Kiel in alten Ansichten

Kiel in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Kiel
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6031-5
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kiel in alten Ansichten'

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19 Das Schweffelhaus galt als das größte Kaufmannshaus der Stadt. Die Pläne für dieses 1775 errichtete Backstemhaus lieferte der Baumeister Ernst Georg Sonnin - so ist eine Vermutung - der auch die Hamburger Michaeliskirehe geplant hat. Schweffel begründete zusammen mit A.F. Howaldt eine Eisengießerei und Schiffswerft in Kiel. Die Aufnahme entstand im [ahre 1907, vermutlich kurz vor dem Abriß des Hauses. Es stand in der ehemaligen Straße Klinke 2. Die Straße im Vordergrund ist die Holstenstraße, die nach dem Abbruch des Schweffelhauses verbreitert werden konnte.

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S chweffelbaus

20 Am Alten Markt befand sich auch das ehemalige, 1596 errichtete Rathaus der Stadt Kiel, bevor ein neues, größeres Rathaus von 1905 am Neuen Markt errichtet worden ist. Das alte Rathaus stand an seinem Standort seit dem Mittelalter und wurde in gotischen Bauformen errichtet. Das einstöckige Gebäude mit Spitzdach zeigt im Erdgeschoß Spitzbogen an Fenstern, Torbogen und Türen. Der Mittelteil des siebenzeiligen Hauses wurde zur Marktseite als Risalit hochgezogen und schließt in zwei Ecktürrnchen und wehrhaften Zinnen horizontal nach oben ab. Über dem linken Torbogen im Erdgeschoß weist ein Schriftzug auf den Ratswem-

keller hin. Links des Hauses zweigt vom Alten Markt die Holstenstraße ab.

21 Durch die verkehrsreiche Straße Fleethörn führt der Blick zum Rathaus mit dem hohen Rathausturm. Zwei Straßenbahnen - vorn linie 1 - durchfahren die Straße. Die hintere Straßenbahn kommt aus der Willestraße. Vor dem Rathausturm links fillt das mitTürmchen bekrönte Iugendstilhaus auf. Ein Schriftzug weist auf die Zeitung 'Kieler NeuesteAnzeigen'heute Kieler Nachrichtenhin. Die Karte trägt auf der Rückseite das handschriftliche Datum vom 2. Juli 1938.

22 Der Alte Markt von Kiel war vom regen Verkehr frequentiert. Taxen und Straßenbahnen, die hier auf der Aufnahme zu sehen sind, weisen deutlich daraufhin. Die Gebäude sehen sehr stattlich aus und wurden im Erdgeschoß als Kaufmannsläden geführt. In der rechten Bildhälfte erkennt man den Namenszug Georg Uhlmann, der in diesem Gebäude eine Konditorei und ein Café unterhielt. Sehr wirkungsvoll sind die stattlichen Gebäude mit ihren abwechslungsreichen Fassaden.

23 Die persianischen Häuser beherrschen die Sûdostseite des Alten Markts. Die vierstöckigen Fachwerkhäuser verdecken die nördlichen Seitenschiffe der St-NikolaiKirche. In den rechten beiden Giebelhäusern sind in der unteren Etage die Samenhandlung von Joh. Eckardt und der Tabakladen van G. Schrnidt eingerichtet. In der linken Bildhälfte stehen gründerzeitliehe Bauten. Hinter dem dritten Gebäude von links zweigt die Schloßstraße ab in Richtung Schloß. Die Karte trägt auf der Rückseite das handschriftliche Datum vom 26. September 1926.

24 Von Nordwestennach Südosten führt der Bliek ûber den Alten Markt zur St.i Nikolai-Kirche, deren gotischer Backsteinbau die Bildmitte beherrscht. Davor erkennt man die vier kleinen perstanischen Fachwerkhäuser. Nur eins von ihnen ist ein Traufhaus, während drei dieser Gebäude Giebelhäuser sind. Das Gebäude rechts vorn ist das Alte Rathans. das heute nicht mehr vorhanden ist.

25 Diese alteAnsicht zeigt die St.-Nikolai-Kirche und die 1632-1638 errichteten persianischen Häuser, die als vorkragende Fachwerkhäuser vor der Kirche stehen. Die untere

Etage umfaßt große Schaufenster mit Geschäftsraumen, Hinter den persianischen Häusem erkenrit man die nördlichen Seitenschiffe der St.-Nikolai-Kirche. Die persla-

nischen Häuser wurden als Packhäuser errichtet, um Waren eines beabsichtigten Handels mit Persien zu lagern. Dieser Persienhandel war eine Fehlplanung.

26 VonAlt Kiel sind bis auf wenige Reste, zurn Beispiel des Klosters, keine architektonischen Zeugen bis in unsere Zeit herübergerettet worden. Die Abbildung zeigt die Zeichnung eines vorkragenden Fachwerkhauses in der vom Alten Markt zurn Kleinen Kiel führenden Haßstraße. Auch dieses Gebäude mit Fachwerk und Holzpalmetten ist heute nicht mehr vorhanden.

ALTES HAUS IN DER HASSSTRASSE.

27 Eine Idylle von Alt Kiel bildet diese historische Aufnahme ab. Sie zeigt die Kûterstraße/Ecke Faulstraße. Das alte Fachwerkhaus stand als Eckhaus, hinter dem weitere Fachwerkhäuser in der Faulstraße zu erkennen sind. Links steht ein verputztes Haus, das eine moderne Hausgeneration andeutet. Auf der mit rechteckigen Pflastersteinen ausgelegten Straße schauen viele Kinder in die Kamera des Fotografen, was zu damaliger Zeit eine interessante Abwechslung im Kinderalltag war.

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)(ütertor - Tau/strasse

28 Das Kütertor schloß die Kieler Altstadt nach Westen zum Kleinen Kiel hin ab. Kurz vor dem Brand am pfingstsonnabend, dem 4-.Juni 1927, wurden die Mühlengebäude als Obstspeicher genutzt. An der Straße erfolgte auch der Verkauf der Früchte, die auf den erkennbaren Tischen lagen. Das Besondere an der Mühle am Kirtertor war, daß sie als Windmühle sechs Flügel hatte. Die Postkarte wurde am 16. März 1929 abgestempelt, fast zwei Iahre nach der Zerstörung dieses Mühlenbetriebes.

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