Kirchberg in alten Ansichten

Kirchberg in alten Ansichten

Auteur
:   Johannes Decker
Gemeente
:   Kirchberg
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6531-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kirchberg in alten Ansichten'

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69 Beachtenswert auf dieser Stadtansicht aus dem [ahre 191 0 ist die Gasanstalt. Sie wurde auf dem Gelände des ehemaligen Stadtteiches 1871 in Betrieb genommen. Am

19. Februar 1868 konstituierte sich unter Vorsitz von Bürgermeister Ferdinand Querner der Actien- Verein zur Errichtung einer Gasbeleuchtungs-Anstalt'. Im [ahre 1912 produzierte die Gasanstalt 288000 Kubikmeter Gas und nahm 46 000 Mark ein. Davon konnten 'nach Vornahme reichlicher Rücklagen und Abschreibung der Stadtkasse

8 201,12 Mark überwiesen werden'. 195 Gasuhren waren aufgestellt worden, 624 Gaskocher sowie 133 andere Gasapparate im Gebrauch und

die Stadt wurde nachts von

1 2 1 Gaslaternen beleuchtet. Als Denkmal erinnert heute nur noch die Esse der Kokerei an die Zeit des 'Stadtgases'.

70 Mit einem Kilometer Länge galt die Bahnhofstraße als Meßlatte kindlicher Entfernungsvorstellung. Auf der Ansichtskarte von 1916 ist ihr schönsterTeilabschnitt zu sehen. Die weiße ]ugendstil- Villa, vor der ]ahrhundertwende errichtet, strahlt als Sparkassengebäude heute wieder so, wie zur Gründerzeit. Der parkähnliche Garten des Herrn Kommerzienrates Richard Doerfel wurde Opfer betrieblicher Erfordernisse. Neben Kirchbergs Textilprodukten waren Doerfels Heizungsanlagen weltweit bekannt. Die Semperoper in Dresden, Zarenpaläste in St. Petersburg sowie Einrichtungen in China wurden schon lange vor

1900 mitWärme- und Lüftungseinrichtungen aus Kirchberg umgerüstet. Pässe

von Monteuren mit Visastempeln vieler Länder geben noch heute Kunde davon.

Klrchberg i. Sa.

Bahnhofslrasse.

71 Der Blick vom Ottensberg ist auf Kirchbergs ältesten Industriestandort gerichtet. Straße und Eisenbahn folgen der Schleife des Rödelbaches, die sich um den 'Tlarnrnerhof' windet. Um 1400 wurde hier ein Hammerwerk zur Roheisengewinnung betrieben. Es gehörte den Familien Krotzsch, die urkundlich schon 1503 alsWaffenschmiede nachweisbar sind. Im Iahre 1533 stellt die Familie mit Erhardt Krotzsch den Bürgermeister Kirchbergs. Rudolph von der Planitz, Herr der Herrschaft Wiesenburg, beauftragt ihn 1528 von

sechs angesehenen Bürgern 60 Gulden einzutreiben für 42 Scheffel Malz und 1 8 Scheffel Korn, die der 'Planitzer' zum Bierbrauen der Stadt bewilligt hatte.

72 Die 'Handwerksfarb' vor der ehemaligen Walkmühle im [ahre 1928. Schon lange vor der Reformation hatte die Tuchmacherei ihren Weg von Zwickau nach Kirchberg gefunden. Im [ahre 1 570 erhalten die Tuchmacher eine Handwerksordnung und bilden eine Zunft. 1592 kauft die Tuchmacherinnung vom Rat der Stadt Zwickau, dem zu dieser Zeit die Herrschaft Wiesenburg gehörte, für 600 meißnische Gulden die Walkmühle am Quirlsberg. 1610 werden vom Zwickauer Stadtrat die Kirchberger Innungsartikel bestätig

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