Kiel in alten Ansichten

Kiel in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Kiel
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6031-5
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kiel in alten Ansichten'

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99 Die Berg- und Holtenauerstraße wird auf dieser im Iahre 1909 erschienen Ansichtskarte abgebildet. Getrennt werden beide Straßenzüge durch die Grünanlage im Vordergrund. Sehr eindrucksvoll ist die Abfolge der Hausfassaden, die überwiegend im Stil des Historismus gebaut worden sind. Das stattliche Haus am rechten Bildrand trägt verschiedene Jugendstilelemente. Rechts erkennt man die Bäckerei von 0. Günter und die CentralDrogerie.

X/eI. J3erg- und }{ol/enauersfrasse.

100 Der Dreiecksplatz wird auf dieser Ansichtskarte von etwa 1938 abgebildet. Das Warenhaus Iacobsen in der Bildmitte Ecke Holtenauerstraße/Preußerstraße wurde 1911 nach Plänen von Architekt E. Stoffers errichtet. Rechts erkennt man die Kronen-Apotheke. Die ehemalige Fischverkaufshalle, von der man im Vordergrund das Dach sehen kann, wurde abgerissen. In beiden Straßen verkehren gleichzeitig Straßenbahnen.

101 Die sprunghafte Entwicklung Kiels nach 187 1 zur Großstadt führte zur Ausdehnung des Stadtgebietes auch in Richtung Holtenau, das 1922 eingemeindet wurde. Die Abbildung mit einern Poststempel vom 19. März 1916 gibt einen Eindruck von der Holtenauer Straße nach der Jahrhundertwende wieder. Viele der Gründerzeitund Jugendstilgebäude säumen die noch junge Allee. In der Straße deuten die Schienen den Betrieb der Straßenbalm an.

1 02 Diese am 23. Februar 1918 verschickte Ansichtskarte ist wie viele ihrer Art von 1914 bis 1918 als Fcldpostkarte versandt worden. Die Ansicht zeigt die im neugotischen Stil errichtete St.-Ansgar-Kirche an der Ecke Holtenauer Straße/Waitzstraße. Auffallig ist nicht nur der Treppengiebel derWestfassade, sondern - und das gibt es sehr, sehr selten bei heimischen Kirchen - auch der hoch aufragende, schlanke Turm mit ebenso schlanker Turmspitze. Mit seinem Haupteingang steht derTurm nicht an der Westfassade bzw. ist in diese nicht integriert, sondern er ist seitlich versetzt, fast wie ein italienischer Kampanile.

Kiel

St. Ansg;ukirche

103 Der Schrevenpark hief früher Hohenzollernpark. Der Schreventeich ist neben dem Park mit seinem Baumbestand ein wichtiger Bestandteil dieser beliebten Anlage. Im Hintergrund steht ein reet gedecktes Restauratiensgebäude, zu dem rechts auch noch eine kleine Gartenterrasse gehörte.

Kiel

scnreventetcn im Hohenzollérn6ark .

104 Diese im Iahre 1908 erschienene Ansichtskarte bilder den Schmuckplatz mit Brunnenanlage an der Ecke Fähr-. Blumen- und Wilhelmstraße ab. Der Obelisk in der Bildmitte steht inmitten der Brunnenanlage. Das mächtige Gebäude mit dem großen Turm zeigt das ehemalige Königliche Polizeipräsidium, während rechts die ehemalige Städtische Handwerkerschule, später Königliche Schiffs- und Maschinenbauschule genannt, abgebildet ist.

KIEL

St!l.d'.

B:lcdwerkerscbule

Schmuckplatz mit Brunnenanlage, Eckc f'äbr-, Blumcn- ucd Wilhclminen5tra6Sc

KvDiSl. f'oweiprfiaidium

lOS Der Blücherplatz befindet sich zwischen der Blücherstraße, die den Platz links außerhalb des Bildes nach Westen begrenzt, und der Scharnhornstraße, die rechts im Bild hinter den Bäumen vor den Häusern entlangläuft. Von dieser biegt nach rechts die Lützowstraße ab, wäbrend zwei Häuser hinter dem Blücherplatz die Yorkstraße abzweigt Richtung Forstbaumschule, die im rechts hinten erkennbaren Waldstück liegt. Sowohl an der Nord- als auch an der Ostseite des Blücherplatzes stehen dreistöckige Grimderzeit- und Jugendstilwohnhäuser mit Walm- und Mansarddächern, zum Teil mitTürmchen verziert. Auf dem

Blücherplatz wird gerade Markt abgehalten.

106 Die Königliche Schiffsund Maschinenbauschule im Knooper Weg wird auf dieser am 9. März 1918 geschriebenen Ansichtskarte abgebildet. Hinter einer großzügigen und mit Blumenornamenten bepflanzten dreieckigen Platzanlage stehen dreistöckige Putzbauten, die durch einen Säuleneingang verbunden sind. Hinter diesem mit paarweise angeordneten Säulen erhebt sich ein kleines Gebäude. Ein mächtiger Obelisk steht im Zentrum eines Brunnens in der Mitte der gleichseitigen Platzanlage vor dem Säulengang.

107 Diese historische Auf nahme mit dem Poststempel vom 24. Juli 1910 bildet die 1880 errichtete Marine-Garnisons-Kirche, heute Pauluskirche, ab. Hinter einer Natursteinmauer und einer großzügigen Treppe steht die clreischiffige neugotische Kirche. Dominant erhebt sich der

60 m hohe Westturm, der das Mittelschiff andeutet, begleitet von zwei Seitenschiffen, die mir kleinen Türmchen und Kreuzen verziert sind. Vor der Kirche steht ein Obelisk, der an den Untergang des Herzogs von Mecklenburg (1897) in einemTorpedoboot erinnert.

Kiel

108 Diese als Marine-Gatnisonskirche nach Plänen von Curjel und Maser errichtete Kirche wurde von 1905 bis 1909 gebaut. Diese BackstemSaalkirche in Kiel-Wik heißt heute Petruskirche, Auffällig ist der querrechteckige mächtige Turm, in dem sich var dem Glockenraum ein Gitter mit reichem Zierwerk befindet. Neben neuromanischen und neugotischen Merkmalen veteint diese Kirche auch die des Jugendstils. Während die drei Rundbögen den Eingang in die Kirche anzeigen, steht links das dazugehörige Pastorat.

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