Kenzingen in alten Ansichten

Kenzingen in alten Ansichten

Auteur
:   Oskar Kramer
Gemeente
:   Kenzingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1716-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kenzingen in alten Ansichten'

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69. Eine Hochzeit, die Braut ganz in Weiß, der Bräutigam, nach der Uniform zu schließen, ein höherer Forstbeamter. Das 20. Jahrhundert war angebrochen, die Dame rechts im Vordergrund geht in der damals erst modisch gewordenen Bluse mit Halbroek und der dradförmigen Kopfbedeckung. Die Kinder, herbeigeströmt aus allen Gassen, konnten nicht genug bekommen vom Sehen und vielleicht vom gespendeten Hochzeitswecken. Das Haus mit den Markisen war das Schuhgeschäft Bayer, heute Foto-Kaiser.

70. Der Zitherclub im Jahre 1914, bevor der Erste Weltkrieg begann. Der Musiklehrer Schädlich brachte den Kindern das nützlich-beliebte Zitherspielen bei. Alle waren sie 'Gemütlich im Schwung', wie das erste Konzertstück hieß, das bei der Aufführung im Löwensaal großen Erfolg hatte. Unter den Mitwirkenden sind vier Geschwister Fehr, zwei Schwestern Widmeier und zwei Schwestern Welte gewesen - fast eine Farnilien-Band.

71. Der ehemalige Radf'ahrverein 'Concordia' Kenzingen fuhr 1930 ein festliches Korso. Die Fahrer von der 1 PS (Personenstärke) stiegen ab. So blieb wenigstens dieses Foto zur Erinnerung an den Verein erhalten. Wie sich die Bilder gleichen und die Namen ändern: aus Veloziped wurde Velo (heute noch in der Schweiz gebräuglich), dann Fahrrad, schließlich nur noch Rad, aber schon die reifere Jugend sprach von einem 'Stahlroß' oder 'Drahtesel'. Auf dem Bild sind zu erkennen: Fräulein Enghauser, Ferdinand Fink, Gaukel und Karl Uhl.

72. Eine Wandergruppe des Schwarzwaldvereins Ortsgruppe Kenzingen in Kimhalden zur Übergabe des neuen Kreuzes auf der Kirnburg. Von den Teilnehmern haben nur wenige die Zeit überstanden, Neue kamen hinzu und führen die Vereinstradition fort: das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, nämlich die Geselligkeit pflegen und für die Gesundheit etwas tun. Nun, man läßt das Wandern nicht zum Gipfelstürmen ausarten, geht aber auch nicht den kurzen Weg zum 'VierdiJischlotze' in die nächst-beste Wirtschaft.

73. Der katholische Kirchenchor Kenzingen führte 1930(1931 das Schauspiel: 'Der Geiger unserer lieben Frau' auf. Die Scene: unter dem Galgen, als unschuldiger Delinquent, der Geiger (Bilharz Eugen) fragte gerade seine vor ihrn sitzende Mutter (Frau Glaser): 'Mutter, wie hoch steht die Sonne? ' Da blieb kein Auge trocken 'vieli Litt henn g'hiile', auf, hinter und vor der Bühne. Jedoch - schon naht von rechts der Retter (Beek Gustl) und alles, alles, alles wird wieder gut.

74. Die Schützengesellschaft von 1874 Kenzingen mit Gästen, vor dem alten Schützenhaus am Galgenbuck um 1930. Von den Schützen auf dem Bilde ist nur noch der als 'Schützen-Opa' bewunderte Albert Löffler im Bilde und aktiv wie eh und jeh (sitzend als erster rechts). Es erübrigt sich die anderen Namen zu nennen, der Fotograf hat auch sicher 'geschossen' und alle, durch die Bank gut 'getroffen'.

75. Turnverein Kenzingen von 1881. Festzug am 10. Juli 1932 zum 50jährigen Jubiläum. Als 1918 die Nocheinmalheildavongekommenen zurückkehrten, erlebte der Verein seine große Zeit, die aber jäh unterbrochen wurde, weil die Fußballer austreten mußten. Erst in den dreißiger Jahren, als Willi Kaiser zum Olympiakader gehörte, bewirkte sein Vorbild einen neuen Aufschwung. Nach dem Kriege legte man größten Wert auf die Breitenarbeit. Bis zum 100jährigen Stiftungsfest aber, soll das turnerische Vakuum aufgefüllt und eine Hochleistungsriege an die Geräte gebracht werden. Dafür will die Vereinsführung, gestützt auf bewährte Vorturner und Übungsleiter, sorgen.

76. Der Fußballclub Kenzingen 1928 in Mü1hausen. Nach dem flehenden Ruf vom 'Langebach-Schwoger': 'Ihr werre doch, um gottshimmelswille dr B-Meister mache!' was auch prompt und ungeschlagen besorgt wurde. 1918 gleiche Spielklasse wie Emmendingen und Lahr. Ein weiterer Höhepunkt: 1954 Meisterschaft der II. Amateurliga. Von da an gings bergab und jetzt kann es eigentlich nur wieder aufwärts gehen. Der Galgenhumor trieb schon vor Zeiten sarkastische Blüten. Auf dem Bahnsteig vergaß der Manager 'Vogel' nie zu rufen: 'Zigeuner und Fußballspieler hinten einsteigen!' Nun, deshalb werden sie es auch überstehen 'Schlußlicht' in diesem Buch zu sein.

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