Kitzscher in alten Ansichten

Kitzscher in alten Ansichten

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Kitzscher
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5458-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzscher in alten Ansichten'

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29. Wir blieken in die Straße 'Am Südhang' vom heutigen KindergartenLärchenstraße aus. Zur Zeit der Aufnahme befand sich an dessen Stelle eine Baracke. Die noch niedrigen Bäume zur damaligen Zeit lassen den Bliek frei zur Wohnsiedlung mit ihren typischen Mansardenfenstern. Wir erleben hier den Übergang Kitzschers vom dörflichen zum städtischen Charakter. (Kurt Tänzler, Kitzscher. )

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30. Dieses Häuschen wurde Anfang der zwanziger Jahre gebaut und befand sich am Rande des Wäldchens bei den 'Hubbegärte' (rnitteldeutsch, Hube = Ackerland für Bauern) zwischen Kitzscher und Dittmannsdorf. Durch den Bornaer Realgymnasiallehrer Dr. A. Philipp erbaut, diente es der körperlichen Erholung und, wie aus dem darunterstehenden Vers zu lesen ist, auch der Pflege des Geistes. Oft fanden sich hier an den Wochenenden die Honoratioren Bornas und der weiteren Umgebung zusammen. Bis in die vierziger Jahre hinein fuhr der Cheffahrer der Gesellsohaft LUK (Licht und Kraft) Borna, Josef Jentsch, die Direktoren der großen Industrieberriebe ins Malepartus-Schloß (malepartus = Höhle des Fuchses in der Tiersage ).

31. Diese Lithographiekarte zeigt die reizvollsten Ansichten des alten Dittmannsdorf. Den oberen Teil nimmt die Gesamtansicht des Dorfes ein. Darunter im Blickpunkt sehen wir die Schule, die zeitweilig auch von Kindern aus Kitzscher und Braußwig besucht wurde. Rechts daneben ist die Kirche abgebildet. Links unten ist der Dittrnannsdorfer Gasthof mit anschließendern Tanzsaal und einer Freifläche daver. die zum Verweilen einlädt. Eben fährt eine offene Kutsche mit neuen Gästen vor. Die freie Fläche rechts wurde bis etwa 1905 für Mitteilungen an den Empfänger genutzt. Datum und Jahreszahl brauchte man nur noch zu ergänzen. Wir erfahren, daß die Karte 1900 gedruckt wurde. (Rich. Hauenstein, Altenburg,S.A.)

32. Das Panorama zeigt den Ortsteil Dittmannsdorf aus südlicher Richtung Ende der dreißiger Jahre. Es ist die Ortsseite mit der geringsten territorialen Ausdehnung. Links irn Bild ist die Kirche. Daran schließen sich die langgestreckten Bauerngehöfte von Jacobs an. Sie bilden hinter Sträuchern versteekt den Ortsrand. Darm folgt das Grundstück des Grundbesitzers und Vorstandes des Radfahrvereins Albin Pretzsch mit der Hausnumrner JO.

33. Das ist die Dittmannsdorfer Kirche zu Beginn der dreißiger Jahre. Sie ist eine kleine einheitliche Anlage im Sinne der frühen protestantischen Schloßkirchen und mit der Kitzscheraner Kirche verwandt. 1840 wurden ihr Äußeres und 1960 ihr Inneres restauriert. Das Kirchenschiff ist kreuzgratgewölbt von steinernen Emporen urnzogen. Seit 1853 birgt sie eine der ersten Orgeln des Bornaer Künstlers U. Kreutzbach.

34. Wir sehen auf dem Foto aus dem Jahr 1934 die Bäckerei in Dittmannsdorf. Im Hausflur befand sich der Backofen, in dem der Meister Paul Wiegner das tägliche Brot für die Gemeinde buk. In dem kleinen Laden konnte man auch Gewürze , Essig, Heringe , Bohnerwachs, Schuhcreme und sogar Holzschuhe kaufen.

35. Am 26. Juni 1921 erfolgte die feierliche Einweihung des Dittmannsdorfer Kriegerdenkmals durch Pfarrer Hüttner. Nach Weiherede und Niederlegen der Kränze stimmte der Eulaer Männerchor 'Ich hatt' einen Kameraden' an. Die Inschrift im Eichenlaub. das auf der Sichtseite den Stahlhelm umgibr. lautet: Unseren gefallenen Söhnen und Brüdern, Unter den Jahreszahlen 1914-1918 finden wir folgende Namen: K. Köhler, P. Heyne, R. Börsch, O. Kunze, A. Kertzscher, A. Börsch, O. am Ende, E. Graulich, A. Heyne und O. Kipping. Das querstehende Haus im Hintergrund des Bildes - im Volksmund 'Spittelhaus' genannt - existiert heute nicht mehr.

36. Dieses Foto entstand während des Ersten Weltkrieges im Hof des Gutsbesitzers Gustav Fritzsche , Dittmannsdorf Nr. 2. Er ist rechts im Bild zu sehen. Links neben ihrn steht ein Kriegsgefangener, der dem bäuerlichen Hof zugeteilt war. Links außen sehen wir das Dienstmädchen und rechts neben ihr die Frau des Gutsbesitzers, Milda Fritzsche. In der Mitte stehen ihre Kinder in loser Folge: Linda, Priska, Helrnuth, Lisbeth, Paula und Dora. Im Hintergrund links befand sich der Pferdestall und rechts der Eingang zum Heuboden. Im Erdgeschoß stand der Backofen des Gutes.

37. Dieses Grundstück mit der großzügig gestalteten Hoftoranlage gehörte dem Gutsbesitzer Albin Pretzsch in Dittmannsdorf Nr. 10. Wir sehen auf dem historischen Foto den Besitzer des Gutes (2. von links) mit seiner Frau Martha (1. von links) und den beiden Töchtern Lotte und Rosel, die gleich bekleidet sind. Rechts neben ihnen stehen in loser Folge Paul Kunze , Alfred Mühlner , Martha Wagner und N.N.

38. Das Wäschewaschen war früher eine zeitaufwendige und körperlich anstrengende Tätigkeit, wie man auf dem Foto aus den dreißiger Jahren erkennen kann. Wir sehen Emma Schröder und Charlotte Zimmermann im Grundstück des Schmiedemeisters Erich Zimmermann, Dittmannsdorf Nr. 22. Beide Frauen sind gerade mit dem Wringen der Wäsche beschäftigt. Waschen, Spülen, Wringen - alles geschah in den damals üblichen Holzwannen. Die Wringmaschine, die an der Wanne befestigt wurde, steIlte eine wesentliche Erleichterung der körperlichen Arbeit dar. Auf dem Bild sehen wir links das Wohnhaus und rechts die Schmiede. Das Haus im Hintergrund. Nr. 20, bewohnte damals Frau Liska Mehr. Heute gehört es Frau Erika Weißgerber. (Foto: Steudel, Borna.)

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