Kiel in alten Ansichten

Kiel in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Kiel
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6031-5
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kiel in alten Ansichten'

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9 Im viertenAbschnitt der Panoramakarte van Kiel aus dem Iahre 1906 ist der nördliche Abschnitte der Kieier Förde mit ihrem Westufer und mit einer kleinen Szene des Ostufers zu erkennen. Diese zeigt zum einen ein Schwimmdock hinter einem Lagerschuppen und zum anderen, wie mit Hilfe einer Eisenbahnrampe Eisenbahnund Schiffstransporte verzahnt sind. Es ist die Vorläuferin des Roll-ori - Roll-off- Verkehrs im heutigen Sinne.

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10 Zwar sind die Ufer der Kieler Förde schon seit der Steinzeit durch die Kjökkenmöddingerkultur in Ellerbek besiedelt, aber eine systematische Befestigungsanlage entstand erst bei der Kolonisierung und Christianisierung durch die deutsche Besiedlung im 12. [ahrhundert. Auf einem Moränemücken zwischen der Kieler Förde und dem Kleinen Kiel kam es sowohl zu einer Gründung einer Marktsiedlung als auch zur Anlage eines Schlosses. Die Abbildung zeigt den Grundriß dieser von einer Stadtmauer umgebenen und durch das Wasser geschützte Siedlung als geplante Stadtanlage. Zentrum der Stadt mit dem Markt sind die Kirche

und das früher hier vorhanden gewesene Rathaus.

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11 Diese 'Partie am Schützenpark' wurde am 8. August 191 7 als Ansichtskarte geschrieben. Als alte Gebäude, die heute nicht mehr im Stadtbild zu sehen sind, erkennt man von links das Lyzeum, die Vicelinkirche und das Stadtkloster. Die mit einem handschriftlichen Datum versehene Ansicht ist aus dem Turm der nicht mehr vorhandenen, 1902-1904 gebauten St-Iûrgen-Kirche aufgenommen worden, zu der die Grünanlagen im Vordergrund gehören.

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12 Das Neue Stadtkloster befand sich in der Harmsstraße. Es war nie Kloster, wie der Name vermuten läßt, sondern diese Einrichtung wurde als Altersheim errichtet. Es nahm nach demAbbruch des Alten Stadtklosters wegen der Erweiterung des neuen Bahnhofs die Altersheimbewohner des Alten Stadtklosters auf Dabei wurde auch der schlankeTurmaufsatz, der 1865 auf das altc Kloster gesetzt wurde, umgesetzt und auf dem Neuen Stadtkloster errichtet. Die Abbildung zeigt den Südflügel des Neuen Stadtklosters.

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13 DasThaulow-Museumeine Sammlung des Kielet Professors Thaulow - am Sophienblatt wurde von 1876 bis 1878 nach Plänen von Moldenschardt errichtet. Das einstöckige Gebäude zeigt strenge Symmetrie und Stilelemente der Renainssance. Das Portal wird von zwei Säulen getragen. Das Museum beherbergte die erste große museale Sammlung der Stadt Kiel. Das Gebäude wurde am Südende des ehemals vorhandenen Ziegelteichs errichtet, Der Bliek führt durch die Straße Sophienblatt nach Süden aus der Stadt heraus.

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14 Die Kaiserliche Oberpostdirektion befand sich etwa arn heutigen Standort der heutigen Oberpostdirektion. Das Gebäude war ein auffa1liger zweistöckiger Klinkerbau in Winkelform. Der Bliek führt von der Kaistraße, damals Eisenbahndamm neben der Förde, auf das Gebäude. Links vor dem Gebäude verläuft die ehemalige [ensenstraße. Die Fassade war aufgelockert durch leicht vorgezogene, türmchenbekrönte Zwerchgiebel. Die strenge Fenstergestaltung entsprach dem Stil der Neurenaissance. Obwohl die Kaiserliche Oberpostdirektion einen sehr symmetrischen Aufriß zeigt, fällt bei genauerem Betrachten die abweichende Fenstergestal-

tung des zweiten linken Zwerchgiebels mit nUT zwei Fenstern auf.

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Kaiserliehe Ober-Postdirektion

1 5 Durch die Straße Sophienblatt führt der Bliek von der Stadt Richtung Süden auf der 1908 entstandenen Aufnahme, Während rechts und links Gebäude der Grimderzeit und der Jugendstilepoche zu sehen sind, erkennt man links hinten den schlanken Turm der 1902-1904 errichteten St.-Jürgen-Kirche, die im neuromanischen Stil als Backsteinkirche errichtet wurde. Links dahinter steht der neue Kieler Bahnhof, während davor ein Gebäude des Alten Stadtklosters, ein ehemaliges Altersheim, zu sehen ist. Das Alte Stadtkloster mußte 1909 der Erweiterung des heutigen Bahnhofs weichen.

16 Um sich Kiel zu erobern, benutzen bzw. benutzten viele Stadtbesucher die Eisenbahn, DieAbbildung zeigt den stattlichen, 1899 eröffeneten neuen Hauptbahnhof, der ein Sackbahnhof ist, Die Abbildung läßt die Nordseite mit der zentralen Eingangshalle und rechts die Westseite am Sophienblatt erkennen. Taxen warten auf Reisende. während rechts ein Schutzmann mit seiner Uniform und mit einem Tschako, den es bei der heutigen Polizei nicht mehr gibt, den Verkehr regelt. Heute haben elektrisch gesteuerte Ampelanlagen an diesem verkehrsreichen Knotenpunkt diese Aufgabe übernommen.

17 Das Hansa-Hotel in Kiel war vom Bahnhof aus in Richtung Norden die Visitenkarte der Stadt. Zwischen beiden Gebäuden befand sich nur der große Bahnhofsvorplatz mit den parkenden Taxen und Personenkraftwagen. Vor den Häusern in der linken Bildhälfte verläuft die Straße Sophienblatt, die hinter dem Hansa-Hotel zur Innenstadt führt. Das Hansa-Hotel wurde im [ahre 1908 nach Plänen von Stoffers für den Bauherrn W. jacobsen errichtet.

18 Das vierstöckige HansaHotel an der Nordseite des Bahnhofsvorplatzes ist ein stattliches Gebäude mit Krüppelwalmdach. Das vierzehnzeilige Haus mit dem hervortretenden vierzeiligen Risalit und der Türmchenbekrönung trägt einen zentralen Balkon, auf dem eine Schleswig-Holstein-Fahne weht. Auch die Eckpartien des Gebäudes sind betont. links hinter dem Haus verläuft die Straße Sophienblatt auf der am 26.August 1916 abgestempelten Ansicht. Sowohl die Straßenbahn als auch ein Pferdefuhrwerk verkehren vor dem Bahnhofbzw. vor dem Hotel.

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