Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 2

Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Helga Walter
Gemeente
:   Kitzingen am Main
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4854-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 2'

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39. Das Foto zeigt die 'Hedwigsglocke' nach dem Guß im Jahre 1912. Sie war ein Geschenk der Familie von Deuster an ihre Kirche. Allabendlich um 21 Uhr hörte man ihren tiefen Klang bis in das Steigerwaldvorland. Mit vielen anderen Glocken teilte sie im Zweiten Weltkrieg das Los der Einschmelzung. Dank der Spendenfreudigkeit der Bevölkerung wurde sie als 'VaterUnser-Glocke' nachgegossen.

40. Ungewöhnlich zeigt sich der von breiten Baumkronen überschattete Platz in der Landwehrstraße. Die Linden sind noch kleine Bäumchen. Zwischen den alten Häuschen erhebt sich das Gotteshaus der israelitischen Kultusgemeinde, die Synagoge. Sie wurde 1883 eingeweiht, in der Reichskristallnacht am 11. November 1938 schwer zerstört. Das Innere des Baus sowie die beiden Zwiebeltürme wurden ein Raub der Flammen.

41. Diese Aufnahme - ein Bliek in den Sakralraum - vermittelt uns einen Eindruck der reichen Innenausstattung. Große Hoffnung und Dankbarkeit drückten sich in der Urkunde, die in den Grundstein gelegt wurde, aus: ... Der Wohlthaten Gottes wollen wir gedenken nach allem, was Er uns erwiesen, und Ihm danken für seine große Gnade, daß auch wir Israeliten unter dem Scepter der biederen und gerechten Regenten Bayerns friedlich und glûcklicli leben und gleiche Rechte mit unseren nichtjüdischen Brüdern haben ...

42. 'Kleinod sakraler Baukunst' wird die von Balthasar Neumann, dem bedeutenden Barockbaumeister, erbaute Kreuzkapelle in Etwashausen genannt. 1745 wurde sie mit großen Festlichkeiten eingeweiht. Sie wird in unseren Tagen nicht nur mit Gottesdiensten, sondern auch mit Kirchenkonzerten neu belebt.

43. Ein altes Fachwerkhaus stand einst am Ende der Kaiserstraße, zwischen Unterer Bachgasse und Würzburger Straße. Links beginnt das Krainberggebiet, das fast vollständig dem Luftangriff zum Opfer fiel. Nur wenige Häuser, so dasjenige im Hintergrund an der Lindenstraße, überstanden die Katastrophe.

44. Eine Idylle, die auch zur Vergangenheit gehört, wurde glücklicherweise festgehalten: Ein Lindenbaum an der Ecke Krainberg und Lindenstraße.

45. Vom gleichen Standpunkt aus - die kahlen Äste der Linde ragen rechts in das Motiv hinein - wurde der Krainberg aufgenommen, sich zur Kaiserstraße hinunterschlängelte.

46. Der Zahn der Zeit hatte, wie man sieht, an den alten Häusern genagt. Von einer Ecke der Unteren Bachgasse fällt der Bliek über das Häusergewirr , das sich den Krainberg hinaufzieht, auf die schiefe Haube des Falterturms.

47. Eine der malerischsten Straßen war die Alte Poststraße. Was die Bomben verschonten, wurde - nicht immer stilgerecht - renoviert oder gänzlich modernisiert. Das Sträßchen war durchwegs gepflastert, dabei wurden natürlich auch die Regenrinnen nicht vergessen. Sehr hübsch fällt der Bliek am Ende der Gasse auf den Marktturm und die Türme von St. Johannes und des Spitals.

KITZI 'GEN a. M, - Stadtpost.

48. Kitzingen war eine wichtige Poststation im Thurn- und Taxis'schen Postkurs von den Niederlanden über Köln-Frankfurt-Würzburg nach Nürnberg-Wien. Die heutige Stadtpost war die Posthalterei. Dort wurde die Feuerwehrübung auf unserem Foto durchgeführt. Interessant ist das erste Haus rechts an der Fischergasse, dessen Fachwerk heute freigelegt ist.

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