Kitzscher in alten Ansichten

Kitzscher in alten Ansichten

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Kitzscher
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5458-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzscher in alten Ansichten'

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9. Auf dem Foto aus dem Jahre 1930 sehen wir eine 'Reitschule' im Garten der Kitzscheraner Gaststätte 'Zum wilden Mann'. Zu jedem Schützentest traf der Besitzer dieses Kinderkarussells extra aus Lobstädt ein. Nach dem Aufbau wurde von den Erwachsenen ein Erinnerungsfoto gemacht. Sie setzten sich dazu auf Schwein, Ziege und Pferd. Der Spaß ging zu Lasten der Frau des Karussellbesitzers, die mit ihrer Muskelkraft das Gerät in Bewegung setzte. Wir sehen: alto Traufeller, Herbert Quellmalz, N.N., askar Hülse, N.N. und an der Leiterden Sohn des Karussellbesitzers.

10. Schlachtfest war auch für einen Dorfgasthof ein herausragendes Ereignis. Eigens dazu kam in den 'Wilden Marm' naeh Kitzscher der Hausschlächter Otto Traufeller aus Gestewitz. Wir sehen ihn hier an der Wurstmaschine. Die Wurstrnasse wurde mirtels einer Kurbel im Zylinder verdichter und in die peinliehst gesäuberten Därme gefüllt. Nach dem Kochen und Brühen der Würste blieb die 'Wurschtsuppe für die Anwohner eine zusätzliche kosteulose Bereicherung des Abendessens. Mil Milchkannen und geschlossenen Gefäßen wurde diese bei Glöckners abgeholt. (Foto: Hans Müller , Flößberg - Bad Lausick. )

11. So begab man sich 1912 in Kitzscher auf große Fahrt. Voller Stolz präsentiert auf dem Foto der 15jährige Fritz Spranger sein Fahrrad. Solch ein Besitz war in der damaligen Zeit etwas Besonderes. Da konnte man sich auch in seinem besten Anzug, vervollständigt durch weiße Hemdbrust, Stehkragen und Binder, zeigen. Der Hut wurde verwegen aus der Stirn geschoben. Mit dem Fahrrad war man unabhängig und konnte schnell die Kreisstadt Borna oder die Kurstadt Bad Lausick erreichen.

12. Das ist das Grundstück von Hermann Hanschmann in Kitzscher Ende der zwanziger Jahre. Es lag an der Hauptstraße und natte die Nummer 21. Irn Vordergrund sehen wir Richard Hanschrnann, Helmut Hanschmann, Alfred Jahn und Walter Spranger. Im Erdgeschoß des Hauses befand sich die Schuhrnacherwerkstatt, in der Hermann, später Heirnut Hanschmann, mit Ahle und Löffelraspel so manchen Schub wieder in Ordnung brachten. Auch neue Schuhe wurden hier aufBestellung angefertigt.

13. In Kitzscher, Nr. 50, befand sich die Sattlerei Werchau. Das Haus lag an der Bornaer Straße in der Nähe der Eula-Brücke. Es war für Einwohner Kitzschers nicht nur als Sattlerei, sondern auch als Poststelle bedeutsam. Während sich bis nach der Jahrhundertwende die einzige 'Post- und Telegraphenstation' in Dittmannsdorf befand, konnten sich die Kitzscheraner nun den Weg in die Nachbargemeinde sparen. Der Fachwerkbau wurde 1980 abgerissen und an seiner Stelle ein Eigenheim gebaut. (Optik-Foto, F 985, Heinrich.)

14. Vom Turnverein Kitzscher ist heute nur noch wenig bekannt. Auf dem historischen Foto, das um 1912 entstand, sehen wir inmitten der hell gekleideten Mitglieder des Vereins den Vorstand Max Espenhain. Er sticht durch seinen dunklen Anzug mit weißer Schärpe und weißem Hemd mit 'Vaterrnörder' (enger Stehkragen) hervor. Max Espenhain war der Barbier des Ortes und batte sicher wesentlichen Anteil an der damals modischen Haartracht der Vereinsmitglieder.

15. Hier können wir den Auszug zum Vogelschießen in Kitzscher in den dreißiger Jahren nachvollziehen. Es fand in der Regel in der Pfingstzeit statt. Mit Musik verlassen die Jungen den Schloßhof. Die geschulterte Armbrust erforderte ruhige Hand und sicheres Auge. Auf den 'Pfingstvogel', der auf einer hohen Stange befestigt war, wurde von jedem Schützen mit Bolzen geschossen. Das wiederholte sich, bis der letzte Teil des hölzernen Adlers herabgeschossen war. (Foto: Hans Müller, Flößberg - Bad Lausick.)

16. Das Foto zeigt den Umzug zum Gesangsvereins-Jubiläum 1933 in Kitzscher. Im Bild sehen wir gerade den Turnverein mit der Vereinstahne irn Vordergrund. Im Gesangsverein Kitzscher waren auch die Ortschaften Dittmannsdorf, Braußwig, Eula, Thierbach und Steinbach vertreten. Den Vorstand hatte Emil Bauer , herrschaftlicher Gärtner in Kitzscher, bis in die zwanziger Jahre. Der Zug wird von Ehrenjungfrauen in weißen Kleidern mit Schärpe begleiter.

17. Hier wird in Kitzscher in den dreißiger Jahren ein Dorf- und Kinderfest gefeiert. Der Umzug bewegt sich aus Richtung Schloß kommend in Richtung Bornaer Straße. Wir sehcn eine mit Blumen und Girlanden gcschmückte Kutsche. Rechts neben dem Gesparm läuft Martin Fischer. In der Kutsche sitzen Kinder in loser Folge, wie Erika und Edelgard Fischer, Cousine Latte Fischer und der 'kleine Risse'. Im Bild links sind ein großer Stall und der Teil eines Hühnerhofes zu sehen. An dieser Stelle befindet sich heute eine Bushaltestelle.

18. Die Feldscheune in Kitzscher stand ursprünglich in der Parkstraße, gegenüber der Bäckerei Bahndorf. Sie wurde in den Kreuzungsbereich StockheimlSteinbach verlegt. Leider ist dieses Meisterwerk der Zimmermannsarbeit in den seehziger Jahren abgebrannt. Auf dem Foto von 1933 sehen wir, wie sie für das Jubiläum des Gesangsvereins genutzt wurde. Die Giebelseite ist geöffnct, so daß die Mitglieder und Gäste Zutritt und Sicht vom geschmückten Innenraum erhielten. Auf dem Schild am Giebel lesen wir 'Glück-Auf rnit hellem Klang'.

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