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Kleve in alten Ansichten

Kleve in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Radermacher
Gemeente
:   Kleve
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2392-1
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kleve in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Bad Kleve, die 'Perle des Niederrheins' , besteht nicht mehr. Die Menschen, die nach den grausamen Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges verstört aus Kellerlöchern und Versteeken krochen, konnten nicht fassen, daß das rauchende Trümmerfeld vor ihren Augen einst die geliebte Heimatstadt gewesen war. Langsam wurde es zur schrecklichen Gewißheit: Die jahrhundertealte blühende Herzogstadt mit ihren verträumten Gäßchen, idyllischen Parkanlagen und prächtigen Patrizierhäusern, die in ihren Mauern so manche berühmte Persönlichkeit beherbergt hatte, war untergegangen, ausgelöscht im Wahnsinn eines völlig sirmlosen Krieges.

Längst sind heute alle Spuren der Zerstörung beseitigt, das Grauen des Krieges liegt Jahrzehnte zurück. Aber das alte Kleve lebt in den Herzen derer, die es gekannt und geliebt haben, für immer weiter. Erinnerungen und Erzählungen malen das Bild einer längst vergangenen Zeit. Manche Anekdote oder Begebenheit, von einem alten Klever erzählt, läßt längst vergessen geglaubte Erinnerungen wieder lebendig werden. Zahllose Ansichtskarten, von den vielen Fremden, die alljährlich die Stadt besuchten, in die Heimat geschickt, zeugen von der unwiederbringlich verlorenen Schönheit der alten Stadt. Die schönsten und aussagekräftigsten von ihnen sind in diesem Band zusammengefaßt.

Lassen wir uns zurückversetzen in eine Zeit, als alles noch viel beschaulicher und ruhiger zuging als heute.

Auf der Großen Straße misehen wir uns unter die Passanten und betrachten in aller Ruhe die reichen Auslagen der Geschäfte. Im Hotel Robbers, wo wir bei einem Gläschen Wein dem gemächlichen Treiben auf der Tiergartenstraße zusehen, umgibt uns französisches und vor allem holländisches Stimmengewirr:

Wir spüren, daß diese Stadt seinerzeit nicht nur in Deutschland bekannt war. Staunend wandern wir durch die Lindenallee und die Gruftstraße, die damals noch stille, ruhige Alleen waren. Auf dem Exerzierplatz an der Brabanterstraße erleben wir die Landung des ersten Zeppelins, anschließend ist noch Zeit, das neuerbaute Stadtbad zu besichtigen. In Kleves Straßen treffen wir auf den Schützen Otto, Herzog Sigismund und den Lohengrin, wenig später genießen wir vom Kleverberg die prächtige Aussicht auf die Stadt mit der alten Mühle auf dem Heideberg. Schließlich werden wir Zeuge, wie am Fischmarkt die gerade neu eingeführte 'Elektrische' von der Bevölkerung bestaunt wird.

Viele Aufnahmen in diesem Band werden zum erstenmal veröffentlicht. Aber auch bei bekannteren Motiven wurden Fotos ausgewählt, die vielleicht noch nicht so geläufig sind.

Möge dieses Buch mit dazu beitragen, ein Stück des alten Kleve in der Erinnerung für immer wachzuhalten.

Klaus Radermacher

~lelJe

Häusermeer a. d, Vogelschau.

1. Wer sich vor über siebzig Jahren die Mühe machte, die vielen Sturen des Schwanenturms zu ersteigen, wurde mit diesem einzigartigen Ausblick auf die Stadt belohnt. Wer hätte gedacht, daß dieses friedliche Bild nur wenige Jahrzehnte später einer einzigen großen Trümmerwüste weichen mußte? Im Dunst des Sommertages erkennt man ganz links das Königliche Gymnasium an der Römerstraße, davor den mächtigen Bau der alten Kaserne. Ein wenig weiter die Silhouette der Teurling'schen Mühle, deren Tage im Jahre 1907, als dieses Foto entstand, bereits gezählt waren. Rechts der von Linden umsäumte Große Markt, vor Jahrhunderten das Herz der Stadt.

Gruß aus Bad Cleve

Lohengrindenkmal und Schwanenburg

2. Der alte Stadteingang kurz vor der Einmündung des Brücktors. Noch etwas fremd ist die neue Urngebung hier für den Lohengrin, war er doch bisher die Nähe der Stiftskirche auf dem Kleinen Markt gewohnt. Als aber Kaiser Wilhelm aus Anlaß der 300jährigen Zugehörigkeit des Herzogtums Kleve zu Preußen seinen Besuch ankündigte, mußte Kleves Sagenheld seinen Platz für den Großen Kurfürsten räumen. Siebenunddreißig Jahre lang hielt er diesen Platz inne, bis er im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

Bad Cleve.

Lohengrindenkmal. - Hote! zum König von Preussen.

3. Nochmals das Lohengrindenkmal, diesmal von anderer Warte aus gesehen. An der Ecke zur Calcarer Chaussee, der heutigen Kalkarer Straße, lag das renommierte 'Hotel zum König von Preußen'. Hier bildete sich 1904 die' Automobilfahrt Ernmerich-Cleve GmbH.', die dann ein Jahr später die erste reguläre Autobusverbindung zwischen den beiden Städten einrichtete. Der 'König von Preußen' wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und wenige Meter versetzt wieder aufgebaut.

Eingang zur StRdt.

Verlag v- Jos. Labs Ir cteve

4. Durch solch ein Nadelöhr mußte sich noch um 1900, als diese Aufnahme entstand, der gesamte Verkehr in Richtung Stadtmitte zwängen. Die Pferdekarre, damals wichtiges Transportmittel, parkt vor dem Hotel-Restaurant 'Paart van Kleef'; gegenüber geht es in die Grabenstraße. Das Haus mit dem vorspringenden Giebel ganz hinten ist der 'Clever Hof'. Gegenüber lag das städtische Armen- und Waisenhaus, die Münze. Heute befindet sich hier der Parkplatz an der StadthalIe.

elEVE

Bahnhofstrasse

5. Auf dem Balkon des 'König von Preußen' stand der Fotograf, als er 1904 diese Aufnahme von der Bahnhofstraße machte. Links führt ein großes schmiedeeisernes Tor zum Betriebsgelände der Margarinefabrik Wahnschaffe & Co. an der Pannofenstraße. Bereits im Jahre 1878 hatte hier der Kaufmann W. Hildesheim eine Margarinefabrik gegründet, die einige Jahre später vom 'Holländischen Verein für Margarine-Fabrikation Wahnschaffe & Co.' übernommen wurde. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Margarineindustrie zu einem der wichtigsten Erwerbszweige der Stadt.

Restaurant Deutscbes Haus. Bes.: Jon. Gelllngs.

Königstrasse.

6. Gut besucht scheint Joharm Gellings 'Deutsches Haus' in der Königstraße. Der nahe Bahnhof bringt immer mehr durstige Ausflügler und Gäste, die versorgt sein wollen. Neben 'reinen Weinen und guten Bieren' bietet der Wirt auch das 'hochfeine alkoholfreie Erfrischungsgetränk Regina' an, für ganz Eilige in der Stehhalle. Nur für den Fotografen, 1910 noch ein Ereignis, ruht das geschäftige Treiben für ein paar Momente.

Bad Cleve.

Bahnhof.

7. Der ohnehin schon blühende Fremdenverkehr wurde durch den Bau des Bahnhofs und den Anschluß der Stadt an die Eisenbahnlinie Amsterdam-Köln im Jahre 1862 noch mehr begünstigt; sehr zur Freude der Hoteliers, die ihre Übernachtungszahlen merklich anschwellen sahen. Zum Empfang der Gäste entsandte. fast jedes Hotel der Stadt Droschken mit Hausdienern, die oftmals recht handgreiflich um ihre Kunden 'warben'.

BAHNHOF-VORPLATZ.

8. Nach oft anstrengender Reise fanden die ermüdeten Besucher der Stadt meist die erste Erfrischung im Verkehrspavillon am Bahnhofvorplatz. In dem kleinen Häuschen, dem ein Café und ein Zigarrenladen angeschlossen waren, erhielt der ortsunkundige Gast zudem noch bereitwilligst jede gewünschte Auskunft.

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