Kitzscher in alten Ansichten

Kitzscher in alten Ansichten

Auteur
:   Christine und Harry Czaja
Gemeente
:   Kitzscher
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5458-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzscher in alten Ansichten'

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69. Auf dem Foto um 1920 sehen wir den Karpfenteich von Thierbach. Er befindet sich unmittelbar links vom Gasthof Hantschel und wurde früher durch Scheunen des Rittergutes, die Kastanienallee und die Dorfstraße begrenzt. 1965 wurde er durch das Kraftwerk Thierbach aufgefüllt, so daß er nur noch ein Drittel seiner ursprünglichen Größe besitzt. Heute wird er vorrangig als Löschteich genutzt. (Hans Müller, Flößberg - Bad Lausick. )

70. Wir blieken auf das Schumannsche Gut in Thierbach im Jahre 1920. Der große Dreiseithof zeigt rechts das Wohnhaus, daran anschließend die riesige , zweitorige Scheune mit einem Taubenschlag. Im Seitengebäude links waren Stallungen und Heuboden untergebracht. Die kleine Rotbuche links neben dem Wohnhaus hat heute die Höhe des Dachfirstes erreicht. Am Eingang des Hofes standen einst zwei Linden an der Trageser Straße. Im Vordergrund sehen wir den Besitzer des Gutes, Bernhard Schumann. Rechts neben ihm stehen Wilhelm Ulrich, Frau Ulrich , N.N. und Anna Schumann. Der Gespannführer rechts hinten ist Max Schumann.

71. Dieses Gruppenfoto entstand anläßlich des 25jährigen Fahnenjubiläums des Militär-Vereins Trages-Thierbach am 28. Juni 1931. Die Mitglieder trugen an ihrer festlichen Kleidung die Auszeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg. Unter den Teilnehmern des Jubiläums sind in loser Folge auf dern Bild zu sehen: Kurt Anders (Lehrer), Max Zahn, Albert und Max Weidenhammer, Max und Bernhard Schumann, Ernst Ledig, Kurt Törpel, Oswin Graichen (Hausschlächter aus Trages) Pa ul Heinich (Schrniederneister) und Robert Schulze.

72. Am 25jährigen Fahnenjubiläum des Militär-Vereins Trages-Thierbach beteiligten sich auch die Frauen, Sie waren im Radfahrverein 'Gerrnania' erganisiert und tragen auf dem Foto weiße Kleider mit grünen Schärpen. Sie haben sich vor dem Schumannschen Gut in Thierbach autgestcllt. Unter ihnen befinden sich Lotte Henschel. Marta Ritter. Hilma und Paula Weiske, Berta Radezki, Hilde und Ilse Schulze, Marta Törpel, Paula Römmler und Hilde Müller.

73. Voller Stolz führte in den dreißigcr Jahren Herta Schumann die Stute Lore von der Weide zum Heuwenden. Der Hintergrund bietet einen interessanten Bliek auf die Thierbacher Kirche , deun zum damaligen Zeitpunkt war der Turmhelm mit der Kirchkugel noch vollständig crbalten. (Foto: Funcke, BornaJLpzg. )

74. Das ist der Gasthof Thierbach um 1920. Im Erdgeschoß, vom Hausflur aus erreichbar , befindet sich noch heute die Gaststube. Im Vordergrund an der Hauswand sehen wir eine Futterkrippe aus Holz für die Pferde. Schwere Gespanne brachten Rohbraunkohle , später Brikctts, aus dem Bornaer Revier bis über die Kreisgrenzen hinaus und machten am Thierbacher Gasthof Rast. Während sich die Kutscher bei einern Bier und kräftigen Imbiß stärkten, nahrnen die Pferde das Futter aus der Krippe auf. In den dreißigcr Jahren erwarb Anton Hantschel von Hermann Lochen die Wirtsohaft. Nach ihm übernahm dessen Sohn, Johannes Hantschel, den Besitz. Heute wird der Gasthof in dritter Generation von Wolfgang Hantschel erfolgreich weitergeführt. (Foto: Funcke , Borna/Lpzg.)

75. Unmittelbar an den Gasthof Thierbach schließt sich der Saal an, der um die Jahrhundertwende gebaut wurde. Alle Festlichkeiten des Dorfes wie Kirrnes, Erntedankfest, Vergnügungen der Vereine , besonders des Radfahrcrvereins, fanden hier statt. Die Dekoration wurde jedes Jahr geändert. Auf dem Foto sehen wir im prächtigen Schmuck den weithin bekarmten 'Saal der tausend Herzen in einzigartiger Illumination.

76. Auf dem Hof des Rittergutes Thierbach präsentieren sich alle Bediensteten dem Fotografen. Die größte Gruppe bilden die Saisonarbeiter, die mit ihren Familien vorwiegend aus Polen kamen und besonders bei Aussaat und Ernte halfen. Sie sind auf dem Foto von 1912 an ihrer Kleidung und Haartracht zu erkennen (Pelzrnützen bei den Männern und strenger Mittelscheitel mit Kopftuch bei den Mädchen und Frauen). Wir sehen im Hintergrund links das Futter-, daran anschließend das Milchhaus. Im Herrenhaus hatte C von Auenmüller seine Wohnung. In dem kleineren Gebäude rechts befanden sich die Kutschen, daneben wurden als Zugtiere Pferde und Ochsen gehalten. Der Dachstuhl des Herrenhauses brannte in den vierziger Jahren ab und wurde danach als schlichtes Satteldach neu errichtet.

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