Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 1

Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Helga Walter
Gemeente
:   Kitzingen am Main
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2416-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 1'

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29. Zweimal in seiner Geschichte seit Beginn des Baues im Jahre 1416 brannte der Turmhelm der katholischen Pfarrkirche St. Johannes ab: 1737 durch Blitzschlag, danach erfolgte der Wiederaufbau unter Anleitung von Balthasar Neumann. Zu Beginn unseres Jahrhunderts wurde er wiederum zerstört. In den Annalen der Freiwilligen Feuerwehr Kitzingen ist zu lesen: 1901. Am 28. Februar nachts gegen 1 Uhr brach im Ehemannbräu (der heutigen Biirgerbräu} in der Mälzerei ein Brand aus, wohl der größte seit langer Zeit. Das brennende Malz erfaßte auch den Turm der St. Johanneskirche, der leider nicht gerettet werden konnte. Sieben auswdrtige Feuerwehren waren herbeigeeilt: Buchbrunn, Hohenfeld, Hüttenheim, Mainbemheim, Marktsteft, Obernbreit und Sulzfeld. Der Turm fing gegen halb 12 Uhr an zu brennen. Bald stûrzten das Turmkreuz und die Kugel mit donnerähnlichem Aufschlag auf den Boden und nun stand die mächtige Kuppel in hellen Flammen, weithin die große Gefahr fiir das Gotteshaus verkûndend. Eine Stunde spëter schmolzen die Glocken. Die Kirche selbst und die Nachbarhduser konnten gerettet werden.

30. Von der katholischen Pfarrkirche St. Johannes zur südlichen Inneren Stadtmauer laufen parallel die beiden Kirchgassen, die Obere und die Untere. Beide weisen, vom Angriff verschont, alte Häuser auf, die heute zum Teil renoviert sind und nur noch vereinzelt die charakteristische Fachwerkkonstruktion erkennen lassen. Unser Bild zeigt links das Eckhaus zum Klosterbauhof.

31. Die Günthershöfe waren dem Namen nach ursprünglich als geschlossenes Besitztum einem Adelsgeschlechte gehörig, später wurden sie in 25 Bauparzellen aufgeteilt. Der malerische Winkel zwischen der Oberen und Unteren Kirchgasse hat sich sein verträumtes Aussehen bis in unsere Zeit bewahrt.

32. Einen Urnzug mit einem Pferdegespann vor genau einhundert Jahren, am 18. August 1883, veranschaulicht unser Foto. Modernisierungsmaßnahmen bestimmten den Abbruch des Schäfer's Hauses Nr. 550, am Sixtenberglein, der sogenannten 'Schäfer's Insel', gelegen. Der Platz wurde in Erinnerung an den Bayernkönig Ludwig 1. (1825-1848) zum 'Königsplatz' umgestaltet.

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33. So präsentierte sich die einstige 'Schäfer's Insel' einige Jahre später. Der 'Königsplatz" wurde mit einem Obelisken, einem Monumentalbrunnen und Bäumen und Sträuchern geschmückt. Im Norden ist ein Teil der Luitpoldstraße zu sehen, die den Namen des Prinzregenten trägt, der von 1886 bis zu seinem Tode am 12. Dezember 1912 für seine geisteskranken Neffen Ludwig Il. und Otto regierte. Heute fehlen die turmartigen Aufsätze des Brunnens aus rotem Sandstein.

Xönigsp/atz.

34. Der Bliek vom Königsplatz gen Südosten ist in etwa auch heute noch der gleiche. Im Hintergrund sind links der Deuster-Turrn und rechts Dach und Turm der Petrinikirche zu sehen. Im Vordergrund steht der Obelisk zu Ehren Ludwigs I. Ursprünglich befand sich auf halber Höhe des Denkmals aus rotem Sandstein eine Marmorbüste des Königs, deren Verbleib uns unbekannt ist,

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Jjiick auf J{,rzingen yom Schützenhaus

35. Diese Postkarte zeigt uns einen Bliek auf Kitzingen vom Schützenhaus am Steigweg. Beim Luftangriff wurde die Gegend der Bahnhofsanlagen besonders hart getroffen; so wurden auch die Häuser hinter den Bahngleisen - auf unserer Aufnahme - völlig zerstört. Im Vordergrund befindet sich der schienengleiche Bahnübergang zur Kaltensondheimer Straße. Hier ereignete sich am 2. Osterfeiertag 1902 ein folgenschweres Unglück, als ein Güterzug auf einen Rangierzug auffuhr. Die Gleise wurden später untertunnelt.

36. Der Betrachter genießt vom Eselsberg ein unverändert anmutiges Bild von Kitzingen. Über die Dächer und Türme hinweg fällt der Bliek auf den Schwanberg, der durch eine Legende mit der Geschichte Kitzingens eng verknüpft ist,

37. Eine der malerischsten Straßen Kitzingens ist heute wie einst die Alte Poststraße. Dieser historisch bedeutsame Weg knüpfte die Wein- und Handelsstadt Kitzingen mit ihrer Poststation an den ältesten und wichtigsten Thurn- und Taxis' schen Postkurs von den Niederlanden über Köln-FrankfurtWürzburg und Nürnberg nach Wien an. Er war der direkte Weg nach Würzburg: über den Eselsberg, durch eine tiefe Löïsschlucht, die der Erschließung des Neubaugebietes Muldenweg zum Opfer fiel, den Repperndorfer Berg hinan gen Würzburg. Der alte Postweg wurde von der Alten Reichsstraße abgelöst, die einen anderen Verlauf nahrn, nämlich den durch die Würzburger Straße über Repperndorf.

38. Von der ältesten Stadtbefestigung, der Inneren Stadtmauer, welche die heutige Alte Burgstraße, die Kaiserstraße, Luitpoldstraße, Am Stadtgraben, die Kapuziner- und die Schrannenstraße umfaßte, ist allein dieses Stück in der Kapuzinerstraße sichtbar erhalten, Von der äußeren Stadtbefestigung ist am nördlichen Hindenburgring noch ein größeres Stück mit Manerresten und Türmen sowie dem aufgefüllten Graben vorhanden.

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