Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd

Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd

Auteur
:   Dr. K.J. Herrmann
Gemeente
:   Schwäbisch Gmünd,
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2609-0
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd'

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59. Konstantin Härtel, Korrektor. Geboren 1. Juli 1882 in Schwäbisch Gmünd, gestorben 15. Februar 1969 in Schwäbisch Gmünd. Härtel war über 50 Jahre in der Rems-Zeitung tätig, als Handsetzer, darm als Metteur und zuletzt als Korrektor. Erst mit 72 Jahren konnte er sich von seinem liebgewordenen Arbeitsplatz trennen. Er war ein lebenslustiger Mensch und pflegte sehr aktiv die Vereinstätigkeit. Sein geselliges Wesen hatte ihm eine Menge Freunde geschaffen. Viele Jahrzehnte sang er im Kirchenchor, war Mitglied im Männergesangverein und in der Kolpingfamilie. Seine große Liebe gehörte dem Theaterspiel.

60. Agathe Grimm, geborene Pfleghar, geboren 6. Mai 1831 in Weingarten und gestorben 1910 in Ulm. Tochter eines Metzgers und Wirtes in Weingarten und Ehefrau des Gmünder Chronisten Michael Grimm. Nach dem frühen Tod ihres Mannes war sie finanziell fast unversorgt, Die einzige Tochter starb als Braut im Alter von 24 Jahren. Arm zog sich die seelisch gebrochene Frau nach dem Geburtsort ihres Mannes nach Unterbettringen zurück. Später verzog sie nach Ulrn, wo sie im Jahr 1910 an den Folgen einer Lungenentzündung starb.

61. Maria Anna Oechsle, geborene Freislinger, geboren 25. Juli 1829 in Schramberg und gestorben 6. Juni 1898 in Schwäbisch Gmünd. Ihr Ehemann war der bei der Kirchen- und Schulpflege beschäftigte Steinhauer, der bei der Instandsetzung des Münsters vortreffliche Arbeit leistete.

62. Die Familie Deibe1e ist fast 400 Jahre in Schwäbisch Gmünd ansässig. Die Deibele waren durchweg Handwerker. Einige Mitglieder dieser Familie haben untergeordnete reiehsstädtische Ämter eingenommen. Alle hiesigen Deibele gehen auf Martin Deibele zurück; dieser wanderte von Aufkirchen/Bayern ein und wurde 1584 Bürger in Schwäbisch Grnünd. Alle heutigen Deibele führen ihre Linie auf Johann Deibele, Glaser, zurück. Von Patriz Deibele (1735-1804) zweigt sieh eine Linie ab, die sieh in Wäschenbeuren ausbreitete, wo sie heute noch vorhanden ist. Der Oberlehrer Albert Deibele (1849-1929) stammte von dieser Linie ab; er wanderte 1891 wieder in die Stadt Schwäbisch Gmünd zurück. Das Bild zeigt die Familie um 1912. Von links nach rechts: Theresia Deibele, Albert Deibele, Albert Deibele sen., Ida Emberger, geborene Deibele, Josef Emberger, Theresia Deibele, geborene Rief, Agnes Banholzer, geborene Deibele, Josef Banholzer, Maria Deibele und Alfons Deibele.

63. Mathilde Romerio, geboren 21. September 1837 in Schwäbisch Gmünd und gestorben 29. Februar 1917 in Schwäbisch Gmünd, Privatierin. Sie stammte aus einem vermögenden Elternhaus, Die Vorfahren ihres Vaters waren als Händler und Kaufleute aus Italien eingewandert, zu Wohlstand gekommen und haben in Schwäbisch Gmünd ein sehr vornehmes Haus geführt, Ihr Vater war der bekannte Oberamtsarzt Wilhelm Romerio, die Mutter eine Tochter des wohlangesehenen Bürgers Dr. Kehringer in Schwäbisch Gmünd. Sie selbst war auf dem Gebiet der Frauenfürsorge sehr aktiv tätig, insbesonders als Vorsteherin des hiesigen Jungfrauenvereins.

64. Richard und Anna Werner. Im Jahr 1892 heiratete der aus Sachsen-Weimar stammende Sergeant und Bataillons-Tambour der hiesigen Garnison Richard Werner die Gmünderin Anna Treuter. Schon bald war Werner auch im Gmünder Musikleben tätig. Im Jahr 1908 wählte die Stadtkapelle ihren seitherigen Chorführer zum Dirigenten. Mit verständnisvoller Hingabe förderte er seine Stadtkapelle, so daß er bei Musikfesten im Jahr 1912 und 1913 Preise an erster Stelle erringen konnte. Im Jahr 1919 ist er wegen seiner Zugehörigkeit zum Heer freiwillig von seiner Stelle als Dirigent zurückgetreten. 1911 wurde in Schwäbisch Gmünd der süddeutsche Musikerverband gegründet, dessen 1. Vorstand Werner mehrere Jahre war. Seit 1922 dirigierte er die Musikkapelle 'Alpenrose'. Im Jahr 1926 errang Werner beim süddeutschen Musikfest für die Stadtkapelle Schorndorf einen I a Preis.

65. Gustav Keek, geboren 12. März 1876 in Ludwigsburg, gestorben 12. August 1970 in Schwäbisch Gmünd, war Ziseleur und Kustos. Keek wurde Kustos der Gmünder Sammlungen (heute: Museum) und war Verfasser zahlreicher ortsgeschichtlicher Arbeiten. Seine Verdienste im besonderen um die Heimatforschung sichern ihm für alle Zeiten die dankbare Wertschätzung der Mitbürger, Er war auch der wohl beste Kenner der Geschichte der hiesigen Edelmetallindustrie, aus der er selbst hervergegangen war und deren Entwicklung er von ihren Anfängen eingehend studierte und in vielen Arbeiten und Aufzeichnungen behandelte.

66. Paul Sperling, geboren 10. Januar 1880 in Schwäbisch Gmünd und gestorben 21. Februar 1963 in Schwäbisch Grnünd. Major a.D, Sperling stammte aus einer Offiziersfamilie und war ein belesener, geistig sehr rühriger Mann mit umfassendem Allgemeinwissen. Die erste Anregung, der hiesigen Heilige-Kreuz-Kirche den Ehrennamen eines Münsters zu verleihen, kam von ihm als Ergebnis seiner Forsehungen über das Baumeistergeschlecht der Parler. Auch auf dem Gebiet der Dichtung schaffte er Anerkennenswertes.

67. Extra-Blatt Austräger. Über den Ausbruch des Ersten Weltkrieges und weitere wichtige Ereignisse wurde die Bevölkerung sofort durch Extra-Blätter unterrichtet. Die ExtraBlätter wurden von der Rerns-Zeitung an allen wichtigen Verkehrspunkten angeschlagen. Der Radfahrer mit den ExtraBlättern begarm seine Runde beim Haus Waldstettergasse 11.

68. Dr. Ing. Richard Vogt, geboren 19. Dezember 1894 in Schwäbisch Gmünd und gestorben 1979 in Santa Barbara (USA), Plugzeugkonstrukteur. Im Jahr 1912 stand sein erstes eigenes Flugzeug auf der Mutlanger Heide startbereit. Nach einem kurzen Luftsprung machte es den obligatorischen Bruch, Ende 1916 wurde Vogt vom Heeresdienst entlassen, um als Ingenieur bei den Zeppelinwerken in Lindau am Bodensee zu arbeiten. Im Jahr 1923 ging er nach Japan, wo er zehn Jahre lang als Chefkonstrukteur beschäftigt war. Im Berufskampf mit Firmen und Konstrukteuren aus der ganzen Welt gewann Vogt eine Reihe staatlicher Wettbewerbe für Jagdflugzeuge, Aufklärer und Bomber. Im Jahr 1933 gliederte er der Schiffswerft BIoom und Voss, Hamburg, den Flugzeugbau an, wo ein großangelegtes Entwicklungswerk mit modernsten Versuchseinrichtungen aufgebaut wurde. 1937 beflogen zwei Maschinen des viermotcrigen Postflugzeugs erstmals terminlich den Nordatlantik. 1945 nahm Vogt ein Angebot der nordamerikanischen Regierung an, in den Vereinigten Staaten weiterzuarbeiten.

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