Kennt Ihr sie noch... die von Homberg

Kennt Ihr sie noch... die von Homberg

Auteur
:   Oskar Breiding
Gemeente
:   Homberg,
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3113-1
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die von Homberg'

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46. Georg Heinrichs, geboren am 18. Januar 1876 in Berlin, gestorben am 26. August 1950 in Homberg.

Noch in guter Erinnerung ist die Persönlichkeit und das Wirken des letzten Seminarmusiklehrers Georg Heinrichs, der von 1912 bis 1925 am hiesigen Seminar tätig war. Sein gründlicher Unterricht, seine fachwissenschaftlichen und musikalischen Kenntnisse, seine zahlreichen Konzerte fanden die Achtung und Bewunderung seiner Schüler und der Bürgerschaft.

35 Kantaten von Johann Sebastian Bach und Stücke aus der Matthäus- und Johannespassion, sowie der h-moll-Messe wurden in der Stadtkirche aufgeführt. Im Jahre 1923 veranstaltete Heinrichs eine dreitägige Bachfeier in unserer Stadt. Nach Auflösung des Lehrerseminars wurde er als Studienrat in den Dienst der August-Vilmar-Schule (heute Theodor-Heuss-Gymnasium) übernommen.

47. Ludwig Mohr, geboren am 10. Februar 1833 in Homberg, gestorben am 13. Juli 1900 in Kassel-Wehlheiden.

Das Bildnis des in unserer Stadt geborenen hessischen Volksdichters wurde von Johannes Kleinschmidt nach dem Leben gemalt. Ludwig Mohr war eine zeitlang in Homberg als Lehrer in der Schule am Marktplatz tätig. Dort, am Ausgangspunkt des Dörnbergschen Aufstandes von 1809, dürfte er die Konzeption zu seiner Erzählung 'Rot-Weiß' erarbeitet haben, deren Handlung in vielen Kapiteln während der Franzosenzeit in Homberg spielte. In der Fachwerkreihe an der Südfront des Hornberger Marktplatzes steht sein Geburtshaus (Haus Martin Wagner).

48. Am 19. Dezember 1863 wurde Ernst Haas im alten Schulhaus zu Berge als Sohn des Lehrers Johannes Haas und seiner Ehefrau Marie geborene Krug geboren. Nach bestandener Lehrerprüfung und kurzer Lehrertätigkeit in Weißenhasel und Hergershausen erfüllte sich sein Lieblingswunsch; es erfolgte die Versetzung nach Homberg. Fast 40 Jahre konnte Rektor Haas seinen Beruf als Lehrer ausüben.

Als Leiter der Hornberger Berufsschule führte Haas den von den Handwerksmeistern erteilten Fachunterricht ein. Am Ende des Schuljahres 1928/29 trat er in den wohlverdienten Ruhestand.

49. Heinrich Ruppel wurde am 8. November 1886 in Neukirchen, Kreis Hünfeld als Sohn eines Ackermannes geboren. Das Bauernhaus prägte frühzeitig die Eigenschaften in Heinrich Ruppel aus. Nach seinem Examen wurde er Lehrer in Wetzlos. Seit 1912 unterrichtete er gehörlose Kinder in der Taubstummenanstalt Homberg. In seinem Haus, in der Ziegenhainer Straße, entstanden unzählige Verse, Erzählungen und Laienspiele. Ruppels Erzählgabe ist volkstümlich und schlicht.

Hochbetagt, acht Tage nach Vollendung des 88. Geburtstages, schloß Heinrich Ruppel für immer die Augen. Seine schöpferischen Leistungen auf dem Gebiet der Heimatdichtung brachten ihm Erfolg und Anerkennung.

50. DI. August Richter, Gründer der neuen Taubstummenanstalt zu Homberg.

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