Kettwig in alten Ansichten Band 2

Kettwig in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Theo Basten
Gemeente
:   Kettwig
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4606-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kettwig in alten Ansichten Band 2'

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39. Die Landwirtschaft spielte in und um Kettwig immer eine große Rolle. Fruchtbare Äcker und saftige Wiesen bieten hier die Grundlage für eine gesunde Landwirtschaft. Vor dem Einsatz moderner Maschinen wurde das Heu, wie hier in den Ruhrwiesen , auf Holzgerüsten zum Trocknen aufgestapelt.

KETTWIG a. d. Ruhr.

40. Über die Gestaltung des Freiraumes unterhalb der Kirchtreppe hat sich der Bürgermeister von Kettwig in früheren Jahren viele Gedanken gemacht. Auf dieser Abbildung von 1921 mündet die Treppe direkt in die Ruhrstraße.

41. Zu den Kettwiger Schokoladenseiten gehört die Kirchtreppe mit ihren herrlichen alten Fachwerkhäusern.

Diese Aufnahme von 1934 zeigt die alte Treppenführung und erinnert an die handgeschmiedeten Beleuchtungsanlagen 'Nachtwächter' und 'Katzen', die in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verschwunden sind. Heute gibt es auf der Kirchtreppe einen nachempfundenen 'Nachtwächter' von 1982.

42. Zu den wahren Idyllen von Kettwig gehört die Ruhrstraße mit ihren alten Häusern. Leider wurde hier manch' wertvolle Bausubstanz vernichtet. Auch die alte Bäckerei 'Kaimer', die rechts auf dem Bild zu erkennen ist (Aushänger mit dem Symbol der Bäckerzunft ), wurde in den sechziger Jahren einer nellen Wohnbebauung geopfert.

43. Das Bild der oberen Ruhrstraße hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg sehr verändert. Das alte, massive Wohngebäude der Familie Volckrnar mit seinen tief in das Gelände reichenden Fachwerkbauten, wurde Anfang der sechziger Jahre für eine Neubebauung abgerissen. Auf der Abbildung von 1920 ist im Hintergrund der Schornstein der damaligen Tuchfabrik Johann Otto Thanscheidt, Hersteller feinster Herrenstoffe, zu sehen.

44. Zur Altstadtromantik gehörte in früheren Jahren auch die Befestigung der Straßenoberfläehen. Auch die Ruhrstraße war mit uraltem Kopfsteinpflaster bedeckt, welches im Jahre 1955 mit einer Teerdecke überzogen wurde, um den Verkehrsbedürfnissen Rechnung zu tragen.

45. Für das Heimatfest 1924 wurden handwerklich gestaltete Torbögen in der Altstadt aufgestellt. Hier das Westtor in der Ruhrstraße am damaligen 'Voßbau', benannt nach seinem Erbauer, Sebastian Voß, um 1840. Seit 1880 betrieb die Firma Scheidt in diesem Gebäude das Tuchmacherhandwerk mit Spinnerei, Weberei und Appretur. Anfang dieses Jahrhunderts erfolgte eine Nutzung als Arbeiterwohnungen und Reitstall der Familie Scheidt. Heute steht hier das Altenheim 'Sankt-Josefs-Haus'.

46. Wer Kettwig um 1900 vom 'Bögel' aus betrachtete, war überrascht von dem vielen Grün, daß der kleinen Stadt an der Ruhr mit Recht den Namen 'Gartenstadt' bis heute verliehen hat.

47. An der Straße nach Essen hat sich leider vieles gewandelt. Die alte, 1827 erbaute Gaststätte 'Zur Wellmuth' ( = Übermut), wurde nach 1980 abgebrochen und mußte einer nicht in das Stadtbild passenden Wohnbebauung weichen. Im 19. Jahrhundert war hier eine Zoll-Erhebungsstelle mit schwarz-weiß gestrichenen Schlagbäumen. Fuhrleute mußten zur Deckung der Wege-Unterhaltungskosten das 'Poriergeld' (Barrieregeld) entrichten.

48. Fröhlich flattern schwarz-weiß-rote Fahnen über der 'Meisenburg' und die Besucher können sich ungestört auf der Straße vor der Restauration der Familie Flothmann bewegen. So gemütlich war es an der heutigen Meisenburgstraße um die Jahrhundertwende!

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