Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd

Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd

Auteur
:   Dr. K.J. Herrmann
Gemeente
:   Schwäbisch Gmünd,
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2609-0
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

9. Xaver Schütz (links), geboren 25. September 1844 in Schwäbisch Gmünd und gestorben 28. Mai 1916 in Schwäbisch Gmünd. Schütz war Mitinhaber der Filigranwerkstätte Schütz und Doll. Filigran, dessen vorzugsweises Material das Silber bildete, entwickelte sich zu einer Volkskunst, deren besonderer Reiz auf der duftigen, scheinbar mühelosen Drahtwirkung beruht. Xaver Doll (rechts), geboren 5. April 1834 in Schwäbisch Gmünd und gestorben 10. Juli 1898 in Schwäbisch Gmünd, Graveur, Fabrikant. Doll war Mitinhaber der Firma Schütz und Doll, die Teile für die Schmuckindustrie, in der Hauptsache silbernes Filigran, herstellte.

10. Emilie Kraus, geborene Hailer. Geboren 28. Dezember 1856 in Horb, gestorben 8. Februar 1919 in Schwäbisch Gmünd. Sie war die Witwe von Karl Kraus, Fabrikant in Gmünd und Mitinhaber der Firma Gebrüder Kraus, Silberbijouterien. Das Ehepaar hatte sechs Kinder: Herrnann Viktor Bernhard.igeboren 1882; Otto, geboren 1885; Carl, geboren 1886; Ernil, geboren 1887; Wilhelm, geboren 1890, und Robert, geboren 1892.

11. August Eduard Knoll, geboren 4. August 1871 in Schwäbisch Gmünd und gestorben 13. Februar 1952 in Schwäbisch Gmünd, Kaufmann. Von diesern Trio ist nur noch Knoll bekannt. Lebenslang kleidete er sich schwarz, trug eine goldene Brille und wurde 'Kaplan' gerufen. Es lag kein Grund vor, in ihm einen Goldschmied und Kaufmann zu vermuten und doch war es so. Stets lustig und zu allen Streichen aufgelegt, lebt er im Gedächtnis vieler weiter. Seine schwarzen Anzüge erhielt er von seinem Bruder, der Pfarrer war. Da diese auch nach der Umarbeitung den Rock des Geistlichen nicht verleugnen konnten, wurde aus Knoll eben der 'Kaplan'.

12. Hans Kraus, geboren 25. März 1876, Fabrikant. Inhaber der Firma r.J. Kraus Bijouteriefabrik. Herstellung von Medaillen, Broschen, Boutons, Creolen, Anhängern und Nadeln.

13. Andreas Paul Grirnminger, geboren 29. Juni 1878 in Schwäbisch Gmünd und gestorben 25. November 1944 in Schwäbisch Gmünd. Er war Silberwarenfabrikant, Mitinhaber und kaufmännischer Leiter der Firma J. Grirnminger. Begabung und Talent, Leistungswillen und hohes Streben kennzeichnen die Persönlichkeit dieses Kaufmanns. Sein Wirken reichte weit über die Grenzen des eigenen Betriebes hinaus. Zielklar und energisch betätigte er sich auch in der Organisation seiner Berufsgenossen.

14. Eduard Wilhelm Deyhle, Gold- und Silberwarenfabrikant. Er wurde arn 30. Juli 1842 in Kurnbach in Hessen geboren und erwarb im Jahr 1869 in Schwäbisch Gmünd das Bürgerrecht. 1902 ließ er sich in Berlin nieder. Sein Sohn Wi1fried, der am 9. Juli 1877 in Schwäbisch Gmünd geboren wurde, folgte seinem Vater nach Berlin. Sie verzichteten beide 1910 auf ihr Bürgerrecht in Schwäbisch Gmünd.

15. Paul Spranger, Fabrikant, geboren 5. Oktober 1859 in Schwäbisch Gmünd und gestorben 2. Oktober 1919 in Schwäbisch Gmünd. Mit Frau und Tochter im Garten hinter dem Haus, Er hat die von ihm übernommene Fabrik, die sich mit der Herstellung modernster Goldwaren und der Verarbeitung von Juwelen befaßte, zu hoher Blüte gebracht, gestützt auf ein reiches Wissen als Kaufmann und Techniker. Eine Reihe von Jahren stand Spranger an der Spitze des Arbeitgeberverbandes für das Edel- und Unedelmetallgewerbe. Das Kunstgewerbemuseum schätzte ihn als treues Ausschußmitglied und pflichteifrigen Kassierer. Als Mitglied des Schulrates der Fachschüler des Ortsschulrates legte Spranger reges Interesse an den Tag. Allgemein genoß er Achtung und Sympathie.

16. Paul Köhler, geboren 10. Januar 1847 und gestorben 7. März 1920 in Schwäbisch Gmünd, Kaufmann. Ein biederer und angesehener Geschäftsmann, der mit Umsicht, Fleiß und Tatkraft es verstanden hat, seinem neugegründeten Geschäft im weiteren Umkreis Beachtung zu verschaffen. Er führte die Papier- und Bijouterie-Werkzeug Handlung en gros et en detail am Marktplatz. Als Spezialitäten führte er chlorfreies Seidenpapier, chlor- und schwefelfreie Matt- und Glanzkartons, Anhängeetiketten, Aufnähseide, Bijouteriewatte, Laubsägen, Nagelfeilen, Blechscheren, Zangen, Polier- und Schleifwerkzeuge, Galanteriewaren, Parfümerien und Zigarren, Köhler war ein liebenswürdiger, gemütvoller Gesellschafter mit gesundem kernigem Humor und war viele Jahre auch Leiter des Brüssler Gesangvereins.

17. Julius Erhard, geboren 21. März 1820 in Schwäbisch Gmünd, gestorben 19. Januar 1898 in Schwäbisch Gmünd. Zusammen mit seinem Bruder Carl besucht er die Schule in Stuttgart. Nach einer Lehre als Ziseleur und Graveur in Leipzig gehen die Brüder zur weiteren Ausbildung nach Paris und London. Der Vater ruft 1843 die Söhne zurück und gründet die Firma Erhard und Söhne, Jullus Erhard übernimmt die künstlerische Leitung bei der Herstellung von Meta11waren aus Messing und Bronze, Seine bedeutendste Leistung für die Stadt Schwäbisch Gmünd ist das Anlegen einer Sammlung von Gmünder Altertümern mit über 1 000 Zeichnungen, Aquarellen und Drucken, Tafelbildern unter anderem von Gmünder Motiven, die nach seinem Tode am 19. Januar 1898 seine Söhne dem Museum in Schwäbisch Gmünd stiften.

18. Andreas Gustav Friede!, Bäcker und Konditor. Geboren 11. Mai 1842 in Schwäbisch Gmünd. Friedel kaufte 1868 das Wohnhaus Marktplatz 14 und richtete dort eine Bäckerei ein. Im Jahr 1893 gab er jedoch die Bäckerei auf und verkaufte das Haus an Hans Walz, Er selbst eröffnete in der Hofstatt 2 einen Handel mit Landesprodukten. Sein Vater war einer der ersten Protestanten, die sich in der ursprünglich rein katholischen Stadt niederließen. Seine Spezialität, die Doppelwecken, die hier noch unbekannt waren, wurden deshalb kurzerhand 'Lutherische Wecken' genannt. Der alte Gmünder Wecken erhielt den Namen 'Katholischer Wecken'.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek