehen. An der linken Straßenseite liegen das Haus Haaler im Hintergrund sowie das frühere Amtsgebäude links daneben. In dem geflaggten Haus war auch die Schule untergebracht.

15. Der Kirchenchor der Pfarrgemeinde St. Regina ist aus dem Cäcilienchor hervorgegangen, von dem am 4. August 1919 dieses Gruppenbild entstand.

Zu sehen sind (von rechts unten): A1vis Vomholt, Wilhelm Antfang, Tine Hunsteger, Frau Teigelkötter, Trudis Klaverkamp, Lieschen Drüge, Frau Schulze Natorp, Frau Eggenstein sr., Frau Fels, Vikar Kloster, Pfarrer von Bockum-Do1ffs, Hermann Jeimann, Frau Vomholt, Frau Northoff, Frau Pellmann, Heinrich Eggenstein sr., Frau Eggenstein jr., Fräulein Gaßmöller, Truta Schmand, Änne Haaler, Frau J ohnen, Maria Dolle, Frau Sparding, Frau Limberg, Frau Bennemann, Fräulein von Bockum-Dolffs, Maria Hunsteger, Fräulein Kloster, Herr Schulze-Natorp, Wilhelm Pellmann, Heinrich Eggenstein jr., Franz Schmand, Heinrich Haaler, Gerhard Johnen, Heinrich Teigelkötter, Franz Limberg, Bemhard Limberg, Bernhard Hagenhues, Bemhard Sparding, Hermann Hunsteger, Johann Bemhard Gaßmöller, Heinrich Bennemann, Heinrich Fels, Heinrich Northoff und Heinrich Klaverkamp.

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