Kitzscher in alten Ansichten

Kitzscher in alten Ansichten

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Kitzscher
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5458-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzscher in alten Ansichten'

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59. Hier haben sich Anfang der zwanziger Jahre Tagelöhnerfrauen von Braußwig und Dittmannsdorf während einer Erntepause zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Sie halfen unter der Anleitung des Hofmeisters Herrn Chowanitz (rechts) auf den Feldern des Braußwiger Rittergutsbesitzers Kurt Klinkhardt bei der Einbringung der Ernte. Mit ihren hellen Kopftüchern schützten sie sich vor der Sommersonne. Wir sehen: Helene Mehl, Anna Riedel, Anna Bundesrnann, Lydia Müller , Hilde Lindner, Alma Thieme, Milda Thierne , Milda Junke , Marta Arnold, Pa uia Zimmerrnann, ? Börsch, Marie Geßner und AnnaThomä.

60. Wir sehen den Braußwiger Turnverein im Jahre 1922. Die Mitglieder kamen auch aus dem benachbarten Dittmannsdorf. In der ersten Reihe: Walter Kupper, ? Schilling, Richard Thomä, Richard Lochen, ? Mehl, Max Gorek , Erich Poppitz, Arthur Rink, Alwin Weiske , Arthur Thomä, Paul Lochen, Walter Kupper und? Schilling. 2. Reihe: Arno Müller, Max Haidler, Martin Thieme , Richard Hüttig, Max Lochen, N.N., Arno Lochen, Josef Günter, Willy Weiske , N.N., Max Riedel und Arthur Müller. 3. Reihe:

Marta Gorek, Walter Börsch (Fahnenträger) und Frieda Lochen. '

61. Wir blieken auf das Schloß zu Thierbach, das 1888 im neogotischen Stil errichtet wurde. Es gehörte dem Rittergutsbesitzer und gleichzeitigem Vorstand des Landwirtschaftlichen Vereins Curt von Auenmüller. der das Anwesen vom ehemaligen Besitzer von Thilo erwarb. Nach dem Tod C. von AuenrnülIer 1936 wurde der Familienbesitz an das Werk Espenhain verkauft und diente lange Zeit als Wohnung für die Werksdirektoren und deren Familien, bis es später in Gerneindebesitz überging. Das Schloß liegt in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Rittergutes und ist in seinem Baustil das einzig bekannte irn Südraurn Leipzigs. Eine geplante Schönheitsfarm in seinen Räumlichkeiten soll es vor dem restlosen Verfall bewahren. (Fotograph. Anstalt Weissgärber, Zwönitz.)

62. Die Kirchgemeinde Thierbach gehört zum Kirchspiel Eula. Um die Jahrhundertwende war hier Gustav Streit Pfarrer. Der heutige Bau geht wohl auf die Neuerbauung von 1843 unter Pfarrer F.W. Steinruck zurück. Während der zahlreichen Kriegswirrnisse in der Geschichte wurde die Kirche sehr oft stark in Mitleidenschaft gezogen, wie kirchliche Annalen und Chroniken berichten. In ihrem Inneren birgt sie unter anderem ein Kleinod - eine Orgel des Bornaer Orgelbaumeisters U. Kreutzbach. Durch Initiative Elisabeth von Auenmüller wurde die Thierbacher Kirche in den dreißiger Jahren elektrifiziert. In jener Zeit betreute Pfarrer Kohlsdorf aus Eula die Gemeinde. Am Ende des Zweiten Weltkrieges kündete eine weiße Fahne vom Kirchturm die Kapitulation des Dorfes und damit das Ende weiteren Blutvergießens an. (Fotogr. Anstalt Weissgärber, Zw.)

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I '~'" 63. Im Jahre 1837 wurde Thierbach selbständiger Schulort. Verschiedene Gebäude beherbergten bis dahin den Unterricht, bis am 25. Juni 1868 im feierlichen Akt die auf dem Foto gezeigte Schule eingeweiht wurde. Schulleiter Martin Engelmann aus dem benachbarten Trages berichtete darüber folgendes in einer Chronik aus dem Jahr 1937: 'Vor dem alten Schulhause war morgens 6 Uhr der Schulcötus, der Schulvorstand und in dessen Mitte der Patronatsvertreter Herr Thilo jun. versammelt. .. Mit Worten des Dankes nahrn man Abschied vom alten Schulhaus und ging zur neuen Schule ... Mit dem Vaterunser und dem Liede "Nun danket alle Gott" war die Einweihungsfeierlichkeit beschlossen.' (Fotograph. Anstalt Weissgärbcr , Zwönitz.)

64. Die Kinder aus Thierbach lernten von Klasse 1 bis 5 in der Schule des Ortes. Ab 6. Klasse besuchten sie die Schule in Trages. Auf dern Foto sehen wir Lehrer Erich Bittig mit seinen Schülern vor dem Schulhans in Thierbach Anfang der dreißiger Jahre. Unter ihnen befinden sich in loser Folge: G. Frost, F. Milcarek, E. Schrnidt, K. Schurnann, B. Finster, U. und F. Heyl, M. Teich, A. Wahl, M. und W. Gilgen. E. Raschke, G. Hoffrnann, G. Schierz , R. Dietrich, L. Kreißig, K. und R. Heyer, M. Starke, die Brüder Helmrich und drei Kinder von polnischen Vorarbeitern.

65. Am 17. September 1933 fand der Festzug der Thierbacher Kinder auf der Wiese zwischen dem Grundstück von Erich Zahn (im Hintergrund rechts) und dem Gutshof der Familie Schumann seinen Ausklang. Rechts im Bild tragen die Jungen die Kleidung der Bergknappen mit dem Schachthut. was die Verbindung des Ortsteiles mit der Entwicklung des Bergbaues verdeurlicht. Das 'Anputzen' (Kostümieren) gehörte zu jedem Fest in der Gemeinde. (Hans Müller, Flößberg - Bad Lausick. )

66. Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus dem Umzug anläßlich des Schulfestes in Thierbach in den dreißiger Jahren. Er wird angeführt von Alfred Zahn und Martin Lange in der Kleidung von Herolden. Ihnen folgten der Bürgermeister der Gemeinde sowie die ortsansässigen Bauern und Mitglieder des Militärund Radfahrervcreins. Rechts und links säumen schaulustige Bürger, auch aus den umliegenden Orten, die mit Girlanden geschmückte Dorfstraße. (Foto: Hingt, Leipzig.)

67. Hier ist ein Ausschnitt aus dem Umzug anläßlich des Schulfestes in Thierbach, Trageser Straße zu sehen. Auf dem festlich geschmückten Handwagen sitzen die Kleinsten des Ortes - die Zwei - bis Dreijährigen. Der Wagen wird von zwei stattlichen Ziegenböcken gezogen, die von zwei älteren Schülern geführt werden. Der hintere der beiden ist Erich Krauße. (Foto: Hans Müller, Bad Lausick. )

68. Das ist die Dorfstraße , auch Trageser Straße genannt, in Thierbach während der zwanziger Jahre. Sie führt den Bliek in Richtung Dorfkirche. Rechts sehen wir das Grundstück des damaligen Besitzers Raschke , und links hinter dern Gartenzaun begarm das Grundstück Renker. Bis auf die Höhe der Bäume hat sich am heutigen Straßenbild kaum etwas geändert. (Hans Muller, Flößberg - Bad Lausick.)

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