Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 1

Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Helga Walter
Gemeente
:   Kitzingen am Main
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2416-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 1'

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49. Das alte Bootshaus des Rudervereins, im Jahre 1897 gegründet, wurde am 18. Mai 1925 abgebrochen, wobei die Bootshalle bestehen blieb. 1928 wurde das neue Bootshaus, wie wir es heute kennen, errichtet. Links auf dem Bild sind Fischernetze aufgehängt, ein Anblick, der langst verschwunden ist, Aktive Ruderer stehen in ihrer Sportkleidung vor der Bootshalle. Hinter den machtigen Kastanienbäumen im Hof des Progymnasiums schaut das ehemalige Deuster-Schloß hervor.

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50. Das Erziehungswesen weist in unserer Stadt eine lange Tradition auf. Die abgebildete Festkarte berechtigte zur Teilnahme am Mitschülerfest der Königlichen Realschule Kitzingens im Jahre 1911. Das Gebäude wurde im Jahre 1871 als 'Gewerbeschule' eingeweiht. Im Festprogramm werden Lokale genannt, die manchen Lesern aus der Jugendzeit bekannt sind: Samstag abends Festkommers im Saalbau des Fränkischen Hofes, Sonntag vormittags Frühschoppen im Garten des Josefshauses, nachmittags Gartenfest mit Tanz im Kolosseum, Montag Frühschoppen bei Neeser, am Nachmittag ein Ausflug zum 'Hausberg Kitzingens': mit der Bahn nach Iphofen und zu Fuß zum Schwanberg.

51. Die 'Sachsenbärbel', Barbara Kühnert, fährt an ihrem 100. Geburtstag, dem 21. Oktober 1902, begleitet von Dekan Müller, Herrn Schäffel und Schwester Marie, durch die Stadt. Die Bevölkerung nahm an diesem Ereignis lebhaften Anteil. So erinnert sich ein Kitzinger Apotheker an die Erzählung seines Großvaters, der sich als Knabe sehnlichst gewünscht habe, seine Großmutter möge den gleichen Jubeltag erleben, damit er bei einer solch spektakulären Kutschfahrt teilnehmen könne. Unser Foto entstand im Glacis mit dem Falterturm im Hintergrund. Barbara Kühnert starb am 4. Dezember 1908 im gesegneten Alter von 106 Jahren.

52. Das einstige Hotel 'Zum Roten Ross' in der Ritterstraße ist ein stolzes Kapitel in der Geschichte der Kitzinger Gastronomie. Die Werbezeilen auf der Rückseite unserer Postkarte aus dem Jahre 1914 lassen den Komfort ahnen, den Kitzingen seinen Gästen bot: 'I. Hotel am Platze, Elektr. Licht, Telefon, Zentralheizung, Omnibus am Bahnhof, Bader, Auto-Garage.' Denkwürdige Daten des Hauses spiegeln nicht nur die Stadtgeschichte wieder: im Keller wurde einst die deutsche Kaiserkrone auf der Durchreise nach Frankfurt am Main zur Krönungsfeier aufbewahrt. Seit 1936 ist hier die Hauptverwaltung der Firma Gauer, die im Jahre 1885 am Marktplatz im Hause einer seit 1834 bestehenden Nagelschmiede gegründet wurde.

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;Yfarkt-Strasse

53. Das Gebäude, in dem einst das Gasthaus 'Zum Schwarzen Bären' untergebracht war, prägt noch heute das Bild des Marktplatzes. Der dreigeschossige stattliche Bau, mit hübscher Fassade und schonen Fensterleibungen, steht gegenüber dem Rathaus. Das Erdgeschoß wurde zu einem Lebensmittelmarkt umgebaut. Auf unserern Bild ist mit der Lupe über dem Portal der Name des Besitzers zu erkennen:

Johann Neubert. Das Gasthaus wird in Adam Kleinschroth's Chronik erwähnt. Er berichtet unter dem 2. Oktober 1802, daß sein Vater es von dessen Schwager Conradi für die Summe von 3900 fränkischen Gulden, jedoch ohne Mobiliar, gekauft habe. Es war bis zum Jahre 1846 die 'Kleinschroth's Gastwirtschaft', bis das Unternehmen in die Mainstockheimerstraße umzog.

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54. Ein Bliek auf die Alte Burgstraße zeigt schöne alte Häuser, die alle den Krieg heil überstanden hatten. In der Nachkriegszeit wurden Fassaden modernisiert und das Eckhaus zur Schrannenstraße wurde jüngst durch einen Neubau ersetzt. Die Geschäfte tragen Namen, die nur noch alteren Mitbürgern bekannt sind. Das Verkehrsaufkommen unserer Tage ließ die idyllische Beschaulichkeit von einst mitsamt der Baumreihe in der Alten Burgstraße und der Schrannenstraße vergehen.

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55. Auf dem Wege von der Alten Burgstraße nach Etwashausen treffen wir hier auf das 'Nieser-Haus', Es ist das Eckhaus zwischen Schrannenstraße und Alter Mainbrücke, einst Tabak- und Kolonialwarenhandlung des Caspar Nieser. Die malerische Häuserreihe existiert allerdings nicht mehr in dieser Form. Die beiden Häuser daneben mußten 'modernen' Bauten weichen und durch das Erdgeschoß des 'Nieser-Hauses' führt heute eine Fußgänger-Passage. Auf der linken Seite befindet sich - nicht sichtbar auf dieser Aufnahme - das Gebäude des einstigen Gasthauses 'Zum Goldenen Stern'. Beide Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

56. Auch die Vorstadt Etwashausen, 'Ottwinshausen', war von einer Mauer umgeben mit malerischen Toren. Von den insgesamt fünf Tortürmen, welche die Straßeneinfahrten schützten, wurden alle bis auf einen abgebrochen. Unsere Aufnahme stammt aus dem Jahre 1891, als der Umbau der Mainbrücke beschlossen wurde. Im Jahre 1892 wurde das 'Brückentor' oder 'Maintor', das unter Fürstbischof Karl Philipp von Greiffenklau (1749-1754) erbaut worden war, abgerissen.

57. Das Großlangheimer Tor, im Jahre 1565 von Markgraf Georg Friedrich dem Älteren zu BrandenburgAnsbach erbaut, besteht noch heute. Es ist ein quadratischer dreigeschossiger Bau mit einem Pyramidendach und rundbogiger Durchfahrt. Auf unserern Bild ist das unregelmäßige Bruchsteinmauerwerk zu sehen und ebenfalls der Zugang zum zweiten Geschoß mittels einer Holztreppe. Zur Vergangenheit geworden ist lediglich das Fuhrwerk mit dem Kuhgespann.

58. Eine Aufnahme des einstigen Fotohauses Rank aus Kitzingen aus dem Jahre 1927 zeigt den 'Schwarzacher Thor Thurm' in Etwashausen von der Außenseite der Stadtmauer. Auch er wurde wie das Brückentor im Jahre 1892 abgebrochen.

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