Kirchen in alten Ansichten Band 2

Kirchen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Thomas Leginger
Gemeente
:   Kirchen
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4715-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kirchen in alten Ansichten Band 2'

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50. Kahnpartie auf der Sieg bei der Sigambria. 'Voyageure' ließen sich - ganz der Naturbetrachtung hingegebenin ihren Kähnen über die Au bis zur Mühle treiben. Die Mitglieder des Rudervereins maßen ihre Kräfte in zahlreichen Wettkämpfen, die von der Kahnstation längs der Chaussee, einer herrlichen Allee, bis zum Deutschen Haus in Betzdorf führten. Aber was gab es Schöneres, als eine Kahnpartie mit der geliebten Braut? Ein romantisches Plätzchen zu finden war nicht schwer. Die Gewässer des Siegflusses und Asdorfbaches wiesen einen verhältnismäßig reichen Fischbestand auf: Hecht und Aal, Karpfen und Forelle, Barbe, Esche, Schleye, den Weißfisch und die Grundeln. Lachse und Salme aber erreichten nur selten zur Laichzeit die hiesige Gegend. Die Erlaubnis zur Ausübung der Fischerei war für den Fremden Kurgast leicht zu erlangen.

Nach friedlichen Jahren zogen 1688 wieder Kriegsvölker mit Marketenderinnen, Marodeuren und Haarkräuslern im Gefolge über die alte Poststraße, die von Katzwinkei herüberkornmt und im Asdorftal einmündet. Weil im Kirchdorf gerade die Pest wütete, nisteten sich die Soldaten auf den Höfen im Rußloch und Molsberg ein. Sie angstigten die Mägde, durchsuchten Keller und Speicher und führten das Vieh fort. Jost, der älteste Sohn des Molzbergbauern, soll daraufhin einen der wüsten Fremdlinge erdrosselt haben und mußte fliehen, ohne jernals zurückzukehren. Anne aber, die blühende Tochter des Rußlochhofes, die ihm versprochen war, verlor ob dieses Verlustes und von harter Willkür bedrängt ihren Verstand. In der Sylvesternacht auf das Jahr 1689 zogen sich dichte Rauchschwaden über den ausgebrannten Dörfern Almersbach und Leuzbach zusammen und der Feuerschein beleuchtete den Abzug der fremden Söldner vom Westerwald und der Sieg und ausgeplündert blieben auch die Höfe zurück,

51. Die Vorturnerschaft des Turnvereins Kirchen für das Jahr 1905. Eine Aufnahme vom 9. Oktober 1904: vorne Wilhelm Diehl (links) und Robert Kohlhas; mittlere Reihe (von links) Gustav Meyer, Artur Köhler, Friedrich Hassel (erster Turnwart), EmU Gliß und Jakob Mignou. Hintere Reihe (von links) Eduard Panthel, Bernhard Geil (zweiter Turnwart) und Peter Schneider (Zeugwart).

Auf dern XIII. Gauturnfest, das am 20. und 21. Juni 1908 in Kirchen stattfand, maßen die Sportsleute ihre Kräfte im Sechskampf an Reek, Barren und Pferd, im Stabhochsprung (der damals als amerikanische Neuheit sehr populär war), Stemmen und Laufen sowie Musterriegenturnen.

Das Fest begann am Samstag, nachmittags um halb drei, mit dem Empfang der auswärtigen Turner und Kampfrichter am Bahnhof Kirchen: Wohnungskarten werden gleichzeitig im Gasthof zum Bahnhof abgegeben. Viertel nach drei folgt eine Kampfrichtersitzung im Vereinslokale, dem sich um halb acht (pünktlich) der Marsch vom Biirgermeisteramt im Oberdorf zum Festlokal auf der Sigambria anschließt. Dort abends Jubelfeier des Turnvereins, woran sich sämtliche Vereine Kirchens mit einem Militärkonzert, tumerischen und theatralischen Vorstellungen und Chorgesängen beteiligen: Der Sonntag (21. Juni) beginnt mit dem Weckruf schon um fiinf in der Friihe, denn der Beginn des Einzelwetturnens ist auf sechs Uhr festgelegt. Während des Hauptgottesdienstes wird das Turnen unterbrochen. Um elf Uhr ein Konzert der Kapelle des 9. Fuß-Art.Reg. und Fortsetzung des Wetturnens. Nachmittags um halb zwei Antreten sämtlicher Vereine auf dem Kriegerfestplatz, dem sich Freiübungen, allerlei Vorführungen und das Ringen anschließen. Das Fest endet um halb acht mit der Sieger-

verkûndung und anschließendem Tanz. .

52. Kaum zwei Wochen nach dem Tode des Vaters, wird Heinrich Hermann Kraemer am 12. November 1812 geboren. Nachdem sich die Mutter in zweiter Ehe mit dem P

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