Kitzscher in alten Ansichten

Kitzscher in alten Ansichten

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Kitzscher
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5458-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzscher in alten Ansichten'

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39. Das ist der Dreiseithof des Gutsbesitzers und Gemeindevorstandes Oskar Heyne in Dittmannsdorf Nr. 16 um die lahrhundertwende. An das große Wohngebäude im Hintergrund schloß sich unmittelbar das Seitengebäude mit Stallungen und Scheune an. Typisch für die damaligen Bauernhöfe war der riesige Misthaufen in der Nähe der Stallungen. Unrnittelbar daneben befand sich die 'Plumpe ' für das täglich nötige Trinkwasser. Das Anwesen wird heute noch bewohnt.

40. Das Foto aus dem Jahre 1920 zeigt die Frau des Grubenzimmermanns Anton Rink in der Dorfstraße zu Dittmannsdorf. Links ist die Bäckerei und Kolonialwarenhandlung Pa ui Wiegners, Nr. 27f, zu sehen. Rechts hinter dem Zaun beginnt das Grundstück Nr. 28, das der Familie Rink gehörte. Da nicht alle Häuser einen eigenen Brunnen harten, mußten viele das Wasser herantragen. Dazu diente , wie wir auf dem Foto sehen, cin Schulterjoch. an dessen Enden je ein Iü-Liter-Eimer minels einer Kette befestigt war. Es erforderte schon eine gewisse Geschicklichkeit, rnit dern Joch zu gehen, ohne das kostbare Naß zu verschütten.

41. Die Ansichtskarte zeigt den Gasthof Dittmannsdorf um 1905. Eine häufig in dieser Gegend auftretende Bauweise ist das auf einen Bruchsteinsockel aufgesetzte Fachwerk. So herrschte auch bei hochsommerlichen Temperaturen im Gastraum eine angenehme Kühle. Der damalige Besitzer , Emil Schuster. sorgte für gepflegte Getränke und Speisen. An den Gasthof schloß sich der Saal an, in dem die Gemeinde Höhepunkte wie unter anderem Kirmes, Vogelschießen und Hochzeiten beging. Der letzte Privatbesitzer war Max Köhler.

42. Eine zeitaufwendige und körperlich schwere Arbeit war in der Landwirtschaft früher die Getreideernte. Das Getreide wurde mit der Sense gehanen, anschließend gerafft und zu Garben gebunden. Letzteres war vorwiegend Frauenarbeit. Das Foto entstand in den dreißiger Jahren und zeigt Hertha Fritzsche geborene Jahn, in der Dittmannsdorfer Flur beim Raufen und Binden. Die Arbeit zog sich oft über Wochen hin, bis in die späten Abendstunden. Die Mahlzeiten wurden am Feldrand eingenommen.

43. Auf der Ansichtskarte sehen wir auf das Gehöft von Willi Graulich in Dittmannsdorf am 'Milchberg' um 1930. Das Krüppelwalmdach des Wohnhauses, links im Bild, harmoniert mit dem Fachwerkbau. Die lange, quer zum Wohnhaus stehende Scheune mit den kunstvollen Gaupen steht leider nicht mehr. Dieser ehemalige Dreiseithof befindet sich heute im Besitz von Dieter Graulich. (Ideal-Postkarte, AG Dresden.)

44. Sechs junge Dittmannsdorfer Freunde ließen sich um 1925 auf diesem Foto verewigen. Links unten sehen wir den späteren Schmiedemeister des Ortes, Erich Zimmermann, und rechts neben ihm den Sohn des Gutsbesitzers Albin Graulich, Willy Graulich. Neben ihm sitzt Alfred Zimmermann, der später die Schmiede irn Dorf Kieritzsch übernimrnt. Hinter ihm rechts steht Erich Graulich, der Besitzer eines Gutes in Ruppersdorf wird. Dieser Ort mußte später der Braunkohle weichen.

45. Wir sehen hier die Dorfstraße in Dittmannsdorf um 1924. Im Blickpunkt befindet sich das Pferdegespann mit 'Liese und 'Latte' im Kumtgeschirr an der Deichsel. Der 'Ackerwagen' war vielseitig verwendbar. Mit eingesetztem Kasten konnte er zum Einfahren von Kartoffeln , Zwiebeln und Rüben genutzt werden. Die zwischen den Rungen befestigten Spannketten wurden besonders beim Holztransport benötigt. Der Gespannführer mit der alten Reisernütze und einer groben Baumwollschürze bekleidet ist der junge Helmuth Fritzsche.

Schule

46. Das Dittmannsdorfer Schulhaus ruft bei vielen älteren Einwohnern Erinnerungen wach. Um 1900 lehrte hier Kantor Ernst Kleiber, in den zwanziger Jahren O. Dennert. Er gab seinen Schülern unter anderem folgende Weisheit mit aufden Lebensweg: 'Woran man arbeitet, das gewinnt man lieb, und jede Arbeit, in die man seine Seele legt, die entwiekelt und trägt ernpor (Charitas Bischoffi).' Heute besuchen die Dittmannsdorfer Kinder die Schule in Kitzscher oder das Gymnasium in Borna, (Foto-Institut. Dresden - N. 6.)

Villa Heyne

47. Wir blieken auf die Villa des Gutsbesitzers Oskar Heyne in Dittmannsdorf. Das überragende Gebäude entstand 1913. O. Heyne war lange Zeit Gerneindevorsteher und Vorstand des Landwirtschaftlichen Vereins. Heute wird das Haus in vierter Generation bewohnt. (Foto- Institut, Dresden - N. 6.)

48. Auf diesern Foto von 1910 sehen wir den Lehrer Ernst Kleiher mit den Dittmannsdorfer Kindern.!. Reihe: O. Amende, A. Tröbs, W. Börsch, A. Kipping. W. Graulich, M. Kipping. A. Heyne , A. Herfurth. A. Börsch und A. Amende. 2. Reihe: O. Roßbach, W. Eidam, R. Heyne, A. Kertzscher , D. Herfurth, M. Riehle, F. Reichenbach, W. Köhler, A. Rink und O. Tröbs. 3. Reihe: S. Rink, F. Graulich, E. Eydner , L. Weiske , H. Reichenbach, F. Eidam, M. Gründel, F. Zimmermann, M. Gründel und H. Pretzsch. 4. Reihe: G. Heyne, A. Amende, L. Roßbach, ') Strauß, A. Kunze , M. Amende, M. Tröbs, M. Eydner, A. Albrecht und M. Heyne. 5. Reihe: C. Albrecht , A. Kertzscher, E. Verberg, O. Kipping, A. Börsch, O. Kunze, A. Meiner, O. Amende, A. Börsch und A. Amende. (Gebr. Looff, Dresden - A. 28.)

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