Kühbach in alten Ansichten

Kühbach in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Christl
Gemeente
:   Kühbach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5441-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kühbach in alten Ansichten'

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69. So sah die Ödmühle in Großhausen an der Paar noch um die Jahrhundertwende aus. Sie war 1868 als Öl- und Sägemühle zum Teil noch auf Pfählen erbaut. 1927 hatte Lorenz Philipp die Mühle rnit etwa 90 Tagwerk Grund gekauft, nachdem sie vorher durch mehrere Hände gegangen war. Der Betrieb bestand aus dem Wohnhaus mit der Mahlrnühle , aus Stallungen und Stadel und einern Backhaus. Gleichzeitig mit dem Kauf erwarb er auch die 'radizierte Öl- und Sägrnühlgcrechrsarnc'. Mühlenmeister Gortfried Philipp übernahm 1940 die Mühle , die dann 1968 abgerissen wurde. Seitdem steht dort ein stattliches Wohnhaus.

70. Die Abtismühle an der Paar gehörte der Äbtissin von Kühbach. 1420 wurde sie urkundlich erstmals genannt. 1704 brannte die Mühle während des Spanischen Erfolgekrieges ab und wurde vom Kloster erneut aufgebaut. Nach Auflösung des Klosters 1803 gehörte die Einöde zu Haslangkreit, bis sie 1978 zum Markt Kühbach kam. Die Abtismühle war zuletzt eine Sägemühle. Um 1910, als diese Aufnahme entstand. war die Säge schon längere Zeit abgebrochen. Das Sägerhäusl, in dem bis zu sechs Säger Unterkunft fanden. wurde 1952 abgerissen. Heute ist die Abtismühle ein landwirtschaftlicher Betrieb der Familie Lechner.

71. Auf dem Stich von Michael Wening um 1700 ist das stattliche Landschloß Winden und dahinter das Schloß Stockensau mit kleinen Ecktürmchen dargestellt. Die beiden Orte gehörten von 1572 bis 17R8 dem Kloster St. Ulrich in Augsburg. Danach wurden die Schlösser umgestaltet. Heute sind es neuzeitliche Bauernhöfe. Das Kirchlein Joharm Baptist in Winden ist noch erhalten, ebenso St. Jakob in Steekensau. Die Höfe bewirtschaften in der fünften Generation in Winden die Familie Hermann ('Zum Baumcistcr') und in Stockensau die Familie Breitsameter ('Zum Schloßbauer"). Die beiden Orte , die seit 1818 eine selbständige Gemeinde gewesen waren, schlossen sich 1972 an den Markt Kühbach an.

72. So har schon um 1900 der 'Sauschneiderhof" der Bauersfarnilie Kügle in Winden ausgesehen, den 1930 Hauptlehrer Fritz Willi als Aquarell gemaIt hat. Um den Hof standen im Viereek die Gebäude , wie auch heute noch. Das Wohnhaus mit dem Vorbau und der Abortanlagc außerhalb der Wohnung ist inzwischen abgerissen und durch einen stattlichen Neubau ersetzt. Stadel. Stallungen und die Scheune sind zwar in ihren Bausubstanzen noch erhalten, doch hat sich der jetzigc Bauer Josef Kügle hauptsächlich auf Kartoffelanbau und Schweinchaltung spezialisierr. Wo früher Pferde und Rinder standen. sind heute Traktoren und andere landwirtschaftliche Geräte und Maschinen in den Nebengebäuden um den geteerten Hofuntergebracht.

73. Um 1920 wurde der Vierseithof 'Beirn Haas' in Stockensau aufgenommen. Die Dampfmaschine mit Dreschwagen war gerade angekommen. Sie wurde damals von Ortschaft zu Ortschaft gefahren. Links stand das Austragshaus mit dem Backofen. Nach dem Zweiten Welrkrieg war hier einige Zeit eine Vertriebenenfamilie untergebracht. Das Austragshaus wurde 1955 abgerissen. Auch das Wohnhaus rechts mußte zur gleichen Zeit einern zwcistöckigcn Neubau weichen. Nach der Familie Greppmeier bewirtschaftet heute die Familie Wagner den stattlichen Hof. Stallungen und Stadel stehen noch aus früherer Zeit.

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74. Etwas versteekt liegen die beiden Kühbacher Ortsteile Ober- und Unterschönbach, dazwischen Mittelharn. In Unterschönbach stand ab etwa 1126 ein Amtshof des Klosters St. Ulrich in Augsburg. Auf ein ehrwürdiges Alter kann die Kirche St. Kastulus zurückblicken, die lange Zeit Pfarrkirche mit Sepultur war. Turm und Kirchenschiff sind spätrornanisch, der Chor ist gotisch. Der 1727 neu erbaute Pfarrhof wurde 1969 wegen Baufälligkeit abgerissen. Die Gastwirtschaft, wie sie um 1900 aussah, wird heute noch betrieben. 1972 wurde die kleine Gemeinde mit etwa 125 Einwohnern nach dem Markt Kühbach eingemeindet.

75. Die Aufnahme um 1910 zeigt das stattliche Bauernhaus mit angebautem Austragshäusl der Familie Sibinger in Mangelsdorf. Großvater Georg Sibinger sitzt auf der Chaise , während die Bäuerin Maria ihre drei Kinder mit Hund und Katze präsentierte. Beachtenswert ist der alte Ziehbrunnen. Die urkundlichen Anfänge Mangelsdorfs reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. 1670 wurde Mangelsdorf als Einöde bczeichnet. aber 1752 bestand sie wieder aus zwei großen Anwesen. Der eine Hof gehörte dem Kloster Kühbach, der andere dem Kloster Bernried. 1818 wurde der Weiler der Gemeinde Oberschönbach zugeschlagen und gelangte 1972 an die Marktgemeinde Kühbach.

76. Wöresbach schrieb man im 11. Jahrhundert Werinspach, so daß man den Ortsnamen als 'Hügel des Werin oder Warin' deuten könnte. 1752 bestand der Weiier noch aus vier Anwesen. Von 1900 bis 1915 kaufte Baron von Beck-Peccoz durch den damaligen Güterdirektor Kauderer die Hofstellen auf. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die gesamte Schweinezucht des Schloßgutes von Kühbach nach Wöresbach verlegt. Die Gebäude wurden dann Mitte der sechziger Jahre abgebrochen, Es blieben nur ein Jagdhäusl und ein Stadel stehen. In der Kapelle standen die bernalten Holzfiguren St. Nikolans und St. Florian aus dem 16. und ein Christus rnit Dornenkrone aus dem 17. Jahrhundert. Die Aufnahme stammt von 1920.

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