Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd

Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd

Auteur
:   Dr. K.J. Herrmann
Gemeente
:   Schwäbisch Gmünd,
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2609-0
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd'

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99. Oberstudienrat Albert Deibele, geboren 30. März 1889 in Öffingen, gestorben 4. Juli 1972 in Schwäbisch Gmünd. Nach Verlassen des Lehrerseminars in Schwäbisch Gmünd im Jahr 1908 fand er Verwendung an mehreren Orten. Im Jahr 1914 wurde Deibele als Lehrer in Heilbronn fest angestellt. 1919/20 studierte er in Tübingen, 1920 bekam er eine Oberlehrerstelle am Lehrerseminar in Schwäbisch Gmünd, Im Jahr 1934 führte Deibele den Restkurs des aufgelösten Seminars von Schwäbisch Gmünd nach Rottweil und 1936 nach Heilbronn. 1937 erfolgte seine Versetzung an die Volksschule in Schwäbisch Gmünd; 1946 erhielt er den Auftrag zum Wiederaufbau des Lehrerseminars in der Stadt, Bei der Trennung der Anstalt in ein Pädagogisches Institut und ein Aufbaugymnasium fand Deibele Verwendung an beiden Anstalten, Im Jahr 1930 begarm er systematisch mit dem Aufbau des Stadtarchivs, das er in zäher und fleißiger Arbeit auf- und ausbaute und der Öffentlichkeit zugängig machte. Als Heimatforscher hat Deibele zahlreiche Veröffentlichungen zur Stadtgeschichte publiziert, Für diese ehrenamtliche Tätigkeit und seine Bemühungen für die Kultur der Stadt verlieh ihm Schwäbisch Gmünd das Ehrenbürgerrecht.

100. Oberlehrer Albert Welte, geboren 3. August 1832 in Erlaheirn, gestorben 12. März 1906 in Schwäbisch Gmünd. WeIte galt als willensstarker, tüchtiger Lehrer. In Wißgoldingen richtete er eine landwirtschaftliche Winterschule ein. In Schwäbisch Grnünd selbst unterrichtete Welte an der Präparantenanstalt und der Fortbildungsschule für Madehen.

101. Professor Dr. Franz Dietzel, geboren 21. August 1877 in Wachbach, gestorben 26. Mai in Schwäbisch Gmünd, Dietzel studierte neue Philologie, Geschichte und Deutsch und promovierte mit einer Arbeit über die Mundart seiner Heimat. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er mit der Neuorganisation des Parlergymnasiums in Schwäbisch Gmünd betraut. Im Kampf mit unzähligen Schwierigkeiten, die sich aus der damaligen Lage ergaben, ließen sich die Verhältnisse nur sehr langsam normalisieren. Dietzel gehörte zu den bekarmten Persönlichkeiten unserer Stadt. Gewandt und anpassungsfähig, schlagfertig und witzig, das machte seine Person zum gegebenen Leiter von Veranstaltungen aller Art. Besondere Verdienste hat sich Dr. Dietzel als Vorstand des Silchergaus erworben; darüber hinaus führte er die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins. Als Schriftleiter der 'Gmünder Heimatblätter' hat er sich bleibende Verdienste um die nähere Ortsgeschichte erworben,

102. Studienrat Dr. Max Mayer, geboren 16. Januar 1905 in Stetten bei Beuron, gestorben 27. November 1953 in Schwäbisch Gmünd. Am 23. November 1953 sprach Dr. Mayer über religionspädagogische Fragen; er hatte gerade seinen Vortrag beendet, das Rednerpult verlassen, als er zusammenbrach und einige Tage später an doppelseitiger Gehirnblutung starb. Dr. Mayer war am staatlichen Aufbaugymnasium Religionslehrer und an der Pädagogischen Hochschule Dozent für Pädagogik, Philosophie und Religion, In St. Loreto betreute er neben den Studierenden der beiden Anstalten das Kindergärtnerinnenserninar, die privaten Handelsschüler und die Haushaltungsschüler. Sein reiches Wissen und Können stellte er der katholischen Kirchengemeinde in Predigten, Vorträgen und bei Einkehrtagen zur Verfügung.

103. Oberschulrat Dr. Alfons Nitsch, geboren 24. Mai 1890 in Albrechtsdorf, gestorben 9. November 1955 in Schwäbisch Gmünd. Nach der Vertreibung aus seiner sudetendeutschen Heimat fand er in Schwäbisch Gmünd eine neue Bleibe. Nitsch wirkte ehrenamtlich im Stadtarchiv; das Ergebnis seiner Arbeit sind wertvolle Urkunden- und Regestenbücher. Die Kompositionen mehrerer Gmünder Kompenisten hat er bearbeitet und die wiederaufgefundene Reichsstädtische Passionsmusik in moderne Notenschrift übertragen.

104. Johann Schneiderhan, geboren 8. November 1885 in Nordstetten, gestorben 2. August 1930 in Schwäbisch Gmünd. Schneiderhan ist bekannt für seine schriftstellerische Tätigkeit: Für Tausende von Kindern in Württemberg und Baden bildeten seine Schulbücher die Grundlage ihrer Bildung. Durch seine Handbücher für Lehrer wie auch durch viele Fachaufsätze in Zeitschriften hat er das gesamte Schulwesen stark beeinf1ußt.

105. Auf dem Bild sehen wir die Geschwister Josef Wilhelm, geboren 1879, Johanna, geboren 1882, und Magdalena, geboren 1886, Kinder des Oberlehrers Straub am hiesigen Realgymnasium.

106. Volksschulrektor Michael Banzhaf, geboren 5. April 1841 in Söhnstetten, gestorben 16. Dezember 1923 in Schwäbisch Gmünd. Um die Jahrhundertwende unterrichtete Banzhaf an der hiesigen Volksschule. Er war ein Schulmeister der 'guten, alten Zeit', der sehr auf Ordnung und Sauberkeit bei seinen Buben sah. Es kam immer wieder vor, daß der eine oder andere Schüler kein Taschentuch besaß und das notwendig werdende Schneuzen mit dem Handrücken und nachfolgendem Kittelabwischen besorgte, Das war dem auf Reinlichkeit bedachten Lehrer ein Greuel und darum nahm er in solchen Fällen den Tafelschwamm und putzte seinen Buben die Nase. Auf dem Bild ist seine Frau Friederike Banzhaf, geborene Fischer, zu sehen (geboren 1845 in Forchtenberg, gestorben 1905 in Schwäbisch Grnünd),

10? Oberlehrer Hermann Wille, geboren 20. Mai 1881 in !singen, gestorben 10. Februar 1964 in Schwäbisch Gmünd. Wille war ein Demokrat im wahrsten Sinn des Wortes: Seinen Mitrnenschen unter Hintansetzung seiner Person zu helfen war ihm eine Selbstverständlichkeit. Mit Begeisterung widmete er sich den Naturwissenschaften, hier besonders der Geologie. Seinen Mitbürgern gab er beim geplanten 'Häuslesbau' Ratschläge über die geologische Beschaffenheit der Baugrundstücke und deren Wasserverhältnisse.

108. Klasse Va der evangelischen Volksschule Schwäbisch Gmünd. Aufnahme am alten Stadtbad, Nordwestseite, um 1920. Erste Reihe, von links nach rechts: Maurer, Schweizer, Zimmermann, Winkler, Prothmann, Schneider, Seider, Mau, Butz, Heilig und Schmid. Zweite Reihe: Reiner, Schwegler, Samsel, Ganter, Kreuzlin, Karl Nagel, Grupp, Abele, Neher, Weiß und Ditter. Dritte Reihe:

Seifried, Kunz, Wolfmaier, Steinle, Klenk, Aich, Bauknecht und Fritsch. Vierte Reihe: Weiß, Liebig, Zürn und Ellinger. Lehrer: Karl Ganzenmüller.

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