Kirchhundem in alten Ansichten

Kirchhundem in alten Ansichten

Auteur
:   Martin Vormberg
Gemeente
:   Kirchhundem
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2320-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kirchhundem in alten Ansichten'

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29. Das Tor des Hauses Lindemann (Mertens) in Oberhundem zeigt dieses Foto von zirka 1920. Das Haus, das inzwischen abgerissen wurde, mußte zu den ältesten Gebäuden des Dorfes gezählt werden. Diese Vermutung wird durch einen Kupferstich der Ado1phsburg vom Ende des 17. Jahrhunderts bestätigt, auf dem Häuser in der gleichen Bauweise (Stein mit rundbogigem Tor) abgebildet sind.

30. Fast jeder Ort im Sauerland hat ein besonderes Brauchtum, das allerdings im heutigen Zeitalter der Medien auf ein Minimum zurückgegangen ist. So gehört die vorliegende Fotografie, die uns die Gruppe des Harkentanzes in Oberhundem zeigt, zu den historischen Aufnahmen.

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31. Ein typisch sauerländischer, aber heute kaum noch vorkommender Beruf war der des Köhlers. Die Holzkohle wurde viele Jahrhunderte zur Verhüttung der Erze, die in den heimisehen Bergen abgebaut wurden, benötigt, Der abgebildete Meiler wurde in den dreißiger Jahren bei Oberhundem errichtet.

32. So zügig und einfach wie heute war eine 'Reifenpanne' in früheren Zeiten nicht zu beheben, wie das Foto zeigt, auf dem der Schmied Anton Brüggemann aus Oberhundem abgebildet ist.

33. In Oberhundem war es um die Jahrhundertwende Mode, Gruppen- oder Familienfotos im Hof der Adolphsburg anfertigen zu lassen. Auf diesem Foto, das um 1890 entstand, sind die Familien Färber abgebildet.

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34. Abseits größerer Straßen und Fernverbindungen, an der Grenze des ehemaligen Herzogtums Westfalen zu dem Fürstentum Nassau-Siegen und der Grafschaft Wittgenstein, liegt der Ort Heinsberg. Eine wesentliche strukturelle Verbesserung der Ortslage brachte erst der Bau der Eisenbahnlinie Altenhundem-Birkelbach. Daraus erklärt sich, daß über Jahrhunderte hinweg für die meisten Bewohner des Ortes die Land- und Forstwirtschaft die Existenzgrundlage bildete. Die abgebildete Ansicht des Ortes wurde vor dem Jahre 1908 aufgenommen.

35. Die Pfarrkirche des Dorfes Heinsberg wurde im Jahre 1700 im Stil der Renaissance (Barock) erbaut. Diese Außenaufnahme aus dem Jahre 1901 ist in dem Buch 'Die Bauund Kunstdenkmäler des Kreises Olpe' von A. Ludorff erhalten.

36. Sieht man die weiten Wiesen und Felder, mit denen das Dorf Niederalbaum um die Jahrhundertwende umgeben ist, möchte man annehmen, daß sich die Bevölkerung hauptsächlich von der Landwirtschaft ernährte. Eine wichtige Einkommensquelle war für die Albaumer allerdings auch der Bergbau von Silberg und Varste. Die Bergleute mußten den ungefähr sechs bis sieben Kilometer weiten Weg zu ihrer Arbeitsstätte täglich zu Fuß zurücklegen. Verständlich ist es, daß die Bergleute auf diesem Weg einen guten sauerländischen Korn nicht verachteten.

37. Schmucke Fachwerkhäuser waren um 1900 noch in Oberalbaum zu sehen. Wie bei Niedera1baum sind auch hier großflächige Wiesen und Felder zu erkennen.

38. Auch die Eisenbahnlinie von Altenhundem nach Birkelbach, die unterhalb Böminghausen vorbeiführte, vermochte es nicht, diesen Ort aus seiner Abgeschiedenheit herauszureißen. Das Foto entstand vor 1905.

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