Kennt Ihr sie noch... die von Drensteinfurt

Kennt Ihr sie noch... die von Drensteinfurt

Auteur
:   Werner Bockholt
Gemeente
:   Drensteinfurt,
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2088-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die von Drensteinfurt'

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36. Wenn bei den Erwachsenen in Drensteinfurt die Schützenfestbegeisterung schon so stark ausgeprägt war, wen wundert es da noch, daß auch die Kinder nicht zurückstehen wollten? So gab es in der Innenstadt einen Kinder-Schützenverein-Westwa11, der in den dreißiger Jahren im Hof von Gerhard Hirsch sein Fest feierte. Die Dreingau-Zeitung schrieb 1932 hierüber: Am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr ertönte in den Straßen unseres noch tm tiefsten Schlafe liegenden Städtchens Trommelwirbel und Trompetenschall. Unsere Jugend hatte ihren großen Tag: nämlicli Schützenfest. Um 1/2 8 Uhr war gem. Kirchgang und nach kräftigem Imbiß bei Muttern war 9 Uhr Antreten, Abholen des Obersten und des alten Konigs, und dann gings in bester Marschordnung mit Sang und Klang zur Vogelstange. Dort herrschte eifriges Ringen um die Konigswûrde, und ist es zu verwundern, mit welcher Sicherheit die kleinen Schützen dem Vogel zusetzten. Nach ca. 80 Schuß war es der Schüler H Renfert, der sich den Königstitel sichern konnte und sich die Schülerin A. Inkmann zur Königin erkor. Nachmittags hatten sich 72 Kinder zum Kaffee eingefunden. Hell leuchteten die Kinderaugen, als sie den reichlich gedeckten Tisch voll schönen Kuchen sahen, der ihnen gut mundete. Nach einem Festzug und Polonaise blieben die Kleinen noch ein paar Stunden gemûtlich zusammen.

Das Foto zeigt das Königspaar, umgeben von den Adjudanten und dem Hofstaat.

37. Die Freiwillige Feuerwehr wurde 1882 gegründet, Ihr Können konnte sie bereits 1898 unter Beweis stellen, als ein Großbrand an der Münsterstraße zahlreiche Häuser einäscherte, Die Brandglocke wurde zu jener Zeit noch vom Küster bedient.

Zu der abgebildeten Spritzenabteilung zählten 1929 Max Künemann, Hermann Nöfer, Franz Schmand, Johann Bernhard Gaßmöller, Bernhard Werring, Heinrich Dortmann, Johann Hallmann, Joseph Fels und Theodor Gaßmöller.

Der Schlauchabteilung der Feuerwehr gehörten an: Heinrich Elkendorf, Bernhard Ribbeheger, Johannes Frohne, Heinrich Stümpel, Gerhard Bünnigmann, Wilhelm Lackhoff, Johannes Bennemann, August Suntrop, Theodor Kroos, Bernhard F1öter, Bernhard Mussenbrock, Anton Fels, Hermann Roßmeier, Bernhard Baune, Wilhelm Kampmann und Heinrich Suntrop.

Am Steigerturm, der an der Sendenhorster Straße direkt an der Wersebrücke stand, konnten die Feuerwehrmänner ihre Schwindelfreiheit unter Beweis stellen. Die K1etterübung der sechs Feuerwehrmänner erregt jedenfalls die Aufmerksamkeit der Zuschauer.

38. Das Leben der Einwohner Drensteinfurts hat sich in den letzten Jahrzehnten gewaltig verändert. Wo noch vor einigen Jahren die Bauern mit der Sense das Getreide schnitten, donnern heute, wie von Geisterhand bewegt, die riesigen Mähdrescher über die Felder. Handwerker wie Holzschuhmacher, Küfer, Wagenbauer, Schmied und Sattler haben ihren Beruf längst aufgegeben. Die sozialen Veränderungen in Stewwert spiegeln sich auch in der Bausubstanz wider. Die alten wuchtigen Bauernhäuser, für das Münster1and so typisch, sind häufig durch zeitlose Bungalows mit abgetrenntem Wirtschaftsbereich ersetzt worden. Die Innenstadt wurde nach modemen verkehrstechnischen Gesichtspunkten umgestaltet, so daß so manche gemütliche Winkel und Gassen weichen mußten.

Umso erfreulicher ist es, daß der Bereich des Hauses Steinfurt weitgehend erhalten geblieben ist. Lediglich das Wehrtürmchen, Rest der Drensteinfurter Stadtbefestigung und im Jahre 1621 entstanden, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Im Vordergrund links ist noch ein Teil eines Torhauses zu sehen, dahinter dann die mit der Werse verbundene Gräfte des Schlosses und das Wehrtürmchen mit dem fast quadratischer Grundriß und den Schießscharten. Der Bliek wird im Hintergrund auf den Giebel der 1647 errichteten 'Alten Post' gerichtet.

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