Klütz in alten Ansichten

Klütz in alten Ansichten

Auteur
:   Eckart Redersborg
Gemeente
:   Klütz
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5367-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Klütz in alten Ansichten'

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28. Als der Verlag Ludwig Schmidt diese Karte 1907 herausgab, zeigte sich die Schloßstraße schon städtisch. Neben dem für Mecklenburg typischen Kopfsteinpflaster bestimmten Telegrafenmaste und Gaslaternen das Bild der Straße. Zu bestimmten Tageszeiten stellten sich Erwachsene und Kinder gern vor der Post ein, um Neuigkeiten zu erfahren. Im ersten Haus auf der rechten Straßenseite wohnte nach 1910 der Arzt DL Peter Glimm.

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29. Am 6. Juni 1905 erhielt Klütz durch die Einweihung der Nebenstrecke Grevesmühlen - Klütz direkten Anschluß an das deutsche Eisenbahnnetz. Dort herrschte bei den Zugabfahrten und -ankünften emsiges Treiben. Pferdefuhrwerke und Kutschen sorgten für den Transport von Gütern und Personen, besonders in die Dörfer des Klützer Winkels und im Sommer zum Ostseebad Boltenhagen.

30. Oberzugführer Edmund Schulz aus Klütz fuhr am 6. Juni 1905 den ersten offiziellen Personenzug auf der Strecke von Grevesmühlen nach Klütz. Jahrzehntelang blieb er dem 'Klützer Kaffeebrenner' treu. 1950 verstarb er im Alter von 93 Jahren.

31. Bliek vom Speicher auf den Bahnhof und auf die Stadt Klütz. Jahrzehntelang war die Verlängerung der Eisenbahn nach Boltenhagen und Tarnewitz vorgesehen. Letzte Pläne gab es dazu bis zum Anfang des Zweiten Weltkrieges. Wegen Unrentabilität stellte die Deutsche Bahn AG am 27. Mai 1995 den Verkehr auf der Strecke Grevesmühlen - Klütz ein, zehn Tage vor dem 90. Geburtstag des in diesem Gebiet legendären 'Klützer Kaffeebrenners'.

32. Mit dem Bahnbau 1904/05 erfolgte die bauliche Erweiterung von Klütz. Am Südausgang der Schloßstraße nannte man die Neubauten 'Verlängerung der Schloßstraße' beziehungsweise die Häuser 'Häuslerei' . Diese Villen gehörten damals mittelständischen Familien, z.B. Bauunternehmern. Zu den Bewohnern der beiden linken Häuser zählten Briefträger Karl Wagner und 'Swiensnider' (Viehkastrierer) Friedrich Schümann. Das zweite Haus trug die Bezeichnung 'Häuslerei 2'.

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33. Die Villen am Ortsausgang in Richtung GrevesmühJen sind die besten Wohngebäude, die in Klütz bis 1930 gebaut wurden. Sie trugen erheblich zum städtischen Aussehen des Ortes bei. Die drei ersten Häuser auf der linken Seite führten die Bezeichnung 'Verlängerung der Schloßstraße, Häuslerei 4 bis 6'. In ihnen wohnten unter anderen Bauunternehmer Ernst Ratzeburg, Aktuar und Standesbeamter Harms, Lokomotivführer August Petermann und Bremser Wilhelm Pichelmann.

34. Bliek auf den marktnahen Teil der Wismarschen Straße. Unmittelbar vor dem Küsterhaus stand eine der wenigen öffentlichen Straßenpumpen. Die Karte wurde zu Weihnachten 1909 verschickt.

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35. Ansicht der gesamten Wismarschen Straße im Bereich der Kirche. Im mittleren Teil dieser Straße befanden sich die Kolonialwarenhandlung Paul Hellberg und das Manufakturwarengeschäft Paul Brandt. Vor den Häusern fehlte um 1905 noch der Bürgersteig.

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36. Zu den Besonderheiten von Klütz zählte bis zum Ende der sechziger Jahre unseres Jahrhunderts der Sophienteich, von den Klützern immer nur liebevoll 'Fiekenteich' genannt. Er diente unter anderem als Feuerlöschteich, Spielplatz und Eislauffläche. Scherzhaft sagte man, 'dat in de Gogen de Klützer nur de 'n echten Klützer wier, de mit Fiekendiekwater döfft wier'.

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Am Flkenteich

37. Bliek von der Predigerstraße über den Fiekenteich zur Wismarschen Straße. An der Ecke zur Boltenhagener Straße besaß um 1910 Kar! Dörring ein Kolonialwarengeschäft, im linken Haus wohnte Ökonomierat Wigger, dessen Haus zwischen 1964 und September 1992 als Kinderkrippe genutzt wurde, geleitet von Mai 1966 bis September 1992 von Ingrid Hulke.

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