Kitzscher in alten Ansichten

Kitzscher in alten Ansichten

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Kitzscher
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5458-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzscher in alten Ansichten'

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49. Hier sehen wir Lina Zimmermann mit ihrer Enkelin Regina Zimmermann sowie Lina Dittrich mit ihrern Enkel Karl-Heinz Rudolf im Grundstûck von Emil Dittrich in Dittmannsdorf. Im Hintergrund das typische Fachwerkhaus, das vorrangig als Wohnhaus, aber auch als Stallung genutzt wurde. Rechts neben der Haustür kann man das 'Hühnerloch erkennen - der Eingang für die Hühner in ihren Stall. Die Holztür im Obergeschoß diente zum Transportieren der Möbcl, die nicht durch den senmalen Treppenaufgang paßten. Das Grundstück wurde Anfang der achtziger Jahre abgerissen. An seiner Stelle ist heute eine Freifläche,

50. Auf dem Foto, das Ende der zwanziger Jahre entstand. können wir den Umzug anläßlich eines Erntedankfestes nachvollziehen. Den Dittmannsdorfer Honoratioren und Bauern folgten die Kinder in Sonntagskleidern. Der hier zu sehende Festwagen zeigt auf seiner geschmückten Plattform 'Schneewittchen und die sieben Zwerge', die durch die Kinder des Dorfes gestaltet wurden. Rechts an der Straße stehen die Wohnhäuser der Familie Böhnert, Köhler, Fischer und Bahndorf. (Foto: Hans Müller, Flößberg - Bad Lausick.)

51. Einen knappen Kilometer von Dittmannsdorfentfernt, stand auf freier Flur die Gaststätte 'Lerchenberg'. Dieses beliebte Ausflugsziel nutzten auch die Einwohner von Kitzscher, Dittmannsdorf und Braußwig. Der erste Besitzer dieser Lokalität war der aus Dittmannsdorf stammende Julius Uhlig. Auf der historischen Ansichtskarte sehen wir oben das Restaurant von außen, im Mittelteil einen der Gasträume und unten den Freisitz im Garten. Sowohl die Gaststätte als auch ein Großteil des naheliegenden Waldes. ebenfalls Lerehenberg genannt, mußten Ende der achtziger Jahre dem Braunkohletagebau Bockwitz weichen. (Foto von Th. Rieh. Philippson, Buchdruckerei in Niederodewitz.)

52. Diese Ansichtskarte aus dem Jahre 1931 zeigt den eigentlichen Bcginn des Dorfes Braußwig. Nach dem Rittergut (Nr. 1) stand dieses Fachwerkhaus mit der Hausnummer 3. An seiner Sichtseite kann man links ein sogenanntes Ortsschild erkennen, auf dem ausgewiesen wurde, daß Braußwig zur Arntshauptmannschaft Borna und Kreishauptmannschaft Leipzig gehörte. In dem Haus befand sich dreißig Jahre lang die Gemischtwarenhandlung der Familie Thiem. Im Hauseingang steht Frau Elia Thiem und am damals seltenen Kraftfahrzeug ihr Ehemann. Er baute die ehemalige Schmiede seines Schwiegervaters Ernst Schoppe 1928 zu einem Laden um, in dem eigene Produkte, aber auch ein breites Spektrum von Kolonialwaren angeboten wurde. (Edwin Schreyer, Foto-Verlag, Dresden - A. 45, Heckenweg 15.)

53. Auf dem Foto sehen wir hinter dem Kriegerdenkmal den Gasthof Braußwig Anfang der dreißiger Jahre. Zu jener Zeit war Bruno Fritzsche der Besitzer. Er übereignete in den fünfziger Jahren die Lokalität seinem Sohn Edwin Fritzsche. Danach war kurze Zeit Werner Scheiter Gastwirt. Zur Zeit ist Frau Weiske Inhaberin. Über der Gaststube befanden sich früher Vereinszirnmer. Übernachtungsmöglichkeiten und Wohnräume. Unten rechts neben dem Eingang kann man Fenster der anschließenden Stallungen erkennen. Das Grundstück wurde ca. 1907 erbaut. 1912 erhielt der Gasthof Braußwig als erstes Haus irn Ort elektrisches Licht. (Foto: Funcke, Borna/Leipzig.)

54. Dieses Denkmal in Braußwig erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Früher war es - wie auf der historischen Karte zu sehen ist - von einem Eisenzaun umgeben. Auf der Sichtseite sind heute noch schwach das Eiserne Kreuz mit der Jahreszahl 1914 und ein mit Eichenlaub dekoriertes Seitengewehr zu erkennen. An den Seitenflächen finden wir die Namen: A. Hildebrand. K. Grunert, R. Haidler, A. Lohse, O. Görnitz, G. Müller, E. Becker, E. Thierne, R. Ahnert, A. Köhler und E. Müller. Der Sockel trägt die Inschrift: GEKÄMPFT, GELITTEN, GEFALLEN FÜR UNS. Das Haus links im Hintergrund von Hans Berger existiert nicht mehr. An dessen Stelle befindet sich heute das moderne Eigenheim der Familie Mann. Das Haus vorn rechts wurde von A. Schwabe umgebaut und gehört heute Familie Thomä. (E. Schreyer, Foto-Verlag, Drsd.)

55. Stolz präsentiert sich im Matrosenanzug mit seinern Fahrrad Herbert Görnitz. Er stcht neben dem elterlichen Grundstück, Braußwig, Nr. 27. Vom Vierseithof des Gerneindevorstandes und Grundbesitzers Robert Görnitz ist rechts ein Seitengebäude zu sehen, in dem sich Pferde-, Kälber- und Schweinestall sowie darüber der Henboden befanden. Der Weg führte zu den Feldern des Grundbesitzers Hermann Frauendorf. Links neben dem Zaun, begarm - J935 noch unbebaut - der Besitz von Max Dietze . (Foto: Funcke , Borna.)

56. Dieses Foto entstand 1932 auf dem Grundstück 24b in Braußwig. Es wurde um die Jahrhundertwende gebaut. Es zeigt Frieda Kupper geborene Magdlung (Bildmitte), mit ihrer Schwiegermutter Hulda Kupper beim Holzsägen. Diese manuelle Arbeit wurde mit Hilfe von Bügelsäge und Sägebock verrichtet. Links neben seiner Mutter steht Heinz Kupper. Das Haus ist heute umgebaut und modernisiert und wird von Frieda Kupper und der Familie ihrer Enkelin Elvira Sehnke bewohnt.

57. Dieses Portal gehörte zum Wohnhaus des Gutsbesitzers Robert Görnitz in Braußwig Nr. 27. Es war mit einem Gesims aus Sandstein verziert, was in dieser Gegend eine Seltenheit ist, da für solche Arbeiten vorwiegend Rochlitzer Porphyr verwendet wurde. Das Gehöft bewohnte über viele Jahre der Gemeindevorstand Robert Görnitz. Wir sehen ihn hier mit seinem Enkel Herbert. Dessen Vater , Felix Görnitz, hatte bis 1934 das Amt des Gerneindevorstehers inne. Links unten irn Bild ist die Abdeckung eines Brunnens zu sehen, aus dern mittels einer 'Plumpe ' das Trinkwasser für den täglichen Bedarf entnommen wurde. (Foto: LEüNA R.)

58. Auf dem Tisch im Vordergrund sitzen die beiden Brüder Manfred und Horst Weiske mit ihren LiebIingen, zwei Kaninchen. Rechts neben ihnen steht der Großvater der beiden Jungen, Alwin Weiske. Das Foto entstand 1936 im Hof des Grundstückes Nr. 16 in Braußwig, Hinter der 'Holzplanke.', wie man den kunstvoll gefertigten Zaun nennt, verläuft die OrtsverbindungsstraBe nach Thierbach. (A. Schroth , Kunstanstalt, Weimar.)

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