Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 2

Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Helga Walter
Gemeente
:   Kitzingen am Main
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4854-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 2'

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19. Das Rathaus wurde hier von der Rückseite aus, der Kaiser- WilhelmStraße, aufgenommen. Daneben erhebt sich der 39 m hohe Marktturm, der einst durch ein Tor mit dem Rathausbau verbunden war. Der frühere Wachtturm der inneren Stadtmauer war Domizil des Türmers, besaß ein Gefängnis und den Pranger. Heute dient er als Zentralarchiv der Deutschen Fastnacht.

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20. Kitzingen in schwerer Zeit: Einen Appell an die Solidarität der Volksgerneinschaft im Ersten Weltkrieg stellte die Einrichtung der sogenannten HindenburgNägel dar. Für jede Spende, deren Betrag in einer Liste eingetragen war, wurde ein Stift in das Stadtwappen geschlagen. Das Foto stammt aus dem 'Atelier Hentzschel Kitzingen - Wörthstr. 10'.

21. Die katastrophale wirtschaftliche Situation der Nachkriegszeit zwang auch Kitzingen. zur Überbrückung der finanziellen Schwierigkeiten, Notgeld herauszugeben. Ein Fünfhunderttausend-Mark-Schein war nichts Außergewöhnliches, gab es auf der Höhe der Inflation sogar 1Billion-Scheine, die heute eine numismatische Rarität sind. Die Kaufkraft änderte sich von Tag zu Tag, man erhielt nur noch einfache Dinge des täglichen Lebensbedarfs,

22. Nicht wiederzuerkennen ist die Herrngasse von früher, bevor der Luftangriff die schönen alten Häuser in Trümmer legte. Lediglich der Bliek auf das heutige Möbelhaus Amendt und den Laden der Samen zucht Fetzer ist vertraut.

23. Mitten in der Innenstadt liegt der große Gebäudekornplex der ehemaligen Thomas Ehemann'schen Bierbrauerei, der heutigen 'Bürgerbräu' . Thomas Ehemann lag als Bürgermeister das Wohl der Bewohner am Herzen. So errichtete er in seinem Hof einen Kindergarten. Auf dem Bild aus der Zeit von 1870 sind die Tore zur Herrnstraße und auf dem Bild rechts - zur Oberen Kirchgasse gut zu erkennen. Das Eckhaus im Vordergrund - zwischen Oberer Kirchgasse und Klosterbauhof - ist, heute frei von Putz, eines der schönsten Fachwerkhäuser .

24. Was wäre Kitzingen ohne Fässer? Fässer, 'hübsch groß und dick' - wie es Richard Rother auf einer Glückwunschkarte formulierte - für Wein, Bier und auch nordamerikanischen Whiskey, ehemals hergestellt von der 1843 gegründeten Ersten Kitzinger Faßfabrik Andreas Klein. Die historische Aufnahme mit einem Pferdegespann entstand auf dem Fabrikgelände zwischen Wörthstraße und Glauberstraße.

25. Das 'Förtsche Haus' in der Oberen Kirchgasse an der Ecke zur Grabkirchgasse, Messnerhaus der katholischen Pfarrkirche St. Johannes, ist hier mit seiner Stuckverkleidung nicht als außergewöhnliches Fachwerkhaus zu erkennen. Zum Fenster im ersten Stock schaut just Barthel's Vater heraus. Über der Türe ist ein Emailschild 'Devotionalienhandlung von Johannes Förtsch' angebracht, an den Häusern daneben die Inschriften eines Schneidermeisters sowie eines Sattlers und Tapeziers. Die Fotografie trägt den verblichenen Stempel 'Hans Alberti, Militär- und ... Photograph Kitzingen a. Main'.

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26. Ausweis Nr. 22 der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz Kitzingen a.M. gehörte Bartholomäus Förtsch. Kolonnenführer war, auch noch in den Jahren des Zweiten Weltkriegs, Dr. Lamm, der vielen Kitzingern ans Licht der Welt verhalf. Segensreich war sein Wirken bis zu seinem tragischen Tod nach Kriegsende.

27. Vor dem alten Krankenhaus, das im Ersten Weltkrieg auch als Lazarett diente, stellten sich im Jahre 1918 Personal und Patienten zu einern Gruppenbild. Rechts neben dem Fenster in der Mitte steht im Arztkittel Hofrat Dr. Wilhelm Schuster, Chefarzt des Krankenhauses, rnit seinem unverkennbaren Spitzbart. Als Vierten von links in der mittleren Reihe sehen wir - ebenfalls im weißen Kittel - Barthel Förtsch, von 1913 bis 1958 Mesner der katholischen Pfarrkirche, der als Rotkreuz-Sanitäter dem Chirurgen assistierte.

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28. Eine Postkarte aus dem Jahre 1925 vom Gautumfest in Prichsenstadt gehört zu den Bestanden des Stadtarchivs. Nur ein Name ist auf der Rückseite vermerkt: Valentin Knott, der die Fotografie der Stadt Kitzingen schenkte. Vielleicht erkennt einer unserer Leser einen Vorfahren?

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